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Dr. Joachim Jeska


Superintendent

 

 

Kirchenkreis Osnabrück

 

Guten Tag,

Herzlich willkommen zum 23. Rundflug durch den Kirchenkreis Osnabrück! Er beginnt in 600 Meter über der Bonnuskirche, die mit ihrem markanten Zeltdach und Turm ein markantes Zeichen auf der Illodhöhe setzt - neben dem Sportpark. Die Bonnusgemeinde stand auch im Fokus der letzten Zeit, weil ich hier wieder eine "normale" Visitation wie vor der Corona-Zeit durchführen konnte. Interessante Einblicke gab es da.
    Personell hat sich seit dem Ferienende nicht viel getan, wohl aber gab es zahlreiche präsentische Veranstaltungen, woran zu spüren ist, dass wir wieder mehr und mehr "auftauchen" aus der digitalen Welt. Ich merke dabei häufig, wie wichtig die persönlichen Begegnungen und auch die Gespräche "nebenbei" sind. Schmerzlich habe ich das über mehr als ein Jahr vermisst. Nun kommen wir hoffentlich gut durch Herbst und Winter.
    Der Reformationstag liegt gerade hinter uns mit seiner herausfordernden Frage nach dem, was verändert werden muss in unserer Kirche im Blick auf die Zukunft. Wir stellen uns dem aktuell, indem wir miteinander überlegen, wie wir in "Gestaltungsräumen" arbeiten können, um Synergien zu nutzen und letztlich auch die nötigen Einsparvorgaben zu erfüllen. 
    Großer Dank an all jene, die beim Stadtradeln mitgemacht haben. Es ist uns auf den letzten Drücker gelungen, auf das Podium zu springen - wir belegen Platz 3 mit 15845 km - eine sehr stolze Bilanz (im Vorjahr Platz 4)! Das ist ein wunderbarer Beitrag zum Klimaschutz. Wir können eben doch sehr viel bewegen, wenn wir unsere Kräfte bündeln.
Nun denn: Fliegen Sie mit, bleiben Sie beühtet und seien Sie herzlich gegrüßt!
Ihr Joachim Jeska


Persönliches

Eine Ruhebank zum Abschied

10.10.2021 In der bestens gefüllten Hasberger Christuskirche konnte ich am 10. Oktober Diakonin Elvira Schoof nach 40 Dienstjahren ganz herzlich "Danke" sagen und sie von ihrem Dienst entpflichten. Dass es dabei recht emotional zugehen würde, war klar. Die Herzlichkeit der Menschen in der Kirchengemeinde und der inspirierende Gottesdienst mit einigen Überraschungen war dann aber doch mehr als Elvira Schoof erwartet hatte. Viele wollten ihr anschließend noch Danke sagen und Wünsche auf den Weg in den Ruhestand mitgeben, eine wunderbare Bank als Geschenk zum Ausruhen war da genau das Richtige. Bei bestem Wetter klang dieser Sonntagvormittag unter der großen Buche vor dem Gemeindezentrum aus. 

Pastor Engler wechselt nach Hilter

31.10.2021 Nach einem Jahr des Probedienstes wechselt Pastor Sören Engler aus dem verbundenen Pfarramt der Timotheus- und Jakobusgemeinde nach Hilter aTW. Dort ist nach dem Weggang einer Pastorin eine 50%-Stelle frei geworden, und zwar im geteilten Pfarramt, in dem auch die Frau von Pastor Engler arbeitet. Er setzt nun also seinen Probedienst in Hilter fort, und die Gespräche rund um die Gestaltung der Stelle in Timotheus, Jakobus und Paulus ist - insbesondere im Blick auf den neuen Stellenrahmenplan im vollen Gange. Die Hauptvakanzvertretung für das frei gewordenene 50%-Pfarramt wird Pastor Karsten Kümmel übernehmen.
Kulturelles

Klangräume in der Bonnuskirche

25.10.2021 Maren Bergmann berichtet:
Noch bis Sonntag, 7. November erwartet Sie in der Bonnuskirche eine Raum-Klang-Kunst-Installation mit dem Titel „Sphärische Geometrie“. Das Künstler-Trio „Geplante Obsoleszenz“ hat in der Kirche Objekte aufgebaut, die sich auf den von Architekt Otto Andersen stark geometrisch gestalteten Kirchenraum beziehen. „Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger nehmen die Formsprache des Raumes auf und geben ihm neuen Klang und eine neue Gestalt“, beschreibt Pastor Thomas Herzberg Veränderungen in der vertrauten Umgebung. Gemeinsam ist allen Installationen, dass sie erst durch Bewegungsmelder in Gang gesetzt werden, die auf die Besucher*innen reagie- ren. „So wird deutlich, dass erst durch ihre Anwesenheit und ihre Bewegung alles in Gang kommt“, berichtet Herzberg. Weiße, schwebende Objekte aus Styropor hat Angelika Höger an unsichtbaren Schnüren befestigt. Ventilatoren erzeugen Wind, die Objekte bewegen sich sanft hin und her, drehen sich um sich selbst oder ein leichtes Kratzgeräusch entsteht. Die Formen der Objekte orientieren sich am Schattenwurf, der bei Sonnenschein an der Altarrückwand der Bonnuskirche entsteht.
Geöffnet ist die Bonnuskirche donnerstags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr sowie sonntags nach dem Gottesdienst.
Am Reformationstag wird nach dem Festgottesdienst in St. Marien die Ausstellung zum Religiösen Leben der Russland-Deutschen eröffnet. Diese Ausstellung kann dann bis zum 24. November zu den gewohnten Öffnungszeiten der Kirche besichtigt werden (täglich von 10.30-16.00 Uhr).
Kindliches

50 Jahre Kita Belm

25.09.2021 Eine bewegende Woche haben die Kinder, die Erzieher*innen und Eltern im September erlebt. Alle zusammen haben 50 Jahre Christus-Kita in Belm gefeiert. Klar, dass dabei die Kinder im Vordergrund standen. Den Auftakt machte der Besuch eines Eiswagens, der für strahlende Augen bei den Kindern der Kita gesorgt hat. Außerdem gab der Kinderliedermacher Christian Hüser ein Mitmachkonzert, ein Stationenlauf forderte die Kinder heraus, ebenso wie eine Hüpfburg u.a.m.
Seit der Gründung der Kita im Jahr 1971 ist die Einrichtung am Gustav-Meyer-Weg stetig gewachsen. Waren es bei der Gründung noch drei Gruppen und 75 Kinder, besuchen heute 138 Kinder die Kita, die drei Krippengruppen, drei Kindergartengruppen und eine Integrationsgruppe hat. 30 pädagogische Mitarbeiter*innen, drei Reinigungskräfte, einen Hausmeister, eine Verwaltungskraft und zwei Hauswirtschaftsmitarbeiter*innen sorgen für das Wohlergehen der Kinder.
Zum abschließenden OpenAir-Gottesdienst auf einer eigens von der Kommune bereitgestellten Bühne bei bestem Wetter kamen viele Kinder, Eltern und Großeltern, um auch Gott "Danke" zu sagen und von ihm weiteren Segen zu erbitten. Gern war ich in diesem Gottesdienst mit aktiv, den der Posaunenchor und die Band begleiteten. Bürgermeister Hermeler sprach ein Grußwort und dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Kita, Kirchengemeinde, Kirchenkreis und Kommune. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Faire Kita

12.10.2021 von Maren Bergmann:
Unter der Überschrift „Auf dem Weg zur Fairen Kita – ein Weg der kleinen Schritte“ stand der Studientag mit den Leitungen von 19 Kitas in unserer Trägerschaft. In der Landvolkhochschule Oesede arbeiteten rund 20 Teilnehmer*innen an den Themen Frieden, Pilgern und Gerechtigkeit. Vorbereitet hatten die Veranstaltung Meike Jacobs und Matthias Binder vom Friedensort Osnabrück sowie Susanne Bruelheide aus der Thomaskita am Limberg. Hintergrund ist das Anliegen der Kitas, Beiträge zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten und das Thema im Alltag zu verankern. „Das Thema Frieden ist der praktischen Arbeit in den Kitas sehr nahe“, berichtete Karin Trütken aus unserer Kita-Geschäftsstelle. Der Umgang mit Kindern und Eltern sei stark vom Grundgedanken geprägt, fair miteinander zu leben. Passend ergänzt wurde das Thema um den Bereich „Faire Kita“. Dieses Gütesiegel können Kindertagesstätten erwerben, die sich für Fairen Handel, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen engagieren.

Spendenaktion in Andreas-Kita

12.10.2021 von der Andreas-Gemeinde:
Rund 120 Gäste folgten der Einladung der Andreas-Kita in Wallenhorst zu einer Spendenaktion für Hochwasseropfer in Nordrhein-Westfalen. In der Sporthalle der Realschule  war genug Platz für die Besucher*innen und die von den Kita-Kindern gestalteten Kunstwerke, die im Anschluss an einen Gottesdienst bei einer amerikanischen Versteigerung unter den Hammer kamen.
„Nachdem die Bilder verkauft waren, konnten wir dank der Unterstützung mehrerer Unternehmen aus Wallenhorst Getränke und kostenlos zur Verfügung gestellte Bratwürstchen anbieten. Die Stimmung war toll und auch das Wetter hat mitgespielt“, berichtet Mareike Teepe, Leiterin der Andreas-Kita. Dass insgesamt 1.475 Euro Erlös zusammengekommen seien, war „für alle Beteiligten eine große Überraschung, aber auch eine tolle Anerkennung für die Mühe des Kita-Teams und der Elternschaft. Wir haben uns sehr gefreut!“

Synodales

Planen in Gestaltungsräumen

01.10.2021 von Frank Waniek:
Nach zwei digitalen Situngen hat unsere KK-Synode wieder in Präsenz getagt. In erster Linie ging es dabei um die Sparvorgaben und Strukturveränderungen.
Im kommenden Planungszeitraum von 2023 bis 2028 gehen die Zuweisungen der Landeskirche schrittweise um rund 10 Prozent zurück. Beim Umgang mit den erforderlichen Einsparungen gelte es, eine gute Balance zu finden zwischen der Personalsituation und der Gebäudesituation, erläuterte Johannes Andrews, Vorsitzender des Bau- und Finanzausschusses.
Um die Einsparvorgaben umzusetzen, hat die Synode zwei Varianten für die Aufteilung der zukünftigen Gesamtzuweisung diskutiert: eine mit linearer Kürzung über alle Bereiche und eine mit Umschichtung von Personalmitteln zugunsten von Bau- und Sachmitteln im Bereich der Kirchengemeinden. Bei der ersten Variante würde der Status Quo fortgeschrieben, mit einer Aufteilung von rund zwei Dritteln für Personalkosten und einem Drittel für Bau- und Sachkosten, gekürzt bis zum Jahr 2028 um jeweils 10 Prozent, erklärte Holger Steininger, stellvertretender Leiter der Abteilung Finanzen im Kirchenamt. Bei der zweiten Variante würde der Anteil der Zuweisung für Personalmittel der Kirchengemeinden um 5 Prozentpunkte reduziert, bevor die Kürzungen griffen. Die Folge wäre, dass mehr Mittel für Bau- und Sachausgaben zur Verfügung stünden. Welcher der beiden Wege eingeschlagen werden soll, entscheidet die Kirchenkreissynode auf ihrer nächsten Tagung am 26. November.
Deshalb, so Pastor Thamm, Mitglied des Planungsausschusses, seien Gemeindekooperationen sinnvoll, die mindestens 4.000, besser 5.000 bis 10.000 Gemeindeglieder umfassen sollten. Die verstärkte Kooperation in „Gestaltungsräumen“ würde mehrere Vorteile und Chancen bieten. So könnten Pastoren, Diakoninnen, Sozialarbeiter, Pfarrsekretärinnen, Küster und Kirchenmusikerinnen in multiprofessionellen Teams zusammenarbeiten. In einem Gestaltungsraum seien attraktive Stellenzuschnitte möglich. Und regional verbundene Gemeindebüros könnten die Erreichbarkeit für die Gemeinde erhöhen. „Es ist notwendig, zu flexibleren Modellen der Zusammenarbeit zu kommen, ohne dabei die identitätsstiftende Bedeutung einer Kirchengemeinde oder eines Standortes aufzugeben“, beschrieb Superintendent Dr. Joachim Jeska die Situation.
Visitiertes

Erkundungen auf der Illoshöhe

17.10.2021 Zwei Wochen lang war ich gemeinsam mit einem Team in der Bonnusgemeinde zu Gast, um mit den Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ins Gespräch zu kommen und mir einen Überblick über alle Bereiche der Gemeindearbeit zu verschaffen. Nicht zuletzt bei den Erkundungen im Stadtteil gab es durchaus Überraschendes zu entdecken. Selbstverständlich ging es auch um die Zukunft der Bonnuskirche und des Gemeindehaus-Komplexes sowie der "Kapelle der Stille". Hier ist in Baufragen in den letzten Jahren Vieles geplant, aber letztlich nicht umgesetzt worden, was auf keinen Fall an der Bonnusgemeinde liegt. Ich habe das im Visitationsgottesdienst auch sehr deutlich gesagt. Für die Beratungen zu den Gestaltungsräumen (s.o. "Synodales") wünsche ich gute Ideen und Impulse, die Bonnuskirche habe ich einmal mehr als inspirierenden Ort wahrgenommen, der auch die Stadtsilhouette von Osnabrück prägt, wenngleich man den steilen Turm aus dem Stadtteil heraus nur sehr selten sehen kann, wie wir auf einer Fahrradtour (Foto) feststellen mussten.

Spirituelles

Kapelle der Stille

31.10.2021 Zu folgenden Angeboten laden wir gerne ein:
Meditative Gottesdienste
mit Pastorin Doris Jäger und Team:
Samstag, den 18. Dezember 2021, 18:15 Uhr
Freude im Himmel und überall 
Freitag, den 31. Dezember 2021, 17:00 Uhr
Meine Zeit in deinen Händen

Workshops (Anmeldung üb die Ev. Fabi OS):
Mein anderer Advent.
Stille und offene Zeit vor Weihnachten
Samstag, 11. Dezember 2021, 10:00 -16:00 Uhr
Leitung: Gunhild Seyfert

Meditativer Tanz zum Jahresbeginn
Samstag, 29. Januar 2022, 15:00 – 18:00 Uhr
Leitung: Brigitte Prinzhorn-Negel

Sing and Dance
Zwischen Meditation und Begeisterung
Samstag, 26. Februar 2022, 10:00 -17:00 Uhr
Leitung: Antje Wagener und Jenny von Borstel

Diakonisches

Ökumenepreis für Bahnhofsmission

25.10.2021 von Maren Bergmann:
Die Bahnhofsmission Osnabrück ist Preisträger des  Ökumenepreises 2021. Beim Friedensgottesdienst im Dom St. Petrus hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Osnabrück (ACKOS) die ökumenisch arbeitende Einrichtung in gemeinsamer Trägerschaft von Caritas und Diakonie ausgezeichnet und das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro überreicht. „Die Bahnhofsmission ist seit über 90 Jahren als ökumenische Einrichtung tätig. Sie lebt die Ökumene jeden Tag im Umgang mit ihren Gästen, aber auch in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen“, berichtete der ACKOS-Vorsitzende Norbert Kalinsky. Ebenso wie die Nutzer*innen des Hauptbahnhofes seien die Ehrenamtlichen divers. In der Bahnhofsmission seien junge und alte Menschen verschiedener Nationalitäten und unterschiedlicher Religionen als Ehrenamtliche im Einsatz und arbeiteten in einem Team zusammen. „Sie bringen sich Wertschätzung und Respekt entgegen und setzen sich gemeinsam für die Hilfesuchenden am Bahnhof ein“, schilderte Kalinsky weitere Gründe der ACKOS-Jury für ihre Entscheidung. In der Jury sitzt auch unser Superintendent Dr. Joachim Jeska.

Impfaktion in der Matthäuskirche

28.10.2021 Das mobile Impfteam der Stadt Osnabrück bietet am Dienstag, 2. November, von 9 bis 15 Uhr eine Impfaktion in der Matthäusgemeinde, Moorlandstraße an. Gegen das Coronavirus können Genesene geimpft werden, wenn die Infektion mindestens vier Wochen her ist und Personen ab 12 Jahre. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten geimpft werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sagen Sie es weiter!

Brot für die Welt 2021 (63. Aktion)

29.10.2021 In der Küstenregion von Bangladesch, wo Aklima Begum (Foto) mit ihrer Familie lebt, sind die Folgen des Klimawandels so heftig zu spüren wie in kaum einer anderen Gegend der Welt. Jedes Jahr rasen mehrere Wirbelstürme über das Land, gefolgt von Flutwellen, die Boden und Grundwasser versalzen. Es mangelt an Wasser zum Trinken und zur Bewässerung der Felder, die Frauen verbringen mehrere Stunden am Tag damit, zu den wenigen nutzbaren Brunnen zu laufen.
Seit 2012 hilft die Christian Commission for Development in Bangladesh (CCDB), eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, den Menschen in der Küstenregion, ihre Lebensweise an die veränderten Klimabedingungen anzupassen. Mitarbeiter von CCDB brachten Aklima und ihrer Familie neues, salzresistentes Saatgut, vier Monate später ernteten sie den ersten Reis. Wir werden wieder in unserer Gottesdiensten sammeln, freuen uns aber auch über jede weitere Spende an "Brot für die Welt", Bank für Kirche und Diakonie, IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00

Ökologisches
Friedliches

Ökumenischer Friedensdialog im Friedenssaal

24.10.2021 Am Münsteraner Friedenstag fand eine Premiere im Osnabrücker Friedenssaal statt: Die Evangelische Friedensarbeit und die katholische "Justitita et Pax" luden zum ökumenischen Friedensdialog zur Frage der Rolle der Religionen in Europa. Auf dem Podium saßen
Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Bischof von Hildesheim und Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax)
Renke Brahms (Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland und Direktor der Evangelischen Wittenbergstiftung)
Prof. Dr. Azza Karam (Generalsekretärin von „Religions for Peace“ und Professorin für Religion und Entwicklung an der Freien Universität Amsterdam)
Karin Kortmann (Leiterin des Berliner Büros der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)
Bürgermeisterin Westermann begrüßte die Diskutierenden und die Gäste im Saal und beim LiveStream. Mehr als 90 Minuten lebhaften Diskurses folgten, und es bestand Einigkeit, dass die Religionen eine aktive Rolle im Blick auf den Frieden in der Gesellschaft spielen sollten; aber zugleich selbstkritisch ihr je eigenes Handeln reflektieren sollten.Im nächsten Jahr wird der Dialog in Münster fortgesetzt, weil er von nun an abwechselnd in MS und OS stattfinden soll.


Alltagsdiskriminierung?!

30.10.2021 Jeder Mensch hat das Recht, nicht diskriminiert zu werden. Das klingt überzeugend und irgendwie auch machbar ... Und woran merke ich, ob es mir gelingt? Sind mein Reden und Hören frei von Abwertung und Diskriminierung? Bediene ich selbst - unbewusst - Stereotypien oder Klischees? Wie das, was ich sage wirkt, können andere mir oft besser sagen als ich selbst. Gemeinsam wollen wir uns an diesem Abend für unsere eigenen (verdeckten) Diskriminierungen in unserer Alltagssprache sensibilisieren. Beim Reden und Hören werden wir uns gegenseitig darin unterstützen, die eigene Art zu sprechen bewusster wahrzunehmen. Der Friedensort Osnabrück / FO:OS des Ev.-luth. Kirchenkreises Osnabrück und das Café Mandela der Diakonie Osnabrück Stadt und Land laden zu einem Austausch im Café Mandela am Rosenplatz ein. Und wer Lust und Interesse hat, sich in nächster Zeit mit diesen Fragen weiter zu beschäftigen, sei jetzt schon herzlich dazu eingeladen. Denn wir wollen den Austausch fortsetzen. Dabei ist jeder Termin in sich abgeschlossen und geeignet, jederzeit einzusteigen und mitzudiskutieren.
Mittwoch, 13. Oktober 2021, 17:00 – 19:00 Uhr
Montag, 06. Dezember 2021, 17:00 – 19:00 Uhr
im Café Mandela, Johannisstr. 133-135, 49074 Osnabrück
Erinnertes
Biblisches

Zukunft der Osnabrücker Bibelgesellschaft

29.10.2021 Nach dem Tod von Pastor i.R. Werner Wasmuth ist die Verantwortung für die Osnabrücker Bibelgesellschaft als unselbstständiger Einrichtung unseres Kirchenkreises an mich übergegangen. Zusammen mit der Sekretärin Karin König habe ich mir einen Überblick über den Bestand in den Räumen hinter der Marienkirche (Foto) verschafft und dann gemeinsam mit den Leitungsgremien des KK entschieden, dass wir die Osnabrücker Bibelgesellschaft als Trägerin für Gruppen, Veranstaltungen und Reisen weiterführen werden, das konkrete Verkaufsgeschäft mit Bibeln aber aufgeben werden. Das bedeutet, dass mittelfristig auch die Räume aufgegeben werden. Den Förderer- und Freundeskreis werde ich dabei mit einbeziehen. Sie werden also auch in Zukunft immer wieder von der Osnabrücker Bibelgesellschaft hören. 

Neues Testament - jüdisch erklärt

29.10.2021 Mit „Das Neue Testament – jüdisch erklärt“ ist jetzt eine neue Studienausgabe des Neuen Testaments bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen. Sie vereint die biblischen Texte mit Kommentaren, Erläuterungen und Aufsätzen von über 80 renommierten jüdischen Wissenschaftlerinnen und Wis- senschaftlern. Das Buch richtet sich gleichermaßen an Fachkenner wie Interessierte am jüdisch-christlichen Dialog. Dass sich jüdische und christliche Bibelwissenschaft auf einer Ebene begegnen können, sei ein wesentlicher Grund für die Arbeit an diesem Buch gewesen, so die Herausgeber der deutschen Ausgabe, die im Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erscheint. „Wir sind davon überzeugt, dass eine Perspektive, die durch jüdische Autorinnen und Autoren geprägt ist, für alle, die am Neuen Testament und am Gespräch zwischen den Religionsgemeinschaften interessiert sind, von großer Bedeutung ist.“ 

Verantwortlich für den Inhalt

Evangelisch-lutherischer
Kirchenkreis Osnabrück

Superintendent
Dr. Joachim Jeska
Tel. 0541 28392
sup.osnabrueck@evlka.de

Ephoralsekretariat
Jutta Naumann-Kluge
Heger Str. 14
49074 Osnabrück

kirchenkreis-osnabrueck

Fotos:
Petra Jeska (3), Joachim Jeska (3), Frank Waniek (1), Maren Bergmann (1), Michael Suchy (1), Bonnus-Gemeinde (1), Kapelle der Stille (1), St. Marien-Gemeinde (1), Stadt OS (2), Kita-Geschäftsstelle/Karin Trütken (1), Deutsche Bibelgesellschaft (1), Brot für die Welt (1), DIOS (1), Andreas-Kita/Jutta Stein (1), Ev. Stiftungen OS (1)