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Dr. Joachim Jeska


Superintendent

 

 

Kirchenkreis Osnabrück

 

Herzlich willkommen,

zum 22. Rundflug durch den Kirchenkreis Osnabrück! Die Sommerferien mit ihrem nicht so überragenden Wetter liegen hinter uns, aber passend zum Auftakt des Stadtradelns heute ist das Wetter wunderbar. Motivation genug, um sich auf den Drahtesel zu schwingen und mitzuradeln. Wir wollen etwas tun für unsere Umwelt, das Klima und unsere Gesundheit. Strampeln Sie kräftig mit für unseren Kirchenkreis, wir haben immerhin den 4. Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen! Mich würde es freuen, vielen von Ihnen auf dem Rad in Osnabrück "und umzu" zu begegnen.
     Im Sommer war einiges los in unserem Kirchenkreis und es gibt wieder zahlreiche Infos zu Menschen in unseren Gemeinden. Aber auch Veranstaltungen, die endlich wieder möglich sind, prägen diesen Rundflug sowie Vorankündigungen für einen prall gefüllten Herbst. Wir hoffen, dass die Corona-Lage sich jetzt nach den Ferien nicht wieder stark verschlechtert, weil wir ja auf dem besten Wege sind, wieder Aktivitäten in den Gemeinden anzubieten. Die 3-G-Regel sollte uns dabei gut durch den Herbst helfen. Freilich ist noch immer Vorsicht geboten, aber ich bemerke, wie wohl es tut, einander wieder zu begegnen.
     Die Gremienarbeit wird in den nächsten Monaten durch die Stellen- und Finanzplanung bestimmt sein, wir sind aber auf gutem Wege, in den KK-Synoden im Oktober und November bereits wichtige Weichen zu stellen. Für die Diskussionen in den Kirchenvorständen und Gemeinden wünsche ich mir viel Bereitschaft zum kreativen Denken - im Blick auf den gesamten Kirchenkreis. Letztlich geht es darum, dass wir als evangelisch-lutherische Kirche unser Profil deutlich zeigen und gesprächsbereit sind.
     Also fliegen Sie mit und seien Sie gespannt auf all das, was kommt. Bleiben Sie behütet und gesund.
Herzliche Grüße
Ihr Joachim Jeska


Persönliches

Abschied in St. Michaelis

28.06.2021 Nach über 25 Jahren Tätigkeit in unserem Kirchenkreis Osnabrück hat Pastor Hans Hartmann in die Grafschaft Bentheim gewechselt. Eher unerwartet habe sich für ihn und seine Ehefrau Elke Bertke die Möglichkeit der beruflichen Veränderung ergeben, berichtete er: „Nach ein paar Tagen Bedenkzeit ist die Entscheidung gefallen. Wir fanden, dass der Zeitpunkt für einen Tapetenwechsel gut ist. Wenn nicht jetzt, wann dann“. Er freue sich auf die Herausforderung in der größeren Nordhorner Gemeinde, die 7.000 Mitglieder habe.
     Meine Stellvertreterin Andrea Kruckemeyer hat ihn in einem festlich-lebendigen Gottesdienst verabschiedet. „Pastor Hans Hartmann wird hier fehlen“, bedauerte sie, „durch seine ruhige und freundliche Art ist er bei den Kolleginnen und Kollegen sehr beliebt und hat sich vor allem auf dem Gebiet des Fundraisings sehr verdient gemacht“.
      Viel Lob fand auch Uwe Dall, Vorsitzender des Kirchenvorstands in St. Michaelis, für „die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Das Beste für die Gemeinde stand immer im Fokus von Pastor Hartmann“.
Wir wünschen ihm einen guten Neustart in Nordhorn und Gottes Segen für die letzte Berufsphase.

Pastor Uhlhorn geht nach Göttingen

15.07.2021 Pastor Dr. Frank A. Uhlhorn ist am Beginn der Ferien zum Superintendenten des Kirchenkreises Göttingen gewählt worden. Er wird damit Nachfolger von Friedrich Selter, der im März in das Amt des Regionalbischofs hier in Osnabrück gewechselt war.
     Für seine Familie und ihn ist das ein völliger Neustart nach mehr als 10 Jahren in St. Marien. Er selbst sieht die Herausforderungen des neuen Amtes: „Ich bin ein Fan der Gemeindestruktur, die evangelische Kirche lebt in der Gemeinde und von der Gemeinde“, sagte er. Gleichwohl werde es Strukturveränderungen geben müssen. Dabei gehe es vor allem um multi- und interprofessionelle Teams, die bestimmte Aufgaben übernehmen sollen. Kirche werde sich von manchen Dingen verabschieden müssen: „Allein der Blick in den Rückspiegel wird nicht reichen. Wir müssen schauen, wie wir manche Herausforderung meistern können.“
Wir wollen Pastor Uhlhorn in einem Gottesdienst am 30.10. in St. Marien verabschieden, wissen aber momentan nicht genau, ob dieser Termin gehalten werden kann, weil er einen Fahrradunfall hatte, weswegen seine Einführung in Göttingen in das neue Jahr verschoben werden muss. Wir wünschen ihm gute Genesung und Gottes Segen für den Neustart in Göttingen.

Weiter "Moin" in Matthäus

15.08.2021 Mitten in den Ferien habe ich Pastor Matthias Groeneveld in seinen Dienst als Pastor der Matthäusgemeinde eingeführt. Das klingt zunächst merkwürdig, weil doch schon seit Januar 2018 dort tätig ist. In der Tat trat der gebürtige Ostfriese vor drei Jahren am Sonnenhügel seinen Probedienst als Pastor an. Nachdem dieser erfolgreich abgeschlossen ist und weitere Formalitäten des Bewerbungsverfahrens geregelt sind, bleibt Groeneveld als Pastor in der Gemeinde.
     „Meine Frau und ich sind hier herzlich und warm aufgenommen worden“, berichtet der 33-Jährige von seinem Start am Sonnenhügel. Ihre kirchliche Hochzeit und die Taufe von Tochter Mila feierten Maren und Matthias Groeneveld in der Matthäuskirche. Direkt nebenan im Pfarrhaus lebt die Familie. Wir freuen uns, dass Pastor Groeneveld in unserem Kirchenkreis bleibt und wünschen ihm für alles Engagement Gottes Segen.

40 Jahre Erzieherin und Kita-Leitung

27.08.2021 Karin Landeck leitet die Kita Kunterbunt in der Christusgemeinde Hasbergen und feierte im August ihr 40jähriges Dienstjubiläum. Grund genug, ihr "Danke" zu sagen. In einer kleinen Feierstunde konnten wir sie überraschen und würdigen. Das war wunderbar, denn ihr großer Einsatz, ihre Verlässlichkeit, ihr pädagogisches Geschick, ihr Organisationstalent, ihre Führungskraft, ihr Humor und vor allem ihre Liebe zu den Kindern prägen bis heute ihre gute Arbeit. Wir sind auch dankbar, dass sie sich im Kirchenkreis für die Kitas engagiert.
     Interessant ist, dass der Wunsch Erzieherin zu werden, bereits 1964 – vor 57 Jahren – genau dort in Hasbergen gelegt wurde, als sie selbst Kind in dieser Kita war. Ihr Opa, Bürgermeister Bardelmeier, und Pastor Detering hatten die Kita eingeweiht. Auch heute, so sagt sie, würde sie den Beruf wieder erlernen, aber vielleicht nicht unbedingt als Leiterin. Gerne würde sie mehr mit den Kindern arbeiten, das lässt aber die Büroarbeit in einer so großen Kita heute leider kaum noch zu.

Diakonin Schoof geht in den Ruhestand

02.09.2021 Nach über 40 Berufsjahren, davon 30 Jahre in der Christus-kirche Hasbergen, verabschieden wir Diakonin Elvira Schoof in den Ruhestand. Sie war die „große Kümmerin“ in der Gemeinde, kannte jede und jeden und hatte alles im Blick. Seelsorgerin, Theologin, Organisatorin.
Sie freut sich auf den neuen Lebensabschnitt und ahnt schon jetzt, dass sie den Kontakt mit den engagierten Mitar-beitenden, den Menschen in den verschiedenen Gruppen, die sie geleitet hat, vermissen wird. Auch werden ihr sicherlich die Frauengottesdienste und der Weltgebetstag e r s t m a l  fehlen.
Wir hoffen, dass wir am 10.10. einen schönen Abschied gemeinsam feiern können. Wer dabei sein möchte, muss sich bis zum 3.10. per Mail (kg.hasbergen@evlka.de) oder telefonisch (05405 6191910) anmelden.

30 Jahre Erzieherin und Kita-Leitung

03.09.2021 Katja Determann und die Timotheus-Kita - diese beiden Namen sollte man stets nur zusammen erwähnen, so eng sind sie miteinander verbunden. Das wurde bei der Feierstunde zum 30jährigen Dienstjubiläum der Leiterin der Timotheus-Kita in der nahe gelegenen Timotheus-Kirche im Widukindland deutlich. Die Kinder sangen und überbrachten Rosen, die Kirchengemeinde, der Kirchenkreis, die Kita-Geschäftsstelle, der Kirchenvorstand und der Förderverein gratulierten. Ein herzliches Dankeschön klang aus allen Worten heraus. Das Besondere an der Timotheus-Kita ist ihre Größe, denn es handelt sich um unsere kleinste Kita, in der die Leiterin auch noch im Gruppendienst mitarbeiten kann, was sie sehr gerne tut. Wir wünschen ihr weiterhin ein gutes Händchen als Leiterin und Gottes reichen Segen für die nächsten Jahre.

Diakonisches

Neues Kuratorium der Diakonie-Stiftung

26.08.2021 Nachdem die Diakoniestiftung unseres Kirchenkreises sich strukturell verändert hat und nunmehr selbstständig ist, stand die Neuwahl des Kuratoriums in der konstituierenden Sitzung an. Zunächst einmal wurde dabei die Bürgermeisterin a.D. Karin Jabs-Kiesler zur "Ehrenvorsitzenden" gewählt. Sie hatte ja viele Jahre die Stiftung geleitet, wofür ich ihr im Namen des Kirchenkreises sehr herzlich dankte.
     Zum neuen Vorsitzenden wurde der Vorstand der Ev. Stiftungen, Johannes Andrews, gewählt, seine Stellvertreterin ist die Synoden-Vorsitzende Dr. Gisela Löhberg. Als Geschäftsführer konnte Kirchenkreis-Sozialarbeiter Axel Winter gewonnen werden. Dem Kuratorium gehören darüber hinaus die Geschäftsführerin der DIOS, Christiane Mollenhauer, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (der auf dem Foto fehlt) und meine Wenigkeit an. Nun denn, die Arbeit kann erneut beginnen, und der nächste "Gipfelsturm" am 30.4.2022 kann kommen. Termin bitte schon jetzt vormerken!

Rückblick auf die Aktion "Brot für die Welt"

02.09.2021 Soeben erreichte uns eine sehr gute Nachricht von "Brot für die Welt": Im vergangenen Jahr hat die Hilfsorganisation 105.362,41 € Spenden im Kirchenkreis Osnabrück erhalten. Das ist ein gutes Ergebnis. In dieser Summe sind alle Spenden und Kollekten aus der Region enthalten. „Wir freuen uns und sind dankbar für das große Vertrauen, das Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch in der Corona-Pandemie geschenkt haben. Immer wieder haben wir erfahren, wie wichtig es ihnen war, die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika in der Pandemie nicht allein zu lassen“, sagt Denise Irmscher, Referentin Brot für die Welt in den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers. „Gerade 2020, in dem Jahr, in dem zahlreiche Gottesdienste nur virtuell stattfinden konnten, haben viele Menschen mehr gespendet und so ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt.“ Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 76,8 Millionen € unterstützt. Das ist ein Plus von 12,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2019: 64,4 Mio. Euro).
Jugendliches

Zeltlager in OS-Atter

26.08.2021 Die Zelte waren aufgebaut, die Slackline gespannt und beim Fußballspielen wurden die Tore gezählt – die Nordwestgemeinde veranstaltete in diesem Jahr in den Ferien ein Zeltlager im Garten der Stephanuskirche in Atter. Diakon Waldemar Kerstan und ehrenamtliche Helfer*innen sorgten für ein spannendes Erlebnis für Kinder, Jugendliche und Familien. „Alle, die schon immer einmal ausprobieren wollten, ob Zelten etwas für sie ist, waren herzlich eingeladen“, sagte Kerstan, der viele Jahre lang Zeltlager auf Korsika organisiert und betreut hat. Ein Camp-Tag startete um 14 Uhr mit einer Kennenlernphase, am Nachmittag folgten Angebote wie Slackline, Fußball, Karaoke, Lagerfeuer, Spiele, Kreativangebote, Musik hören oder Fotoshooting im Gemeindehaus. Nach Abendessen und Abendprogramm stand die Übernachtung in den Zelten an. Am nächsten Morgen gab es ein gemeinsames Frühstück.

Kroatien-Freizeit

31.08.2021 Von ausgelassener Stimmung, überwiegend gutem Wetter und abwechslungsreichen Aktivitäten berichten die 50 Jugendlichen aus unserem Kirchenkreis, die eine Sommerfreizeit an der kroatischen Mittelmeerküste verbringen konnten. Organisiert haben die Freizeit der Kirchenkreisjugenddienst mit Diakon Kimm Herlyn und Kirchenkreisjugendpastor Thomas Herzberg in Kooperation mit Bodo Spangenberg vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Osnabrück sowie mehreren Kirchengemeinden. Zusätzlich waren acht ehrenamtliche Mitarbeiter*innen mit im Einsatz. „Die Jugendlichen fühlen sich wohl und haben sich schnell als Gruppe zusammengefunden. Beim Spielen, bei Andachten oder auch, wenn es ums Mithelfen geht, sind alle motiviert bei der Sache. Das ist ein tolles Gemeinschaftserlebnis, das seinesgleichen sucht“, berichtete Herlyn aus Lanterna:
„Highlights sind für uns die Morgen- und Abendandachten, weil wir in guter Stimmung zusammensitzen und gemeinsam in den Tag starten bzw. den Abend beschließen“.
Spirituelles
Gemeinsames

Vielfalt der Geschlechter

26.08.2021 Die Vielfalt der Geschlechter, damit verbundene praktische Herausforderungen und theologische Einsichten zu diesem Thema waren die Schwerpunkte einer hybriden Präsenzver- anstaltung unter dem Titel „Nicht mehr Mann noch Frau... ?“, zu der die Frauen- und Männerarbeit im Sprengel Osnabrück, die Evangelische Studierendengemeinde Osnabrück, das Berufsschulpfarramt und die Evangelische Erwachsenenbildung Osnabrück eingeladen hatten. Während 15 Gäste vor Ort in der Berufsbildenden Schule am Pottgraben Platz fanden, nahmen knapp 50 Interessierte online teil und waren per Videokonferenz in den Vortragsraum geschaltet. Eine Premiere für dieses Veranstaltungsformat, berichteten die Organisator*innen.
     „Wir finden es wichtig, in Kirche und Gesellschaft die Akzeptanz der Vielfalt der Geschlechter voranzubringen“, sagte Rita Steinbreder, Referentin im Frauenwerk für den Sprengel Osnabrück, zum Einstieg in das Thema des Abends. Eine theologische Sicht auf die Fragen der Geschlechteridentität in der Bibel stellte Dr. Uwe-Karsten Pliesch in einem Impulsreferat vor.
     Die Zweigeschlechtlichkeit sei als Norm durch die Gesellschaft konstruiert, betonte Kristina Lunk, Referentin für LSBTI im niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. In der Biologie sei ein breites Spektrum zwischen männlich und weiblich vorhanden, auch die Intergeschlechtlichkeit gehöre dazu. „Das binäre System entspricht nicht mehr der Realität“, sagte Lunk. Die weit verbreiteten Assoziationen zu Geschlechterrollen seien gesellschaftliche Arrangements, die über lange Zeiträume entwickelt worden bzw. entstanden seien. Umso wichtiger sei es nun, Vielfalt darzustellen und zu fördern.

Runder Tisch der Religionen

31.08.2021 Zu Gast am Runden Tisch der Religionen, der sich wieder einmal präsentisch treffen konnte, waren Polzeipräsident Maßmann, Kriminaloberrat Oliver Voges sowie Meike Jacobs und Matthias Binder vom Friedensort Osnabrück (FO:OS). Es entspann sich eine Diskussion über das friedliche Miteinander der Religionen, aber auch über die sehr gute präventive Arbeit der Polizei in Osnabrück. Für den zuverlässigen Schutz der jüdischen Synagoge in der Barlage dankte ausdrücklich der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Michael Grünberg, der zugleich Gastgeber der Sitzung des Runden Tisches war. Auf dem abschließenden Foto vor der Synagoge fehlen lediglich der Vorsitzende der islam. Milli Görüs-Gemeinde Akcöltekin und Stadtdechant Dr. Schomaker.
Friedliches

"Sicherheit neu denken"

03.09.2021 Mit einer Abendveranstaltung informieren Friedensort Osnabrück (FO:OS), der pax-christi-Regionalverband OS/HH und Exil e.V. über das Szenario „Sicherheit neu denken“. Dieses Prinzip der Stärkung ziviler Krisenprävention wird seit mehreren Jahren in einem Arbeitskreis der Badischen Landeskirche entwickelt. Es zeigt auf, wie Deutschland analog zum Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie auch den Bereich der Sicherheitspolitik von einer militärischen Dominanz auf eine vornehmlich zivile Politik umstellen könnte. Entstanden ist eine 165 Seiten starke Veröffentlichung, die wesentliche Ideen und Schritte vorstellt. Am Donnerstag, 16. September, ist mit Ralf Becker der Koordinator und Mitautor des Szenarios in Osnabrück zu Gast.
Beginn ist um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Marien. Wegen der Corona-Vorgaben ist eine Anmeldung erforderlich: Friedensort Osnabrück (Telefon 0541 76027596, E-Mail: friedensort-osnabrueck@evlka.de).

Friedens-Gottesdienst am 25. Oktober

31.08.2021 Auch im diesem Jahr lädt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Osnabrück (ACKOS) wieder zu einem ökumenischen Friedens-Gottesdienst ein. Am Gedenktag des Westfälischen Friedens findet er am Mo. 25.10. um 18.00 Uhr im Dom St. Petrus statt.
     Die Predigt hält unser Landesbischof Ralf Meister zum Psalmwort „Der den Kriegen ein Ende macht“ (Ps 46). Weitere Liturgen sind Bischof Franz-Josef Bode und Mitglieder der ACKOS, die musikalische Gestaltung liegt beim Domchor bzw. Domorganisten. Der Gottesdienst endet mit der Verleihung des Osnabrücker Ökumenepreis 2021 und findet unter den gelten Hygienebestimmungen statt. Daher sind nur begrenzt Plätze zur Verfügung und eine Online-Anmeldung wird erbeten: https://ackos.gottesdienst-besuchen.de/
Partnerschaftliches

Hilfe für Südafrika erbeten

04.09.2021 Volker Wallrabenstein berichtet:
Wie Sie vielleicht Presse und Fernsehen entnommen haben, erlebte Südafrika nach der Verhaftung des ehemaligen Präsidenten Zuma große Unruhen. Gewalt, Zerstörung und Plünderungen waren an der Tagesordnung. Wir leiden mit unseren Brüdern und Schwestern im Kirchenkreis Umfolozi (Provinz Kwazulu Natal), in dem sich durch den Aufstand die Lage weiter verschlechtert.Da hatte sich in den letzten 15Monaten viel aufgestaut: Die ohnehin hohe Arbeitslosigkeit stieg durch Corona weiter an, die Ungleichheit zwischen Arm und  Reich vergrößerte sich und hinzu kam Ende Juni der neue totale Lockdown mit weiteren Einschränkungen wie einem absoluten Versammlungsverbot.
     Auch aus der Entfernung können wir die Menschen dort unterstützen und mit unserer Hilfe Mut machen. In der kleinen Gemeinde „Ekukhanyeni“ gibt es eine Grundschule, die auch von etwa 70 AIDS-Waisenkindern besucht wird. Viele Schüler*innen konnten oft nicht richtig am Unterricht teilnehmen, weil sie tagelang nichts oder nur sehr unzureichend gegessen hatten. Mit unserer Hilfe wurde ein Gebäude neben der Schule gekauft und ein Gemüsegarten angelegt. Die warmen Mahlzeiten wirkten sich auch sehr positiv auf die Leistungen der Schüler*innen aus. In dieser „Corona-Zeit“ ist die Küche allerdings geschlossen. Stattdessen erhalten die Kinder und ihre Betreuer nun regelmäßig Essenspakete, die der dortige Partnerschaftsausschuss mit unserer finanziellen Unterstützung einkauft und verteilt. Mit etwa 40 € kann auf diese Weise ein Kind mit seiner Familie monatlich versorgt werden. Unsere Unterstützung ist gerade in der jetzigen durch Pandemie und Unruhen belasteten Zeit überlebenswichtig.
     Wer helfen möchte: Spendenkonto Kirchenkreisamt Osnabrück, Sparkasse Osnabrück, IBAN: DE 76 2655 0105 0000 0400 48, Stichwort: „Corona Nothilfe Südafrika“,    Name und Adresse für die Spendenquittung.
Zitiertes
"Es geht nicht mehr darum, andere zu belehren oder gar zu bekehren, [...] es geht um eine Haltung, in der unsere Narrative nicht überflüssig, aber doch flüssig werden."

Ralf Kötter: Im Lande Wir. Geschichten zur Menschwerdung für eine Kirche im Gemeinwesen, Leipzig 2021.

Verantwortlich für den Inhalt
Evangelisch-lutherischer
Kirchenkreis Osnabrück
Superintendent
Dr. Joachim Jeska
Tel. 0541 28392
sup.osnabrueck@evlka.de

Ephoralsekretariat
Jutta Naumann-Kluge
Heger Str. 14
49074 Osnabrück

kirchenkreis-osnabrueck

Fotos:
Petra Jeska (2), Frank Waniek (1), Maren Bergmann (1), Fr. Chauskin (1), St. Michaelis-KG (1), Christus-KG Hasbergen (2), Timotheus-KG (1), KK Göttingen (1), DiakonieStiftung OS (1), Brot für die Welt (1), KK-Jugenddienst (1), Kapelle der Stille (1), Männer-/Frauenarbeit (1), ACKOS (1), FO:OS (1), Partnerschaftsausschuss (1), Ev. Friedensarbeit (1)