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Dr. Joachim Jeska


Superintendent

 

 

Kirchenkreis Osnabrück

 

Guten Tag,

Herzlich willkommen zum 19. Rundflug durch den Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück! Soeben hat die Passionszeit begonnen, der Sonntag Invokavit ("Gott ruft mich an") liegt gerade hinter uns. Wohl selten war der Übergang zwischen der Weihnachtszeit und der 7wöchigen Vorbereitung auf Ostern so wenig spürbar wie in diesem Jahr, eine dumpfe Glocke ist über uns gestülpt, die uns unsere Kreise sehr eng ziehen lässt. Immerhin hat sich jetzt frühlingshaftes Wetter eingestellt, das ein bisschen aufatmen lässt. Also nehmen Sie sich ein paar Momenten und fliegen Sie mit!
    Wir starten wieder mit Persönlichem, zuallererst der Trauer über den Tod von Sup.i.R. Hammersen, dann der Aussicht auf neue Gesichter und Konstellationen. Die Einführung von Regionalbischof Selter (s. Rundflug 17) wird auf jeden Fall am 21.3. in St. Marien stattfinden, sie kann per LiveStream verfolgt werden.
    Es folgen Infos zum Digitalen Erleben und allerlei Hinweis auf zukünftige Veranstaltungen, woraus man sieht, dass wir weiterhin aktiv sind. Das freut mich sehr, weil ich der festen Überzeugung bin, dass unser christlicher Glaube ein "Ankerpunkt" in diesen Zeiten ist. Der Rückblick auf die Gottesdienste (präsentisch oder digital) über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel zeigen das sehr deutlich.
    Schwierig ist die Situation überall dort, wo Mitarbeitende von uns eigentlich mit vielen Menschen sehr eng zu tun haben - in den 26 Ev. Kitas, unserer Ev. Fabi, den Ev. Fachschulen. Hier sind wir im Notbetrieb oder digital unterwegs, die Rahmenbedingungen aber sind sehr schwierig. Ich danke an dieser Stelle allen Mitarbeitenden für ihren Einsatz, das Durchhalten und das TeamPlay, mir macht das Hoffnung für die nächsten Wochen. Bleiben Sie behütet und gesund!
Ihr Joachim Jeska


Persönliches

26.01.2021 Wir trauern um unseren langjährigen Superintendenten Hans Hermann Hammersen, der am 19. Januar im Alter von 75 Jahren verstarb. Er war über 35 Jahre Seelsorger und Pastor. Von 1993 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2008 wirkte er 15 Jahre als Superintendent in unserem Kirchenkreis. Zuvor war er am Predigerseminar im Kloster Loccum als Studieninspektor tätig und Gemeindepastor in Lüneburg. Sein Amt als Superintendent hat Hans Hermann Hammersen mit großem Engagement, Zugewandtheit und Herzenswärme ausgeübt. Er war für die Vertreter des Gemeinwesens der Stadt ein ebenso verlässlicher und ausgleichender Ansprechpartner wie für die Pastorinnen und Pastoren und die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in den Gemeinden. Er hat den Kirchenkreis entscheidend mitgestaltet und mitgeprägt, war eine bedeutende Stimme der lutherischen Kirche in Osnabrück. Stets gehörten die Verkündigung des Glaubens und die diakonische Arbeit für Hans Hermann Hammersen eng zusammen und bestimmten in seinen Augen das evangelische Profil. Zugleich war ihm der Blick über den Tellerrand wichtig. Die Partnerschaft des Kirchenkreises Osnabrück mit dem südafrikanischen Kirchenkreis Mfolozi, die seit mittlerweile 40 Jahren besteht, war ihm ein wichtiges Zeichen für das Miteinander in weltweiter Gemeinschaft. Dazu gehörte für ihn auch der Einsatz für das Gespräch mit den anderen Religionsgemeinschaften in Osnabrück. Seine menschliche und humorvolle Art ist all jenen unvergessen, die mit ihm zusammengearbeitet haben. Hans Hermann Hammersen hat bis zuletzt in Osnabrück gelebt. In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei Hans Hermann Hammersen und seiner Familie, der wir uns in der Trauer verbunden fühlen. Wir wissen ihn bei Gott in guten Händen und werden das Andenken an ihn sehr gerne wahren.

Hochschul-Pastorin verlässt Osnabrück

03.02.2021 Frank Waniek berichtet:
Anfang Februar wurde Lore Julius in der Osnabrücker Katharinenkirche aus ihrem Dienst als Hochschulpastorin verabschiedet. Nach viereinhalb Jahren in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) Osnabrück wird sie zukünftig als Seelsorgerin in der St.-Petri-Gemeinde in Melle tätig sein. In ihrer letzten Predigt als Hochschulpastorin blickte Lore Julius auf zwei rein digitale Semester zurück. „Es schmerzt, wenn ich daran denke, dass viele Studierende es noch gar nicht anders erlebt haben.“ ESG würde immer „Heimat auf Zeit“ bedeuten, für die Studierenden und für die Hauptamtlichen, so die Seelsorgerin. „Es geht immer weiter, schneller als in anderen Gemeinden.“ Der „Geist des Aufbruchs“ sei aber auch etwas Positives. „Nicht ressourcenfressende Routinen bestimmen den Geist in der ESG, sondern offenes, neugieriges Vortasten.“ Dem stimmte auch Oberkirchenrat Dr. Marc Wischnowsky, verantwortlich für die Hochschulgemeinden in der Landeskirche Hannovers, zu. Der Referatsleiter erinnerte: „Du hast es geschafft, sehr viele Menschen und Bereiche aufeinander zu beziehen und zusammenzubringen in außerordentlich fruchtbarer Weise“. Superintendent Dr. Joachim Jeska hob Pastorin Julius‘ positive Art, die Dinge anzugehen, hervor. „Das hat uns neun Semester lang auch im Kirchenkreis sehr bereichert.“ Lore Julius hätte es verstanden, Brücken zwischen ESG und Kirchenkreis zu schlagen. „Wir hatten immer das Gefühl, miteinander unterwegs zu sein.“
(Foto von links: Superintendent Dr. Jeska, Pastorin Julius, Pastorin Dr. Kramer, ESG-Beirats-Vorsitzender Prof. Dr. Trautz)
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Fünf Stellenbesetzungen stehen an - Nachberichte folgen im nächsten Rundflug

15.02.2021 In den kommenden Wochen stehen vier Stellenbesetzungen an, über die ich im Nachgang gerne berichten möchte. Hier nur die Hinweise auf die Veränderungen:
Am 28.2. wird Dr. Jutta Tloka als Pastorin der Nordwestgemeinde durch Regionalbischof Hans-Christian Brandy in St. Katharinen ordiniert.
Am 1.3. übernimmt die stellvertretende Superintendentin Pastorin Andrea Kruckemeyer eine 25%-Stelle in der Superintendentur.
Ebenfalls am 1.3. übernimmt Pastorin Julie Danckwerts die 25%-Stelle von Andrea Kruckemeyer in der St.-Katharinen-Gemeinde.
Zum 1.4. wird die Stelle der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit besetzt, das Besetzungsverfahren ist erfolgreich abgeschlossen, der Vertrag wird in diesen Tagen unterzeichnet.
Schließlich läuft derzeit das Auswahlverfahren für die Nachfolge von Lore Julius auf der ESG-Pfarrstelle, dazu auch mehr im nächsten Rundflug.
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Bischof Adomeit an der Spitze der Konföderation in Niedersachsen

25.01.2021 Der Rat der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen hat den Oldenburger Bischof Thomas Adomeit einhellig zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst damit unseren Landesbischof Ralf Meister ab, der dem Gremium seit 2012 vorstand.
Die Wahl fällt zusammen mit dem 50. Geburtstag der Konföderation. Bischof Adomeit, Leitender Geistlicher der Evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg, dazu: „Die Konföderation der evangelischen Kirchen in Niedersachsen hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Die Zusammenarbeit der fünf Landeskirchen im Gegenüber und im Miteinander mit dem Land Niedersachsen hat sich auf der Grundlage des Konföderationsvertrags immer enger und vertrauensvoller entwickelt.“ Adomeit bezeichnet dies als ein Erfolgsmodell. „Es ist ein tragfähiges Netzwerk. Die Zusammenarbeit funktioniert, Gemeinsames wird auf Augenhöhe verhandelt, Mühsames kann ausgesprochen und angegangen werden. Eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit ist wünschenswert. Themen wie der Religionsunterricht, die Evangelische Erwachsenenbildung oder auch der kirchliche Dienst in Polizei und Zoll verbinden sowohl untereinander als auch mit dem Land. Der regelmäßige Austausch mit den Fraktionen im Landtag und der Landesregierung helfen dabei.“ Insbesondere während der Corona-Pandemie habe die Konföderation der evangelischen Landeskirchen als Gesprächspartnerin für das politische Gegenüber eine große Rolle gespielt.
evangelische-konfoederation

Jugendliches

Vollversammlung der Ev. Jugend

20.02.2021 Die Ev. Jugend in unserem KK lädt zur ersten Vollversammlung dieses Jahres am Samstag den 27.02.21 von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr ein.
KK-Jugendwart Kimm Herlyn schreibt:
Teilnehmen kannst du, wenn du Mitglied einer der Evangelischen Kirchengemeinden des Ev.-luth. Kirchenkreises Osnabrücks bist und zwischen 14 und 30 Jahre alt bist. Deine Kirchengemeinde sollte dich als Abgesandte*n deiner Gemeinde entsenden. Das Thema für dieses Jahr lautet:
 „Wir gestalten die Zukunft unserer Kirche“. Neben einer Andacht und einem Austausch geht es um das erarbeiten einer Konzeption für die Ev. Jugend Osnabrück. Du kannst mit beraten, mitstimmen und entscheiden wie sich die Ev. Jugend verändern soll. Ein Vorschlag der Konzeption liegt vor und wird dir per Mail zugesandt, sobald du dich angemeldet hast (Mail-Adresse siehe hier unten). kimmherlyn@web.de
Digitales

Online-Präsenzen gut präsentiert

15.02.2021 Gemeinden und Organisationen online finden können Sie jetzt auf der Website des Kirchenkreises. Auf der Startseite sowie im Menü bei „Über uns“ erreichen Sie sämtliche Online-Präsenzen im Kirchenkreis mit einem Klick. Die Übersicht umfasst Websites und Social-Media-Auftritte – von der Internetseite der Kindertagesstätten über die Facebook-Fanpage der Evangelischen Jugend und die Instagram-Seite der Familien-Bildungsstätte bis zu den YouTube-Kanälen zahlreicher Kirchengemeinden. Wenn Sie etwas vermissen, lassen Sie es uns gerne wissen.

Wie oft wird unsere Homepage angeklickt?

13.02.2021 Vor einem Jahr ging sie online, genau am 13. Februar 2020: die neue Internetseite des Kirchenkreises. Seitdem konnte die Zahl der Nachrichten aus dem Kirchenkreis im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffacht werden: Rund 140 News-Beiträge wurden bis Ende Januar 2021 auf der Internetseite veröffentlicht – alle drei Tage einer. Dies hat sich in steigenden Besucherzahlen niedergeschlagen: Vom 1. Juni 2020 bis 31. Januar 2021 verzeichnete die Kirchenkreis-Website 14.540 Besuche und 40.232 Seitenaufrufe (die Statistik deckt nur einen Zeitraum von acht Monaten ab, da die Landeskirche aus Datenschutzgründen im letzten Jahr von Google Analytics zu Matomo als Webanalysetool gewechselt ist und es dazwischen eine Zeitspanne ohne Daten gab). Im Durchschnitt sind dies 59 Besuche und 164 Seitenaufrufe pro Tag: Wäre die Website des Kirchenkreises ein Geschäft, würden jeden Tag 59 Kunden den Laden betreten und 164 Artikel kaufen – oder 2,8 Artikel pro Kunde.
Bei den Besuchen nach Gerätetyp halten sich Desktop und Smartphone mit 47 beziehungsweise 46 Prozent die Waage, gefolgt von Tablets, Phablets (eine Mischung aus Phone und Tablet) und anderen Geräten. 70 Prozent der Besuche erfolgten über Suchmaschinen, was ein typisches Verhalten widerspiegelt: User klicken sich nicht durch das Menü, sondern googeln einfach das Gesuchte. Auf Platz 2 folgen direkte Zugriffe mit 26 Prozent der Besuche, gefolgt von Besuchen über soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram sowie über andere Webseiten.
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Digitaler Feierabend der EEB

20.02.2021 Am Mittwoch, 24. März um 17:00 Uhr fällt der Startschuss des digitalen Feierabends der EEB. Zu Gast wird unser neuer Regionalbischof Friedrich Selter sein. Sein Thema: „Digitalisierung im Sprengel Osnabrück – Wo wir stehen, was wir brauchen, wie wir es anpacken!" Merken Sie sich das vor.
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Diakonisches

Nominierung für die Verleihung des Niedersächsischen Integrationspreises an Förderverein in Belm

16.02.2021 Der Landkreis Osnabrück hat den Diakonie-Förderverein der Christus-Gemeinde Belm für den Niedersächsischen Integrationspreis 2021 vorgeschlagen, der in diesem Jahr unter dem Motto „Integration in Zeiten von Corona“ steht. Der Vorstand des Diakonie-Fördervereins fühlt sich sehr geehrt durch diesen Vorschlag. Pastor Schipper: "Unabhängig davon, ob wir auch Preisträger werden, ist allein dieser Vorschlag durch den Landkreis für den Integrationspreis etwas, was uns in unserer Arbeit stärkt. Grund für den Vorschlag durch den Landkreis ist, dass es dem Diakonie-Förderverein gelungen ist, das Sprachförderprogramm "SEAB" auch durch die Zeit des ersten Lockdowns hindurch kontinuierlich weiter anzubieten. Durch den großen Einsatz unserer Koordinatorin Viktoria Sichwardt und die erhebliche Flexibilität der Dozent*innen konnten wir unseren Beitrag zur Integration in Belm und weiteren Gemeinden des Landkreises kontinuierlich durchführen. Dies gilt in gleichem Maße auch für den derzeit gültigen Lockdown." Ob auf den Vorschlag auch eine weitere Würdigung folgt, werden wir Ende September erfahren. Die sechs besten Wettbewerbsbeiträge werden am 27.9.2021 bei einer Preisverleihung der Öffentlichkeit vorgestellt. ckbelm

Märchen-Dosen für Senior*innen

21.01.2021 Die Evangelischen Stiftungen Osnabrück setzen in der Zeit der Corona-Pandemie und des Lockdowns ein Zeichen der Hoffnung. 800 kleine „Märchendosen“ mit einer Hoffnungsgeschichte aus der Feder der Osnabrücker Erzählerin Sabine Meyer wurden kostenlos an die evangelischen Alteneinrichtungen der DIOS verteilt. „In unseren Alteneinrichtungen leben 800 Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht nur unter der Angst der Ansteckung mit dem Corona-Virus, sondern aufgrund der vielfältigen Besuchsbeschränkungen auch an Einsamkeit leiden. Mit den „Märchendosen“ wollten wir diesen Menschen, die besonders von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind, ein kleines Hoffnungszeichen geben. Wir möchten ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind,“ sagte Johannes Andrews, Vorstand der Evangelischen Stiftungen. "Vor dem Corona-Ausbruch habe ich in vielen Osnabrücker Einrichtungen für Bewohnerinnen und Bewohner Märchen und Geschichten erzählt. Mir fehlt dieser Kontakt sehr. Umso mehr habe ich mich über die Anfrage der Evangelischen Stiftungen gefreut und sofort zugesagt", so Sabine Meyer, die Erzählerin und Autorin der Geschichte. Die Geschichte für diese „Dosen-Aktion“ wurde von Frau Meyer eigens verfasst. „Geschichten schreiben und entwickeln ist einer meiner Schwerpunkte", so Sabine Meyer. „Schnell war im gemeinsamen Brainstorming mit Superintendent Dr. Jeska und Herrn Andrews klar, um welches Thema sich diese Geschichte ranken wird: um die Weihnachtsbotschaft, die auch nach den Festtagen in unseren Herzen weiterleben darf und uns auch über Weihnachten hinaus Hoffnung gibt - ein 'Ankerpunkt' in dieser Zeit. Ich habe die Dosen selbst übergeben“, erklärte Sabine Meyer. „Ich habe mich über die Freude in den Gesichtern der Menschen gefreut, die am Empfang der Einrichtungen die Märchendosen entgegennahmen. Das ist ein bisschen wie der Applaus des Publikums, den ich in dieser Zeit so vermisse. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es bald wieder anders ist.“
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Inklusives
Gottesdienstliches

Corona-Weihnachten

27.12.2020 Frank Waniek berichtet:
Weihnachten wurde in unserem Kirchenkreis wohl noch nie so vielfältig begangen wie in diesem Jahr. Manche Gemeinden feierten Heiligabend draußen wie „die Hirten auf dem Felde“, andere ließen den Engel die Weihnachtsbotschaft „digital“ verkünden. Für jeden war etwas dabei, auch für die, die dieses Jahr keinen öffentlichen Gottesdienst zu Weihnachten besuchen konnten oder wollten: festliche Christvespern in der Kirche und stimmungsvolle Andachten unter freiem Himmel, live gestreamte Weihnachtsgottesdienste und vorab aufgezeichnete Krippenspiele, musizierende Erwachsene und singende Kinder, die Weihnachtsgeschichte als Erzähltheater und kleine Gottesdienste für zu Hause. Zum ersten Mal überhaupt gab es ein Angebot, das wirklich niemanden ausschloss: Die Kontaktstelle Inklusion des Kirchenkreises hatte in Zusammenarbeit mit der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) ein Video mit einem inklusiven Weihnachtsgottesdienst in der Matthäus-Kirche gedreht – in Leichter Sprache und komplett übersetzt in Gebärdensprache. „Heiligabend war noch nie so vielfältig und ermöglichte noch nie so vielen Menschen Teilhabe wie in diesem Jahr“, sagt Superintendent Dr. Joachim Jeska. „Wenn die Corona-Pandemie ein Gutes hat, dann ist es der Schub, den sie der Digitalisierung im Kirchenkreis verliehen hat.“ Der Kirchenkreis möchte das digitale Engagement der Gemeinden weiter fördern. „Deshalb werden wir alle 18 Kirchengemeinden, die ein Digital-Konzept vorlegen, bis Ende des kommenden Jahres mit einem einmaligen Digitalisierungszuschuss unterstützen“, erläutert Dr. Jeska.

Neujahrs-Gottesdienst mit der ACKOS

02.01.2021 Brigitte Neuhaus berichtet:
Regionalbischof Dr. Klahr aus dem Sprengel Ostfriesland-Ems hielt bei dieser 20. Ökumenischen Neujahrsvesper im Dom zu Osnabrück die Predigt. Bischof Bode begrüßte ihn als langjährigen ökumenischen Freund im Bistum, dem Ökumene ein Herzensanliegen sei. An dem Gottesdienst waren auch Superintendent Dr. Joachim Jeska und der Vorsitzende der ACK Osnabrück, Norbert Kalinsky, beteiligt. In seiner Begrüßung hob Bischof Bode die selbstverständliche ökumenische Freundschaft hervor, mit der man in der Stadt zusammenarbeite. „Ja, es tut einfach gut, wenn wir das neue Jahr miteinander als Christinnen und Christen beginnen, und es tut gut, es in diesem schönen Dom zu tun, den wir alle durch die ‚Pforte der Barmherzigkeit‘ betreten haben“, wandte sich Regionalbischof Dr. Klahr an die versammelte Gemeinde. Auch wenn das Wort „Barmherzigkeit“ in der Alltagssprache selten vorkomme, sei die Sehnsucht danach groß. Der leitende Geistliche rief die biblische Geschichte „vom verlorenen Sohn“ – die eigentlich „Geschichte vom barmherzigen Vater“ heißen müsste – und die Geschichte vom „barmherzigen Samariter“ in Erinnerung. Mit diesen Geschichten wolle uns Jesus sensibel machen für unseren Umgang mit dem Nächsten. Statt „wie du mir, so ich dir“ solle man sich bewusst machen: „Wie Gott mir, so ich dir“.
(Foto von links: Domkapitular Molitor, Superintendent Dr. Jeska, Regionabischof Dr. Klahr, Bischof Dr. Bode, ACK-Vorsitzender Kalinsky)
ackos

Holocaust-Gedenktag

27.01.2021 Am Holocaust-Gedenktag Ende Januar halten wir schon seit viele Jahren gemeinsam mit der HHO einen Gottesdienst in St. Marien. Normalerweise wird der Marktplatz dann zum Busparkplatz, weil viele Menschen mit Behinderung teilnehmen wollen. In diesem Jahr haben wir uns entschieden, eine verkürzte inklusive Gedenkfeier auf Video aufzuzeichnen, so dass sehr viele von ihren Wohnungen aus teilhaben können. Das ist intensiv genutzt worden, das halbstündige Video ist auf dem YouTube-Kanal der HHO und unseres Kirchenkreises zu sehen und kann auch heute noch aufgerufen werden. Die Botschaft ist klar: Das Gedenken des Massenmordes an Juden, Menschen mit Behinderung und vielen anderen geht weiter. Wir erinnern beständig, dass so etwas sich nicht wiederholen möge.
youtube
Spirituelles

Einladungen der "Kapelle der Stille" OS

20.02.2021 Gerne weise ich auf Veranstaltungen unserer "Kapelle der Stille" hin:
Samstag, 6. März, 18.15 Uhr: „Du bist meine Zuflucht“, Meditativer Gottesdienst, Bonnuskirche
Samstag, 13. März, 14 bis ca. 17 Uhr: Ich bin dann mal weg, Pilgern mitten in der Stadt, Treffpunkt: Platz vor dem Dom Karfreitag, 2. April, 10 Uhr: Meditation im Angesicht des Gekreuzigten, Bonnuskirche
Ostersonntag, 4. April, 8 Uhr: „Stiller Osterjubel“, Meditation in der Bonnuskirche kapelle-der-stille
Interreligiöses

Neujahrs-Botschaft der Religionen

02.02.2021 Die Vertreter und Vertreterinnen der Osnabrücker Religionsgemeinschaften, die am „Runden Tisch der Religionen“ vereint sind, haben auf eine digitale Neujahrbotschaft an die Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger ausgesendet. Der Sprecher Prof. Dr. Reinhold Mokrosch, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Michael Grünberg, Superintendent Dr. Joachim Jeska als Sprecher aller christlichen Kirchen, die Imame Mustafa Cito und Ismail Kurturan als Sprecher aller Islam-Gemeinden, und Ulrike Schaad-Gómez  - Baha’i  setzen sich ausführlich mit der Jahrhundert-Pandemie, mit Leid und Krankheit auseinander. Ist unsere Abhängigkeit und Begrenztheit nur negativ oder auch positiv zu sehen? Wie nehmen wir uns als Teil der gesamten Schöpfung wahr? Welche Aufgaben haben wir im kommenden Jahr – über unsere Religions- und Konfessionsgrenzen hinweg? Die Antworten sind unterschiedlich. Schauen Sie sich gerne das 11minütige Video auf unserem YouTube-Kanal an (siehe link hier unten).
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Fotos:
Petra Jeska (3), Joachim Jeska (2), Frank Waniek (2), Brigitte Neuhaus (1), Sabine Meyer (1), KK Osnabrück (2), Inklusion OS (1), Ev. Jugend (1), EEB (1), Christusgemeinde Belm (1), Kapelle der Stille (1), Runder Tisch der Religionen (1), ELKiO/Jörg Hemmen (1)