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Wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über ...

Michael Thiel

Direktor

 

Liebe Missionsfreundinnen und -freunde!

Wir können es ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gehört und gesehen haben.“ Apg. 4, 20
Petrus und Johannes antworten mit diesem Satz auf die Aufforderung des Gerichtes, sie sollten den Mund über diesen Jesus von Nazareth halten.

Ein Sprichwort fasst den gleichen Sachverhalt so zusammen: „Wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über.“
Beinahe jeden Tag erleben wir in unserer Arbeit, was uns anrührt und bewegt und was es wert ist, unbedingt weiter erzählt zu werden. Es sind Geschichten von Menschen und dem, was sie erleben und tun. Das braucht vor allem Begegnungen, die im Moment überwiegend nur mittels Videokommunikation möglich sind. Diese technische Möglichkeit eröffnet neue Räume und macht gleichzeitig klar, wie wichtig es wenigstens hin und wieder ist, in die Lebenswelt der Gesprächspartner*innen auch real einzutauchen. Das Klima, die Gerüche, die Geräusche, das Umfeld ... beeinflussen unser Leben und gehören darum als unausgesprochene Kommunikationsebene immer dazu.

Nur weil ich Südafrika kenne, kann ich mir vorstellen, welches Glück die Aktion von Gebetsfrauen aus einer Gemeinde in Durban auslöst, die aus ihrem Sparstrumpf Pakete zur Unterstützung von armen Menschen finanziert und diese dann zu den Häusern getragen haben. Ich kann mir vorstellen, dass sie das in der Uniform der Gebetsfrauen und mit Gesang und Gebet getan haben. Und ich bin froh, aus eigener Anschauung die Erzählungen darüber verstehen und einordnen zu können.

Wir warten auf den Tag, wo wir uns wieder sehen können, miteinander einen Weg im Gespräch zurücklegen und so das Leben und den Glauben teilen. Bis dahin hilft uns die digitale Welt, beieinander zu bleiben. Auch davon wollen wir in diesem Newsletter reden.

Im Namen der Menschen, denen mit den Projekten der Partner geholfen wird, danke ich allen Spender*innen sehr herzlich für ihre großzügige Unterstützung – gerade in dieser Zeit. Ihre Hilfe ist wichtig und wird für alle Corona-Projekte von der Landeskirche Hannovers zusätzlich gefördert.

Viele Freude beim Lesen.

Mit herzlichen Grüßen aus Hermannsburg
Michael Thiel
Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen
ELMinar: Frauen oder Männer?

Sind Frauen oder Männer stärker von der Corona-Pandemie betroffen?

September 2020

Diese Frage stellte Gabriele De Bona, ELM-Referentin Gender International im Rahmen eines ELMinars. Marcia Blasi aus Brasilien und Tadelech Loha aus Äthiopien berichteten von Corona in ihren Ländern. Der Fokus lag hierbei darauf, ob sich die Auswirkungen je nach Geschlecht unterscheiden oder anders wahrgenommen werden. Mit gut 20 Teilnehmer*innen war das ELMinar gut besucht.

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Blickwechsel: Deutschland aus der Sicht eines Inders 
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Rev. I.M. Charles Isaac Raj verlässt das ELM

September 2020

Nach vier Jahren beendet Rev. I.M. Charles Isaac Raj seinenDienst als Pastor in der Nordstädter Kirchengemeinde und als Ökumenischer Mitarbeiter im ELM.
Er berichtet über seine erfolgreiche kulturvermittelnde Arbeit und schildert seine Eindrücke von Deutschland.

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Partnerkirchenaustausch: Kirchliches Leben in der Pandemie

„Gemeinsamstatt Meine Kirche zuerst“

August 2020

„Gemeinsam“ statt „Meine Kirche zuerst“: Multilaterale Kooperation kann eine Chance sein, gemeinsam globale (kirchliche) Probleme zu lösen oder wenn man es nicht ganz so hoch aufhängen möchte sich Anregungen aus anderen Kirchen zu holen.

Das war die übereinstimmende Meinung der Teilnehmer*innen eines multilateralen Video-Gespräches.

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Südafrika: Unruhige Zeiten

Informationen des ELM-Repräsentanten zu Land und Partnerkirchen

September 2020

In Südafrika hat es in der letzten Zeit nicht an Konflikten gemangelt: Rassismus, Korruption, Verlierer*innen der anhaltend starken Rezession, interner Kirchen-Konflikte und  geschlechterbezogene Gewalt.
All das wurde durch Corona nicht etwa eingedämmt, sondern eher noch angefacht oder zumindest offengelegt.

Lesen Sie zur Situation in Südafrika den Bericht des ELM-Repräsentanten für das südliche Afrika, Pastor Dr. Joe Lüdemann.

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Lesen Sie weiter seinen Bericht zur Situation der Partnerkirchen des ELM in Südafrika.

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Brasilien: Situationsbericht

Der Generalsekretär der IECLB beschreibt die Lage in Brasilien

September 2020

Der Generalsekretär der IECLB, Marcos Bechert, beschreibt in einem Brief die aktuelle Corona-Lage in Brasilien und skizziert, wie sich die brasilianische ELM-Partnerkirche dazu verhält.

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Brasilien: drohender Ethnozid für Indigene

Die Lage der Indigenen spitzt sich zu

September 2020

Besonders dramatisch ist die Situation der Indigenen in Brasilien. Pfarrerin,  Dr. Renate Gierus, beschreibt die aktuelle Lage für ein ELMinar unter dem Titel „Brasiliens Indigene in der Corona-Pandemie: Gefahr für Leben und kulturelle Identität“. Frau Gierus ist Vorsitzende des COMINs, Indigenenrat der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB). Er unterstützt die Indigenen beim Kampf um ihre Rechte, stärkt sie in ihrer eigenen Identität und klärt in der brasilianischen Gesellschaft über die Kultur der indigenen Völker auf. Der COMIN steht auf der Seite der Indigenen, indem er sie bei der Wahrung ihrer Rechte unterstützt.

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(Kurz-)Filmtipp online: Die Welt ist ein Dorf

Der aktuelle Dokumentarfilm „Die Welt ist ein Dorf / O mundo é uma aldeia“ wurde zum Tag der Indigenen Völker am 9. August 2020 erstellt. Er beschreibt die aktuelle Bedrohung der Indigenen in Brasilien aus unterschiedlichen Perspektiven. Er ist zweisprachig, portugiesischer Text wird in deutschen Untertiteln übersetzt und umgekehrt (23 Minuten).

Ansehen auf Youtube 

Brasilien: Pandemie verändert Projektarbeit

Lebensschule Ariquemes engagiert sich für Kinder in sozialem Brennpunkt

 August 2020

Bis zum 16. März verliefen die Aktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen in der Lebensschule Ariquemes wie geplant. Obwohl es noch keine bestätigten Fälle in Rondônia gab, ordneten die Behörden die Einstellung der Arbeit an. Eine Betreuung der Kinder in gewohnter Weise war nicht möglich – und die Mitarbeiter*innen machte sich Sorgen, weil ein großer Teil aus Familien mit erheblichen finanziellen und häuslichen Schwierigkeiten kommt.

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Werkstatt ökumenisches Lernen ist trotz Corona präsent

Präsenz - Corona-konform

September 2020

Auch in Corona-Zeiten zeigt die Werkstatt ökumenisches Lernen mit Bewährtem wie Tages- und Wochenend-seminaren Präsenz – natürlich mit corona-konformem Programm. Die Wochenendseminare können zurzeit auch im Zweibettbettzimmer mit Vollverpflegung gebucht werden.

Hinzugekommen sind jetzt auch neue digitale Formate.

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Veranstaltungen und Angebote

ELMinar zur Handyaktion Niedersachen

23. September 2020, 15:30 bis 17:00 Uhr, Online

Onlinebasiertes Seminar (via Zoom) über die Handyaktion Niedersachsen mit Vortrag und Diskussion für Pastor*innen, Diakon*innen, Lehrer*innen, Jugendgruppenleiter*innen und andere Multiplikator*innen: Mein (kleiner) Beitrag zur Ressourcenschonung und Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen.

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Lieber aufs Sofa als ins Kino nach Hannover!

30. September 2020, 19:00 Uhr, Online

Ein onlinebasiertes Kinoerlebnis (via Vimeo) können Sie von Ihrem Sofa aus erleben. Aufgrund von Corona setzten wir die Filmreihe zu Globalisierung und weltweiter Verantwortung online fort. Das bietet Ihnen die Chance, von jedem Ort der Welt aus zuzuschauen.

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Missionstag 2020: Online

30. Oktober 2020, 14:00 Uhr, Online

„Rassismus findet statt. Überall!“ ist das Thema des diesjährigen Missionstags, der als Podiumsdiskussion (via Zoom) stattfindet. Als Podiumsgäste sind Leitende internationaler Kirchen im Gespräch. Im Anschluss an diese Diskussion folgt ein Bericht über die Arbeit des ELM.

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Spenden Corona: Geduld und Blick nach vorne!

Weitere Projekte unterstützen Partnerkirchen

September 2020

In den Ländern der Partnerkirchen steigen Infektionszahlen weiter deutlich - mit gravierdenden Folgen. In Südafrika hat das ELM nun für 20 Familien Geflüchteter Lebensmittelpakete bis Juni 2021 zugesagt. Das kostet zehn Euro pro Woche und Familie.
In Äthiopien sollen 1.000 Haushalte mit Geflüchteten und in aufnehmenden Orten Seife und Desinfektionsmittel bekommen und in der Vorbeugung geschult werden. In Indien werden nun Krankenpflegehelfende und Laborassistenzen ausgebildet, um erwarteten Engpässen zu begegnen.

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Titelbild: Lebensschule Ariquemes (IECLB)