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Lebensraum Diakonie e.V.

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Michael Elsner


Vorstandsvorsitzender

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,
zum dritten Mal veröffentlichen wir als Lebensraum Diakonie e.V. einen "Brennpunkt". 
Mit dem "Brennpunkt" möchten wir uns in gesellschaftliche Debatten einbringen. Diesmal - wie sollte es im Moment anders sein - ist die Covid-19-Pandemie unser Thema. Sie können davon lesen, wie sie unsere Arbeit als Diakonie in den letzten Monaten geprägt und verändert hat.
Und Sie erfahren mehr darüber, wie die Menschen, die in unseren Einrichtungen leben oder Unterstützung suchen, die Pandemie erlebt haben. Es ist uns wichtig, dass ihre Perspektive wahrgenommen wird. Dazu soll dieser "Brennpunkt" beitragen.
Mit den besten Wünschen - bleiben Sie behütet!
Herzliche Grüße
Ihr
Michael Elsner
Editorial

Relevant! Nicht nur für das System

September 2020 Ärztinnen waren es, natürlich. Und Kassierer im Supermarkt. Genauso auch die Pflegekräfte im Seniorenheim. Oder der LKW-Fahrer, der für den sehnlich erwarteten Klopapier-Nachschub sorgte.
Sie alle galten als systemrelevant.Also als wichtig, nötig, unverzichtbar für das große Ganze. Als entscheidend für die Gemeinschaft.
Im März und April, mitten im Lockdown, hielten sie unser Land am Laufen.
Und bekamen dafür Applaus. Von Balkonen und in sozialen Netzwerken. Völlig zu recht. Schade, dass diese Anerkennung schnell wieder verpufft ist.Systemrelevant.
Allerdings: Dieser Begriff hat eine Kehrseite. Sogar zwei Kehrseiten...
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Impuls

Nähe durch Abstand

September 2020 Alle Einrichtungen des Lebensraum Diakonie waren auch während des Lock-Downs für ihre Klient*innen da - wenn auch mitunter auf andere, unvertraute Weise: Beratungen fanden am Telefon statt, Mitarbeitende hielten bewusst räumlichen Abstand. Das war eine Herausforderung. Manchmal auch eine Zumutung. Nähe durch Abstand - das ist derzeit nötig, bleibt aber schwierig. Abstand als Ausdruck von Nächstenliebe?
Perspektiven einer Pandemie

Corona - und die soziale Frage

September 2020 Neele Standke hat im April ihr Anerkennungsjahr im Lebensraum Diakonie begonnen. Ihr Dienstbeginn fiel also mitten in den Lockdown. Sie hat ganz unmittelbar erlebt, was die pandemiebedingten Einschränkungen für Folgen hatten,
gerade auch für Familien mit geringem Einkommen.
Lesen Sie von ihren Erfahrungen. Die sozialen Folgen der Pandemie

"Corona kann mich mal..." - Statements aus der Wohnungslosenhilfe

September 2020 Die Kolleg*innen aus dem „Straßenfeger“ in Rotenburg haben sich bei ihren Besucherinnen und Besuchern umgehört: Wie haben sie die letzten Wochen erlebt?
Der Straßenfeger ist ein Tagesaufenthalt. Die Türen der Einrichtung stehen für alle Menschen offen, ganz besonders für diejenigen ohne Wohnung. Die Gäste können im Straßenfeger frühstücken, duschen, ihre Wäsche waschen oder Tageszeitung lesen. Was die Besucher*innen des Straßenfegers meinen

Zwischen Suchtdruck und Abstinenz

September 2020 Die Beratungsstellen des Lebensraums Diakonie haben ihre Klient*innen auch während des Lockdowns begleitet. Die meisten Gespräche fanden in dieser Zeit telefonisch statt. Stephanie Kriening, Sozialarbeiterin in der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention drobs in Lüneburg, berichtet von ihren Gesprächen und Eindrücke aus dieser Zeit – und davon, was die Corona-Einschränkungen für Menschen mit Suchterkrankungen bedeuten. Wie Menschen mit Abhängigskeitserkrankungen die Pandemie erleben

Kinderschutzzentrum digital - Wie die Pandemie die Arbeit verändert

September 2020 Das Kinderschutzzentrum Nord-Ost-Niedersachsen musste im Frühjahr schnell und flexibel auf die Situation aus fachlicher und struktureller Sicht zu reagieren. „Wie kann Kinderschutz generell und speziell unsere Fachberatung und Fortbildungsarbeit in solchen Zeiten weiterhin bestehen?“ - das waren die beiden zentralen Fragen, die die Kolleg*innen beschäftigten. Digitales Arbeiten gewann an Bedeutung. Mehr über "digitale Diakonie"

Eine (nötige) Zumutung - Besuchs- und Betretungsverbote bei Ma Donna

September 2020 Besonders herausfordernd waren die letzten Monate für die Mitarbeitenden und die Bewohner*innen der stationären Einrichtungen. Die Einschränkungen waren massiv: Es gab Besuchs- und Betretungsverbote. Zwei Mütter, die mit ihren Kindern bei Ma Donna leben, erzählen, wie sie diese Zeit erlebt haben, in der sie ihre Familien nicht besuchen und ihre Partner nicht empfangen durften. Corona-Beschränkungen bei Ma Donna

"Gut, in diesen Zeiten in Deutschland zu leben..." - Pandemie und Migration

September 2020 Katja Heidmeier leitet eine Gruppe für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund. Sie berichtet davon, wie die Teilnehmerinnen die Pandemie erlebt haben. Eine Erkenntnis: Viele von ihnen waren froh, während der Krise in Deutschland zu sein. Ihre Perspektive macht wieder einmal deutlich: ein auch unter Druck handlungsfähiges Gesundsheitssystem und ein funktionierender demokratischer Rechtsstaat sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Erfahrungsbericht von Katja Heidmeier
Wenn Sie uns unterstützen möchten - oder selbst Unterstützung brauchen...

...dann melden Sie sich gern!

September 2020 Wenn Sie Unterstützung brauchen, können Sie sich jederzeit an den Lebensraum Diakonie e.V. wenden. In unseren Beratungsdiensten bekommen Sie Rat und Hilfe, auch wenn Sie unter den Folgen der Corona-Virus-Pandemie leiden. Wenn Sie mehr über die anderen Hilfsangebote des Lebensraum Diakonie e.V. erfahren möchten, sprechen Sie uns ebenfalls immer gerne an.
Den kompletten "Brennpunkt Wohnen" finden Sie auch auf unserer Homepage.
Zum kompletten "Brennpunkt Corona"

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