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Dr. Joachim Jeska


Superintendent

 

 

Kirchenkreis Osnabrück

 

Guten Tag,

Herzlich willkommen zum 17. Rundflug  im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück!
Unmittelbar vor dem Reformationsfest starten wir in der Superintendentur, wo auch die Luther-Figur die Maske wieder aufsetzt. Wir alle sind gefordert, das Corona-Virus nicht weiter grassieren zu lassen. Und wir wissen ja, was zu tun ist. Deswegen werden wir auch unsere Kirchen offen halten und die Gottesdienste im Rahmen der geltenden Hygienekonzepte durchführen, die ja bewährt sind. Niemand hat sich in unseren Kirchen infiziert!
    So feiern wir in St. Katharinen am 31.10. um 18.00 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst mit Domkapiltular Molitor, und auch an vielen anderen Orten gibt es inspirierende Gottesdienste und Veranstaltungen zu diesem für uns so wichtigen Tag.
     Dieser Rundflug führt zu etlichen Menschen, die einen beruflichen Wechsel vollzogen haben - bewegende Verabschiedungen und Einführungen haben den Spätsommer geprägt. Nun sind beinahe alle Stellen wieder besetzt - im "Anflug" sind noch die beiden, die sich das verbundene Pfarramt Jakobus/Timotheus teilen werden, sowie der neue Regionalbischof, der aus Göttingen im nächsten März zu uns kommt.
     Auf unserem Flug werden Sie auch andere Aktivitäten entdecken, und ich weise auf unseren notwendigen Einsatz gegen Rassismus und Antisemitismus hin, der 9.11. ist nur wenige Tage entfernt. Bleiben Sie alle gesund, behütet und gesegnet. Fliegen Sie mit durch den Kirchenkreis, auch dieses Mal machen wir wieder einen "Schlenker" nach Südafrika.
Ihr Joachim Jeska


Persönliches

Pastor Gerdes verabschiedet

30.08.2020 Angela und Wolfgang Kannenberg berichten:
Fast vierzehn Tage Regenwetter gingen diesem Fest voraus. „Wenn es am 30. August regnet, bleibe ich zuhause“, ‚wetterte‘ Pastor Wolfgang Gerdes mit einem Augenzwinkern. Dieser Sonntag aber war zur großen Freude aller tatsächlich ein herrlicher Sommertag. Mit technischer Unterstützung durch die AG MuK wurden Bühne und Altar aufgebaut. Von dort erschallten Wort und Musik in zwei Richtungen zu den Gemeindegliedern und Gästen, die unter Einhaltung der Abstandsregeln in Stuhlreihen vor dem Turm und dem Eingang der Markuskirche saßen. Der Gottesdienst mit Verabschiedung wurde zusammen mit Superintendent Dr. Joachim Jeska, Pastor Friedemann Keller, Diakon Carsten Lehmann (röm.-kath.) und Lektorin Annegret Winter-Stettin gefeiert. Das Bibelwort „Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (1. Kor. 3,11) stellte Pastor Gerdes in den Mittelpunkt seiner Predigt unter freiem Himmel. 
      Musikalische Höhepunkte waren das von ihm für diesen Tag komponierte Lied, „Einen andern Grund“, das Wolfgang Gerdes zusammen mit Debbie Wilcock, Jan Gresel, Holger Kiesé, Stephan Panning und Frederik Schwenker vorstellte und ein Solo, das Armin Würz an der Oboe vortrug. Die Nachworte sprachen Pastor i.R. Matthias Clasen, „Vierzig Jahre gemeinsam unterwegs“, Nicole Verlage, Osnabrücker Bündnis für bezahlbaren Wohnraum „Über die Kirchtürme hinaus" und Petra Gysbers, Vorsitzende des Kirchenvorstands „Abschied". Wolfgang Gerdes wurde von seiner Frau Natalia und der Familie in den Ruhestand abgeholt und gefeiert. Viele fleißige Hände, Beine und Köpfe halfen bei der Einhaltung der Hygienevorschriften, der sorgfältigsten Vorbereitung und Verteilung der Getränke und Speisen, beim Planen, Vorbereiten, Ausrichten, Aufbauen und Abbauen. Schöner hätte es gar nicht werden können und alle waren dankbar für die gemeinsame Zeit, die wir haben durften. nordwestgemeinde.wir-e.de/aktuelles

Pastor Steinke leitet Andreas-Gemeinde

13.09.2020 Frank Waniek berichtet:
Martin Steinke ist der neue Pastor der Andreasgemeinde Wallenhorst. Damit ende eine ungewöhnliche Zeit, so Superintendent Dr. Joachim Jeska: „Martin Steinke hat die Stelle fast ein Jahr als Vakanzvertreter ausgefüllt, um jetzt als Pastor der Gemeinde ernannt zu werden. Das kommt sicher nicht so häufig vor.“
     Mit seinem offiziellen Dienstantritt Mitte September in der Andreasgemeinde kehrt Pastor Steinke in den Kirchenkreis Osnabrück zurück. Fast auf den Tag genau vor vier Jahren ist er in den Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte gewechselt, um dort als Klinikseelsorger in Bad Rothenfelde zu arbeiten. „Schön, dass Sie wieder bei uns sind“, sagte Dr. Jeska. „Wir brauchen Menschen wie Sie, die zugleich behutsam und seelsorgerlich vorgehen, aber auch klar und verbindlich sind.“ Der Superintendent freue sich darauf, wieder mit Martin Steinke zusammenzuarbeiten – auch vor dem Hintergrund, dass sich die Evangelisch-lutherische Kirche in Osnabrück in einem Prozess befindet, wohin sie sich in den nächsten zehn Jahren entwickeln soll.
     Der Zolleinnehmer Zachäus stand im Mittelpunkt der Predigt. „Zachäus begegnet Jesus und verändert sich“, erklärte Pastor Steinke. „Ich frage mich, wie sieht eine Kirche aus, die solche Begegnungen möglich macht. Man kann solche Begegnungen nicht erzwingen. Aber wir können überlegen, was können wir tun, um Menschen zu helfen, Jesus zu begegnen – in der Andreasgemeinde, im Kirchenkreis und darüber hinaus.“ Die Kirche könne jedoch nicht warten, dass die Menschen kommen – so wie Zachäus im Maulbeerfeigenbaum auf Jesus gewartet hat. Sie müsse sich vielmehr aufmachen zu den Menschen. „Superintendent Jeska hat vorhin unseren gemeinsamen Weg Richtung 2030 beschrieben“, so Pastor Steinke. „Ich weiß nicht einmal, wie die Kirche in einem Jahr aussieht. Was ich aber weiß, ist, dass die Kirche beweglich bleiben muss, wenn sie ihre Botschaft weiter zu den Menschen bringen möchte.“
www.andreas-wallenhorst.de/

Pastorin Winkelmann geht nach Hannover

21.09.2020 Frank Waniek berichtet:
Pastorin Kristin Winkelmann wurde von der stellvertretenden Superintendentin des Kirchenkreis Osnabrück, Pastorin Andrea Kruckemeyer verabschiedet. „Pastorin Winkelmann war sieben Jahre in der Jakobus- und der Timotheusgemeinde tätig“, blickte Pastorin Kruckemeyer zurück. „Eine Zeit, in der beide Gemeinden mehr zusammengewachsen sind und gleichzeitig ihre Eigenheiten bewahren konnten.“ Pastorin Winkelmann habe die Arbeit in zwei Kindertagesstätten unterstützt, viele Menschen seelsorgerlich begleitet und sich vor allem für den Konfirmandenunterricht begeistert – mit einem wunderbaren Kreis von Teamern.
     Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt in Hannover-Misburg. „Ein aufregender Neubeginn, in einer neuen Stadt, in einer neuen Gemeinde und sicher auch mit vielen neuen Menschen“, so die stellvertretende Superintendentin, die Pastorin Winkelmann – passend zum jüdischen Neujahrsfest – einen süßen Granatapfel überreichte. Ein Granatapfel soll 613 Kerne haben. Das entspricht im Judentum der Zahl der Mitzwot, der religiösen Gebote. Granatäpfel werden traditionell zu Rosch Haschana gereicht – zur Erinnerung an Gottes Versprechen, das Volk Israel vielköpfig und stark werden zu lassen. An Kristin Winkelmann gewandt, sagte Pastorin Kruckemeyer: „Für dich sollen die 613 Kerne für Ermutigung und Zuversicht stehen und für einen guten Neubeginn in der neuen Gemeinde.“ www.jakobus-os.de/
timotheus.wir-e.de/aktuelles

Pastor Keller als Springer-Pastor eingeführt

04.10.2020 Am Erntedanksonntag habe ich in der Stephanuskirche in Atter Friedemann Keller in sein Amt als Springer-Pastor unseres Kirchenkreises eingeführt. Eigentlich hat er diese Funktion schon seit einem Jahr inne, coronabedingt erfolgte seine Amtseinführung erst jetzt. Der frühere Pastor der Andreasgemeinde Wallenhorst hatte seinen ersten Einsatz im südlichen Nachbarkirchenkreis in der Kirchengemeinde Hilter. Dort begleitete Friedemann Keller die Gemeinde durch die Elternzeit der beiden Pfarrstelleninhaberinnen sowie den Corona-Lockdown - Ein typischer Einsatz für einen Springer-Pastor, der ja in erster Linie dann einspringt, wenn Not an Mann oder Frau ist.
     „Seit dem Eintritt in den Ruhestand von Pastor Wolfgang Gerdes vor gut einem Monat bin ich jetzt so etwas wie das Gesicht der Nordwestgemeinde in Osnabrück“, sagte Friedemann Keller. „Daneben vertrete ich Kolleg*innen im ganzen Kirchenkreis in Krankheitsfällen oder Urlaubszeiten.“ Das ist in der Tat die große Herausforderung dieser Stelle, bei der man sich in kürzester Zeit auf eine neue Gemeindesituation einstellen, die Mitarbeitenden kennenlernen muss und sich in die gängige Praxis einarbeiten muss. Um das leisten zu können, bedarf es großer Flexibilität und solider Erfahrung, die der neue Springerpastor aus zwei Kirchengemeinden mitbringt.
     Der Springer-Dienst ist nicht nur eine Herausforderung, sondern hat auch seine guten Seiten, wie im Gespräch mit Pastor Keller deutlich wird. „Ich freue mich sehr darüber, dass ich an dieser Stelle insbesondere das tun kann, wofür ich ausgebildet wurde: Seelsorger zu sein z.B. in Trauerfällen, Prediger, musikalischer Gottesdienstgestalter.“ Daneben treten Aufgaben aus dem Alltag der Ortsgemeinde deutlich zurück. Friedemann Keller steht der Nordwest-Gemeinde so lange zur Verfügung, bis eine Nachfolge gefunden wurde.
friedemann.keller@evlka.de

Wechsel bei der Ev. Erwachsenenbildung

09.10.2020 Großer "Bahnhof" in  St. Katharinen, dazu Live Stream in alle Welt - die EEB hat den Leitungswechsel vollzogen. Ein anregender Vortrag von Arnd Henze und ein inspirierender Gottesdienst liegen hinter uns.
Brigitte Neuhaus berichtet:
Frieder Marahrens leitete die EEB Region Osnabrück acht Jahre. Auf die ökumenische Zusammenarbeit legte er großen Wert. „Eine besondere Freude hat mir die Umsetzung des sogenannten „Ökumene-Führerschein“ gemacht, den wir mit Blick auf das Reformationsjahr 2017 gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung entwickelt haben. Die Idee, Ehrenamtliche mit Wissen über die jeweils andere Konfession zu qualifizieren ist dann auch in anderen Regionen in Niedersachsen umgesetzt worden“, blickt Marahrens zufrieden zurück. Weitere Schwerpunkte setzte er in der Mediationsausbildung, der Genderthematik und der Seniorenbegleitung für die Stadt Osnabrück.    
     Christian Bode hat die Leitung der Geschäftsstelle Osnabrück am 1. September übernommen. Zuvor war der 42-jährige Pastor der St. Thomasgemeinde Holzminden im Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder. Im Sommer ist er mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Osnabrück umgezogen. „Ich freue mich auf die neue berufliche Herausforderung. Erwachsenenbildung und Kirche gehören für mich eng zusammen. Ich möchte bestehende Kooperationen pflegen und ausbauen. Die Themen Inklusion und gleichberechtige Teilhabe liegen mir dabei besonders am Herzen.“ www.eeb-niedersachsen.de

Neuer Regionalbischof gewählt

06.10.2020 Lange hat es gedauert, nun aber haben wir Gewissheit: Der Göttinger Superintendent Friedrich Selter wird unser neuer Regionalbischof im Sprengel Osnabrück. Ich habe ihn vor 4 Jahren näher kennen gelernt, als ich meine ersten Schritte im Superintendentenamt machte und eine Woche bei ihm hospitieren durfte. Und ich kann sagen, dass ich mich sehr über die Wahl freue und auf die Zusammenarbeit gespannt bin. Friedrich Selter (58) ist seit 2009 Superintendent des Kirchenkreises Göttingen, der mit ca. 70.000 Mitgliedern in 56 Kirchengemeinden und mehreren unselbstständigen Einrichtungen zu den größten Kirchenkreisen der Landeskirche zählt. Bevor er nach Göttingen kam, war er 17 Jahre Pfarrer in der Wuppertaler Kirchengemeinde Elberfeld-Nord. 1992 wurde er in der Evangelischen Kirche im Rheinland in Duisburg-Rheinhausen zum Pfarrer ordiniert. Er ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Töchtern. Zu seinem neuen Amt sagt er: „Nach mehr als elf erfüllenden Jahren im Kirchenkreis Göttingen fällt mir der Abschied nicht leicht. Zugleich freue ich mich sehr auf die mit dem neuen Amt verbundenen Aufgaben im Sprengel Osnabrück. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden und nicht zuletzt auch auf ein gutes ökumenisches Miteinander, das mir schon immer sehr am Herzen liegt. Mir ist wichtig, dass wir eine lebendige und offene Kirche sind, die nahe bei den Menschen ist.“
Die Einführung soll am 21. März 2021 in St. Marien stattfinden.
www.sprengel-osnabrueck.de/

Friedliches

"Friedensort Osnabrück" offiziell gestartet

30.08.2020 Frank Waniek berichtet:
„Zusammen mit Ihnen wollen wir Frieden durchbuchstabieren und herausfinden, was alles dazugehört“, sagten Meike Jacobs und Matthias Binder anlässlich ihrer Einführung. Was für die beiden auf jeden Fall dazugehört, ist Gerechtigkeit. „Es gibt einen untrennbaren Zusammenhang zwischen Frieden und Gerechtigkeit, und wir laden Sie ein, diesem Zusammenhang und der Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit mit uns nachzuspüren – so verstehen wir unsere Aufgabe, die wir mit Ihnen allen teilen“, so Meike Jacobs. Dabei gäbe es keine fertigen Antworten. „Frieden ist ein Weg, ein Prozess, und wir wollen uns gemeinsam auf diesen Weg machen“, erklärte Matthias Binder. „Geben wir zusammen der Idee ‚Friedensort Osnabrück‘ ein Gesicht, eine Stimme, ein Profil“, forderten beide die Gottesdienstteilnehmer auf. „Mischen wir uns miteinander ein, wo immer Frieden und Gerechtigkeit bedroht sind.“
      Meike Jacobs und Matthias Binder haben ihren Dienst bereits am 1. März angetreten – genau zu Beginn der Corona-Pandemie. „Doch sie haben das Gespräch gesucht, sind durch die Stadt gegangen, mit offenen Augen und Ohren, und sind diese Herausforderung konstruktiv angegangen“, sagte Superintendent Dr. Joachim Jeska. „Osnabrück ist einer von acht Friedensorten in der Landeskirche, und Sie beide sind die Motoren dieses Friedensortes.“ Gemeinsam wolle man erkunden, wie man im umfassenden Sinne zum Frieden beitragen könne. „Was bedeutet Versöhnung angesichts der immer tiefer werdenden gesellschaftlichen Gräben? Welchen Beitrag können wir als Kirche leisten? Wie lässt sich gemeinsam mit all den anderen Friedensengagierten in unserer Stadt die Zukunft gestalten?“, erläuterte Dr. Jeska die Fragen, die im Fokus des Friedensortes Osnabrück stehen. „Wir haben als Kirche etwas zu sagen und setzen uns ein. Die biblische Botschaft ist nicht für das stille Kämmerlein gedacht.“ www.kirchenkreis-osnabrueck.de/ueber-uns/friedensort-osnabrueck
Der Beirat des "Friedensortes Osnabrück" hat im Sommer seine Arbeit aufgenommen
und bereits zweimal getagt.
Hinten von links: Pastoralreferentin Annett Mutke (kath. Kirche), Pastorin Doris Jäger (Kapelle der Stille), Ulrich Klewer (Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der KK-Synode), Pastor Cord-Michael Thamm (Friedensbeauftragter des KK), Prof. Dr. Gregor Etzelmüller (Ev. Theologie / Uni OS), Superintendent Dr. Joachim Jeska
Vorne von links: Katharina Willms (Lagerhalle OS), Meike Jacobs & Matthias Binder (Friedensort OS), Christine Grewe (Büro für Friedenskultur der Stadt OS)
Synodales

Neue Handlungskonzepte

05.09.2020 Gemeinsam mit der Vorsitzenden unserer KK-Synode Dr. Gisela Löhberg, der Vorsitzenden unseres Planungsausschusses Rita Steinbreder, der Leiterin der Personalabteilung unseres Kirchenamtes Nicole Meyer-Soldanski sowie dem Vorsitzenden des Bau- und Finanzausschusses Johannes Andrews habe ich mich auf den Weg zur Tagungsstätte Bad Bederkesa gemacht, um Informationen einzuholen zum neuen Planungszeitraum unserer Landeskirche. Was uns ab 2023 erwartet und vor allem wie wir die grundlegenden Themen konzeptionell weiterführen können, haben wir miteinander und mit den Delegierten anderen Krichenkreise erörtert. Fazit: Der Übergang wird etwas "kundenfreundlicher" gestaltet als in früheren Jahren, wir sitzen nun daran, die Aufgaben zur Erstellung der "Handlungskonzepte" zu verteilen. Wichtige Botschaft: Wir machen das in erster Linie für den eigenen Orientierungsprozess, nicht für die Schubladen im landeskirchenamt. Das finde ich sehr beruhigend.
ev-bildungszentrum.de/

Unsere Meinung ist gefragt!

15.10.2020 Die vergangenen Wahlen der Kirchenvorstände haben gezeigt, dass sich die Arbeit der kirchlichen Leitungsgremien und die Erwartungen der Mitglieder unserer Kirche in einem Umbruch befinden. Besonders die Suche nach geeigneten Kandidierenden fordert die Kirchengemeinden heraus. Das Kirchenvorstandsbildungsgesetz (KVBG) soll reformiert und zur nächsten Kirchenvorstandswahl im Jahr 2024 bereits angewendet werden. Eine Steuerungsgruppe hat den Prozess gestartet, indem sie einen ersten Entwurf für ein neues KVBG erarbeitet hat. Dieser erste Entwurf ist von Oktober 2020 bis April 2021 anhand eines Beteiligungsverfahrens zur Diskussion freigegeben. Schauen Sie rein und nehmen Sie Stellung - wir sind gefragt!
wahl24.landeskirche-hannovers.de/
Gottesdienstliches

Gottesdienst für Lehrkräfte

11.09.2020 Um Verschwörungstheorien ging es beim diesjährigen Gottesdienst für Lehrkräfte, den wir kurzerhand nach draußen verlegten: Im Schölerberg feierten wir einen Stationen-Gottesdienst, den stärken und auftanken helfen sollte. Unter anderem der Rückbezug auf die biblische Figur des Elia (s. Foto) machte das möglich. Gesegnet ging die Lehrenden wieder zurück in ihre Schulen. Ich danke dem Vorbereitungsteam für die unkonventionellen Ideen und die liebevolle Gestaltung.

Inklusiver Stationen-Gottesdienst

19.09.2020 Diakonin Maren Mittelberg berichtet:
Eigentlich sollte an der Knollstraße ein großer Jubiläumsgottesdienst zum 60jährigen Geburtstag der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück gefeiert werden. Anfang des Jahres wurde klar, dass dieses Ereignis anders gefeiert werden muss. Im wahrsten Sinne des Wortes machte sich das Vorbereitungsteam (Pia Röhner, Maren Mittelberg, Petra Köster, Bernd Klein, Matthias Köster, Klaus Stühlmeyer, Thomas Stöter und Jens Mathlage) auf den Weg, einen Gottesdienst auf dem Gelände der Karl-Luhmann-Heime zu feiern, der den geltenden Hygienekonzepten Rechnung trägt. So fand am 19. September ein Stationsgottesdienst für die Bewohnerinnen und Bewohner der Karl-Luhmann-Heime statt.
     „Du bist der Gott, der mich sieht“ war die Überschrift. Die Bewohnerinnen und Bewohner der einzelnen Häuser gingen nach und nach die einzelnen Stationen ab. Jede Station stand dabei für sich und war doch verwoben mit dem roten Faden, dass Gott es ist, der uns sieht, die Menschen aber auch in der Verantwortung sind, aufeinander zu achten. So wurden im Seniorentreff Ferngläser aus Papprollen gebastelt, die an Gottesdienstbesucher verteilt wurden: Was sehe ich? Was fällt mir in den Blick? Wen oder was nehme ich wahr?
      Nach Häusern getrennt und mit dem nötigen Abstand fanden sich zum abschließenden „Vater unser“ und Schluss-Segen alle Teilnehmer des Gottesdienstes ein. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Gebärdendolmetscher (Jana Kaselitz, Ariane Dijkstra und Thomas Stöter) sowie die Kolleginnen und Kollegen des Seniorentreffs und Gelben Hauses, die diesen besonderen Gottesdienst unterstützt haben. So ganz war dies noch nicht der Abschluss! Diesen bildete ein Eiswagen, so dass, finanziert durch das Sommermailing, alle Teilnehmer die Spätsommersonne an diesem gelungenen Samstagnachmittag mit einem Eis genießen konnten.
www.kirchenkreis-osnabrueck.de/wir-fuer-sie/diakonie-hilfe/inklusion
Ökumenisches

Ökumenischer Kirchentag 2023 in Planung

05.10.2020 Die Bonnuskirche diente als Inspirations-Raum für ein erstes Brainstroming zum Ökumenischen Kirchentag 2023 bei uns in Stadt und Region Osnabrück. Mehr als 40 Kreative aus allen bereichen und Kirchen nahmen teil, die Ideen sprudelten nur so, da konnte auch die Pandemie nicht stören. Nun werden die Ergebnisse gesichert, wir gründen im November einen Trägerverein und die eigentliche organisatorische Arbeit kann beginnen. Sie können sich schon mal den Termin vormerken: 16.-18. Juni 2023. Das wird bestimmt eine geistreiche Erfahrung!
ackos.de/

Osnabrücker Friedenstag: Gottesdienst & Ökumenepreis

25.10.2020 Ein wunderbarer Gedenktag - gefüllte St.-Marien-Kirche - erfahrbare Ökumene - würdige Preisträger des Ökumenepreises.
Der Osnabrücker Friedenstag mit seiner Reminiszenz an die Proklamation des Westfälischen Friedens vor 472 Jahren bot den Rahmen für den inspirierenden Friedensgottesdienst. Stadtdechant Dr. Schomaker stellte die Gastfreundschaft in den Fokus seiner Predigt und Norbert Kalinsky würdigte in zwei Laudationes die Preisträger des Ökumenepreises der ACKOS:
1. Arbeitskreis Ökumene in den Stadtteilen Dodesheide, Sonnehügel und Haste
2. Faire Gemeinden in ev.-luth. Kirchenkreis, ev.-reform. Gemeinde und Bistum
Es wurden jeweils 500 € ausgeschüttet.
Im kommenden Jahr sind wir zum Friedensgottesdienst am 25.10. im Dom und Landesbischof Ralf Meister (Hannover) hat zugesagt, dann die Predigt zu halten. ackos.de/
Partnerschaftliches

Neuer Bischof in Südafrika

27.09.2020 Nkosinathi Msawenkosi Myaka wurde vom Vorsitzenden der ev.-luth. Kirche von Südafrika (ELCSA), Bischof Molwane Ubane, zum neuen Diözesanbischof der Süd-Ost-Diözese geweiht. Anwesend waren die pensionierten ELCSA-SED-Bischöfe Zulu, Sibiya und Buthelezi sowie der derzeitige ELCSA-COD-Bischof Manong und der pensionierte ELCSA-ED-Bischof Biyela. Der Vorsitzende des Diözesanrates, Herr Falithenjwa Mkhize, und sein Stellvertreter, Herr Agrippa Ntombela, waren Teil der Zeremonie. Die ökumenische Szene wurde von Kardinal Wilfred Napier von der katholischen Kirche, dem anglikanischen Bischof der Diözese Mthatha, Nkosinathi Ndwandwe und mehreren anderen Kirchenbischöfen in der Provinz Kwa-Zulu-Natal (KZN) vertreten. Außerdem war der Ministerpräsident von KZN, Herr Sihle Zikalala, anwesend.
    Ich freue mich, dass unsere Partner/innen in der ELCSA nun wieder einen rechtmäßigen Bischof haben, und ich habe Bischof Myaka in einem Gratulationsschreiben die Osnabrücker Grüße bestellt sowie Gottes Segen für sein Amt gewünscht.
www.elcsa.org.za/home.html

Brot für die Welt - Ergebnis 2019

27.08.2020 In unserem Kirchenkreis hat "Brot für die Welt" im vergangenen Jahr 119.106,23 Euro erhalten. Das ist ein wunderbares Ergebnis. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als
64,4 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr.
    Die diesjährige 62. Brot-für-die-Welt-Aktion läuft unter dem tollen Titel "Kindern Zukunft schenken". Unser Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung hat sich für ein Projekt auf den Philippinen entschieden. Mehr Infos unter folgender Website:
www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/material/philippinen-kinderarbeit/
Finanzielles

Kollegialer Austausch: "Netzwerk Fundraising" im KK Osnabrück

01.10.2020 Fundraiserin Annette Urban-Engels berichtet:
Am 1. Oktober 2020 waren alle im Fundraising Tätige und am Fundraising interessierte Personen in den Gemeinden zu einem ersten kollegialen Austausch eingeladen. Annette Urban-Engels, Fundraiserin für den Kirchenkreis Osnabrück, und Pastor Hans Hartmann, Beauftragter des Kirchenkreises für Fundraising, hatten eingeladen und führten durch die Veranstaltung, die sehr gut besucht war. Vertreter*innen aus acht Gemeinden des Kirchenkreises waren der Einladung gefolgt.
     Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es um den Austausch von Erfahrungen. Was lief bislang gut im Fundraising, welche Instrumente wurden erfolgreich eingesetzt, welche Tipps waren hilfreich? Doch es ging auch um Fragen von „Hindernissen“ im Fundraising oder benötigter Unterstützung, um den Aufgabenbereich in den Gemeinden voranzubringen und zukunftsfähig zu machen. Die Ergebnisse wurden gesammelt und festgehalten. Dabei entstand ein lebhafter Diskurs über die unterschiedlichen Erfahrungen, die in den Gemeinden allgemein oder mit bestimmten Fundraising-Projekten gemacht wurden. Gleichzeitig kristallisierte sich heraus, wo im Einzelnen besonderer Unterstützungsbedarf gewünscht ist.
     Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zu diesem Abend waren durchweg positiv. Alle empfanden das erste Treffen und den Austausch als großen Gewinn und es entstand der Wunsch nach Fortsetzung. Für das Jahr 2021 sind deshalb zwei weitere Abende geplant. Die genauen Themen und Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Alle, die sich interessieren oder bereits im Fundraising aktiv sind, sind schon heute herzlich eingeladen an den Treffen teilzunehmen. Wer sich intensiver in den Aufgabenbereich Fundraising einarbeiten möchte, dem seien die Basiskurse Fundraising der Landeskirche Hannovers empfohlen. Wer dazu Fragen hat, kann sich gerne wenden an Annette Urban-Engels (s.u.)
annette.urban-engels@evlka.de
Erinnertes
Sportliches

4. Platz beim Stadtradeln

27.09.2020 Frank Waniek berichtet:
Der Kirchenkreis Osnabrück hat dieses Jahr das erste Mal am Stadtradeln teilgenommen – und gleich den 4. Platz belegt, von 186 Teams, die mitgemacht haben. 79 aktive Radelnde haben in den drei Wochen vom 31. August bis 20. September insgesamt 15.334 km zurückgelegt, das entspricht der Entfernung zwischen Osnabrück und dem australischen Outback, irgendwo zwischen Alice Springs und Sydney. Das Team des Kirchenkreises musste sich nur der Hochschule Osnabrück, den Kampfradlern Osnabrück und der Domschule geschlagen geben. „Das ist ein tolles Ergebnis für die Premiere“, sagt Superintendent und Team-Captain Dr. Joachim Jeska, der fast alle dienstlichen Fahrten im Kirchenkreis mit dem Fahrrad zurücklegt. „Radfahren macht mir nicht nur viel Freude, sondern trägt in hohem Maße dazu bei, dass unsere wunderbare Stadt lebenswerter wird.“
    Insgesamt haben sich dieses Jahr 1.875 aktive Radfahrende am Stadtradeln in Osnabrück beteiligt und dabei 409.785 km erradelt – rund zehnmal um die Erde. Im Jahr 2019 waren es 1.672 Radlerinnen und Radler mit einer Gesamtstrecke von 362.539 km. Die Stadt Osnabrück hat sich 2020 zum achten Mal beim internationalen Wettbewerb Stadtradeln des Klima-Bündnisses beteiligt. Das Klima-Bündnis steht seit 25 Jahren für einen ganzheitlichen Ansatz im Klimaschutz, mit mehr als 1.700 Mitgliedskommunen in 26 europäischen Ländern.
www.stadtradeln.de/osnabrueck
Zitiertes

"Luther steht bei mir in einer solchen Verehrung, dass es mir, alles wohl überlegt, recht lieb ist, einige kleine Mängel an ihm entdeckt zu haben, weil ich in der Tat der Gefahr sonst nahe war, ihn zu vergöttern."

Gotthold Ephraim Lessing, Rettung des Lemnius in acht Briefen, 1753,
(in: Ders., Werke und Briefe in zwölf Bänden, hg. von. W. Barner, Bd. 2, 1998, 655-678), 658.

Verantwortlich für den Inhalt
Evangelisch-lutherischer
Kirchenkreis Osnabrück

Superintendent
Dr. Joachim Jeska
Tel. 0541 28392
sup.osnabrueck@evlka.de

Ephoralsekretariat
Jutta Naumann-Kluge
Heger Str. 14
49074 Osnabrück

www.kirchenkreis-osnabrueck.de

Fotos:
Petra Jeska (4), Joachim Jeska (4), Frank Waniek (3), Nordwestgemeinde (2), EEB (1), KK Göttingen (1), Landeskirche Hannovers (1), Maren Mittelberg (1), Brot für die Welt (1), Annette Urban-Engels (1), ELCSA (1)