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Glauben feiern - auch in Zeiten der Corona-Pandemie

Michael Thiel

Direktor

Liebe Missionsfreundinnen und -freunde!

Gerade besucht mich Theo zu Hause. Noch wackelt er ein bisschen, wenn er durch den Garten läuft. Ein Jahr ist er alt und freut sich an der Schaukel, am Sandkasten, an den Blumen und besonders, dass Mama und Papa immer für ihn da sind. Daran, dass die Menschen ihr Gesicht hinter einem Tuch verstecken, hat er sich gewöhnt. Aber er weiß noch nichts davon, was eine Pandemie ist. Er verlässt sich darauf, dass er immer sein Essen bekommt, behütet wird und jemand ihn tröstet, wenn er sich gestoßen hat.

Manchmal stellt Jesus uns dieses kindliche Vertrauen vor Augen. Wie die Kinder ihren Eltern vertrauen, so können wir Gott vertrauen. Wir sind also überall auf der Welt begleitet von dieser wertschätzenden Fürsorge und Liebe Gottes.

In diesem Newsletter lesen Sie etwas davon, was unsere Partner in ihren Kontexten tun, um die Fürsorge Gottes konkret erfahrbar zu machen in ganz praktischer Unterstützung mit Lebensmitteln, Desinfektionsmitteln usw. 

Ich bin sehr dankbar, dass viele Spender*innen uns dabei helfen, Partnern für solche Projekte Mittel zur Verfügung zu stellen. Herzlichen Dank.

Theo lässt die Geborgenheit der Eltern fröhlich sein. Alles wird gut. Gut wenn wir in unseren Lebenserfahrungen geborgen in Gott sind, auch da gilt: Alles wird gut, im Leben und im Sterben.

Viel Freude beim Lesen.

Mit herzlichen Grüßen aus Hermannsburg


Michael Thiel
Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen

Durban (Südafrika): Mit Fantasie ...                                  

... und Engagement gegen die Corona-Krise

Desinfektionsspray am Kircheneingang, ungewöhnlich wenige Trauergäste bei Beerdigungen und Predigten, die über WhatsApp-Gruppen oder auf YouTube verbreitet werden – auch in Südafrika schränkt COVID-19 das kirchliche Leben erheblich ein. Mit Fantasie und Engagement stemmen sich die Gemeinden gegen den geistlichen Notstand, auch wenn die wirtschaftliche Situation immer schwieriger wird. Und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, wie Dr. Joe Lüdemann, ELM-Regionalrepräsentant für das Südliche Afrika, aus Durban zu berichten weiß …

Mehr Informationen 

Bangalore (Indien): Theologisches Studium in Corona-Zeiten

„…nicht alles, was möglich ist, ist wünschenswert!“

Eigentlich wäre Dr. Gudrun Löwner jetzt bei Ihren Studierenden im indischen Bangalore, wo sie am United Theological College lehrt – eigentlich. Doch Corona zwingt auch die Pastorin und Theologieprofessorin ins Homeoffice, wo sie von Bochum aus versucht, ihrem Auftrag gerecht zu werden. Nicht ganz einfach, wie wir aus ihrem Erfahrungsbericht erfahren.

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Johannesburg (Südafrika): Projekt läuft wieder an (Video)  

Engagement und Unterstützung für Neustart

Schon lange fördert das ELM die soziale Arbeit in Hillbrow. Nun wurden einige tausend Mund-Nase-Masken im Nähprojekt dort genäht. Sie kommen - ebenso wie Lebensmittelgutscheine - Migrant*innen und Geflüchteten zugute, die in der Umgebung leben

In einem kurzen Video beschreibt Geschäftsführer Robert Michel wie das Projekt nach der völligen Ausgangssperre langsam wieder seine Arbeit aufnimmt.

Video auf ELM-Youtube-Kanal anschauen 

Corona & ELM: Weiter tägliche Andachten                           

Geistliche Impulse auf www.elm-mission.net

Auf unserer Webseite finden Sie (werk)täglich geistliche Impulse. Wir teilen dort, was uns und unsere Partnerkirchen bewegt und was wir gerne vor Gott und unsere Schwestern und Brüder im Glauben bringen möchten. Während der Corona-Zeit ersetzen sie die sonst bei uns üblichen Morgenandachten.
Dieses Format führen wir bis Mitte Juli fort und entscheiden nach der Sommerpause, wie es damit weitergeht. 
Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung dazu

Ein aktuelles Beispiel kommt von Thomas Wojciechowski, Leiter Globale Gemeinde:
Schwarz – coloured – weiß: Hautfarbe habe ich nicht mehr wahrgenommen. Für mich zählte der Mensch. Zufrieden war ich mit dieser Erkenntnis und wähnte mich im multikulturellen Südafrika angekommen. Als ich diese Erkenntnis mit ein wenig Stolz teilte, fühlte sich die Reaktion wie ein Schlag ins Gesicht an: „Du bist nicht blind für Hautfarben, sondern du bist blind für deinen eigenen Rassismus.“
Weiterlesen in der Vorschau der Andacht vom 23. Juni 2020

Die Mitarbeitenden der United Evangelical Lutheran Church in India (UELCI) haben uns ein Video über die Situation der Wanderarbeiter geschickt, verbunden mit einem Gebetsaufruf, den wir ebenfalls als geistlichen Impuls veröffentlicht haben. 
Weiterlesen und Video ansehen

Die Schatzsucherin                                                                    

ELM-Referentin weltweite Spiritualität

Pastorin Indra Grasekamp berät Gemeinden darin, wie sie ihre Gottesdienste lebendiger gestalten können. Ideen dazu sammelt sie wie kleine Schätze auf ihren Reisen in christliche Gemeinden in aller Welt.
Die Evangelische Zeitung hat mir ihr gesprochen und uns den Artikel zur Verfügung gestellt.

Ganzen Artikel der Evangelischen Zeitung lesen

Kontakt und mehr zu ihrer Arbeit auch auf der Webseite des ELM:
Christus verbindet - Material für Ihren Gottesdienst 


FIT Hermannsburg: Jetzt bewerben für neue Studiengänge  

Bewerbungsschluss: 15. September 2020

Jetzt bewerben für spannende theologische Studiengänge mit interkulturellem Schwerpunkt. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2020.
Die an der FIT angebotenen Studiengänge wenden sich an nationale und internationale Interessent*innen und sind offen für Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft.

Zwei Bachelor-Studiengänge stehen zur Wahl

Veranstaltungen: Herzlich willkommen ... das ELM für Sie   

Leider nicht alles wie gewohnt - manches aber doch mit Veränderungen:

 30.06.2020, 16-19 Uhr Webinar (Zoom): Ziegenbalghaus in Tharangambadi (Tamil Nadu/Indien) - Von Chancen und Herausforderungen kulturpolitischer Zusammenarbeit mit Kuratorin und ELM-Mitarbeiterin Jasmin Eppert. Anmeldung


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Aktuelles Projekt: 315 Kilometer für den guten Zweck        

Wie Fahrradfahren Menschen unterstützt ...

240 Kilometer sind sie schon geradelt als sie beim ELM in Hermannsburg ankommen – 315 Kilometer sollten es insgesamt werden und zwar an nur einem Tag. Diemo Rollert und Dirk Rolof wären normalerweise zusammen mit 22.000 Radfahrer*innen in 24 Stunden um den schwedischen Vättern-See gefahren. Coronabedingt fällt die „Vätternrundan“ in Schweden dieses Jahr aber aus. Diemo Rollert verlegte die Aktion kurzerhand nach Niedersachsen - einmal rund um das Steinhuder Meer, über Celle nach Hermannsburg. Und das für den guten Zweck -
Coronabezogene Projekte von Partnerkirchen des ELM.

Ihre Fahrt soll auch weitere Menschen anregen, Zeichen internationaler Solidarität zu setzen und Menschen weltweit  zu unterstützen, die durch die Folgen der COVID-19-Pandemie in Not geraten sind.

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*Titelbild: Dr. Joe Lüdemann, Durban (ELM)