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Alle ELM-Mitarbeitenden bei der Gesamtklausur

Michael Thiel

Direktor

Liebe Missionsfreundinnen und -freunde,

zwei Arbeitstage haben wir uns mit allen Mitarbeitenden im ELM, im BIKZ, in der FIT und in den Partnerkirchen Zeit genommen, um einen Blick auf unsere gemeinsame Arbeit zu werfen.
Lohnt es sich, soviel Zeit dafür zu investieren? Wir haben im Vorstand lange darüber nachgedacht. Den Reichtum der Unterschiedlichkeit wollten wir heben, Reibungen in der Zusammenarbeit verstehen lernen und Lösungen für ein gutes Miteinander finden, damit wir als Partner in Mission arbeiten können. „Ich finde, es ist viel besser geworden“, so resümierte jemand schon am dritten Tag. Das war nicht unbedingt zu erwarten. Im Detail war der Ablauf der Konferenz nicht bekannt. Umso mehr habe ich mich über die Bereitschaft der Mitarbeitenden gefreut, zu kommen, mitzumachen, sich ein zu lassen – trotz der Coronadiskussion in den Medien.

Was wird nun werden? Am Ende haben wir in verschiedenen Gruppen ganz konkrete Vorschläge zur Zusammenarbeit formuliert. Mit der Dokumentation der Vorschläge geht es zunächst im Missionsvorstand in die nächste Phase, um die Vorschläge zu realisieren.

Es lohnt sich Zeit zu nehmen, sich wahrzunehmen, gemeinsam zu entdecken, was wir aneinander haben, Verabredungen für die Zusammenarbeit zu treffen – das ist als Ergebnis einer erstmaligen Gesamtklausur im ELM neu. Wir wollen damit Maßstäbe setzen und dranbleiben an einer neuen Art von Zusammenarbeit.

Vielleicht denken Sie nun: Es geht zu viel um uns! Ja, es geht um uns, aber damit immer auch um unsere Partner in der weiten Welt. Die Arbeit gelingt besser, wenn sie leichter getan werden kann. Das braucht manchmal Zeit. Wir haben sie uns genommen.

Vielleicht gelingt es uns nun besser, was Paulus der Gemeinde in Philippi schreibt: „... begegnet allen mit der gleichen Liebe und richtet euch ganz auf das gemeinsame Ziel aus.“ (Phil. 2)

Mit herzlichen Grüßen aus Hermannsburg


Michael Thiel
Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen

Corona: ELM schließt Geschäftsstelle - weitere Infos           

Erste Maßnahmen

Die Corona-Pandemie hat zu einem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens geführt, auch in unserem Werk. Wir setzen die Hinweise der Behörden und des Landeskirchenamtes in Hannover um. 

1. Wir kommen unserer Vor- und Fürsorgepflicht für unsere Mitarbeitenden nach und werden unsere Geschäftsstelle und das Büro für internationale kirchliche Zusammenarbeit bis mindestens 19.04.2020 schließen.

2. Die Mitarbeiter*innen, deren Arbeit für den geregelten Fortgang der Dinge unbedingt notwendig ist, arbeiten im homeoffice. Das heißt, sie sind per E-Mail zu erreichen.
Den notwendigsten Geschäftsverkehr können wir so weitestgehend unterbrechungsfrei fortführen.

3. Alle in dem Zeitraum bis 19. April geplanten Veranstaltungen werden abgesagt.

4. Onlinespenden werden regelmäßig verarbeitet.

5. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat in Rücksprache mit dem Auswärtigen Amt entschieden, dass alle im Ausland befindlichen Freiwilligen nach Deutschland zurückkehren. Das gilt es gerade zu organisieren.

Wir wünschen Ihnen von Herzen, die kommende Zeit von Unberechenbarkeit und Unverfügbarkeit im Vertrauen auf Christus auszuhalten. Bleiben Sie behütet!

Updates mit Berichten aus Partnerkirchen versuchen wir regelmäßig hier weiterzugeben
FIT Hermannsburg: Präsentation zu Praktika                      

Praktika für FIT-Studierende:
Vielfältiger Einsatz 

Ob in Kirchengemeinden, bei der Arbeit mit Geflüchteten oder Kindern, im Bildungsbereich oder Ehrenamt: Praktika verschaffen den Studierenden der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg Gelegenheit zur praktischen Anwendung ihres im Studium erworbenen Wissens, aber auch zur Bewährung in möglichen Berufsfeldern“. 

Mehr Informationen 

Palmsonntag: Predigtvorschlag aus Indien                          

Gottes Autorität für die Unterdrückten

Pastorin W. Prasanna Mercybai aus der Ev.-luth. Tamilkirche (Indien) zeigt am Beispiel von Maria, dass auch Frauen ein Recht haben, nach ihrer Überzeugung zu handeln und dafür akzeptiert zu werden. In der indischen Gesellschaft werden Frauen oftmals diskriminiert.

Eigentlich sollte in der Landeskirche Braunschweig am 5. April eine Kollekte für Projekte der Partnerkirche gesammelt werden.
 
Weitere Infos

Lehrkräfteforum: Jetzt anders leben                                 

Lokales Handeln global einordnen

„Es macht mir große Sorge, wie der humanitäre Gedanke zur Zeit stark erodiert“, sagte Dr. Martin Junge, Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, auf dem Lehrkräfteforum der Landeskirche Hannovers. Sein Appell an die Lehrenden: Lokales Handeln muss global eingeordnet und vermittelt werden …

Weitere Infos

Veranstaltungen: Herzlich willkommen ... das ELM für Sie   

Leider fallen bis auf weiteres alle Veranstaltungen aus.

26.-28.06.2020 Sofern möglich: Missionsfest in Hermannsburg: Wenn aus Hoffnung Zukunft wird.
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Aktuelles Projekt: Das Leben würde sich völlig ändern        

Malawi: Perspektiven schaffen - auch durch bessere und zusätzliche Ernten

Wenn Eltern z. B. in abgelegenen Ortschaften wohnen, sorgt in einigen Fällen die Unterbringung von Kindern in Heimen dafür, dass diese regelmäßig zur Schule gehen. 
So wird der Teufelskreis der Armut durchbrochen, weil die Eltern sich um den Lebensunterhalt der restlichen Familie kümmern und ihre Kinder dennoch zur Schule gehen können. 
In Sengaraiyur können Sathia sowie rund 75 andere Mädchen und die Familien davon profitieren.

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