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„Uns geht es gut - Gott sei Dank“ Zu Gast in sibirischer Gemeinde Anschero-Sudschensk 

Michael Thiel

Direktor

Hermannsburg

Liebe Missionsfreundinnen und -freunde!

Gerade komme ich von einer längeren Dienstreise aus Kirgisistan und der Russischen Föderation zurück. Der goldene Oktober hat mich von Wladiwostok bis Moskau begleitet und beeindruckt. Manchmal in ganz entlegenen kleinen Dörfern und manchmal in großen Städten habe ich Mitglieder der lutherischen Kirche getroffen.

So erreichen wir zum Beispiel nach über 20-stündiger Zugfahrt gegen Mittag die Gemeinde in Anschero-Sudschensk bei Tomsk und teilen ein mitgebrachtes Mittagessen. Die etwa zehn Gemeindeglieder feiern danach noch einmal gemeinsam mit uns Gottesdienst, singen, beten und denken über einen Bibeltext nach.
Vitali Mohr übersetzt meine Fragen. Als ich wissen möchte: „Wie ist Ihre Lebenssituation hier?“ antwortet Olga: „Es ist nicht einfach. Wir leben alle von dem, was wir in unseren Gärten ernten. Außerdem haben wir die Gemeinschaft der Gemeinde, in der wir alles miteinander teilen können. Wir begleiten uns in den Freuden und Sorgen des Lebens.“ Dann fasst sie noch einmal zusammen: „Uns geht es gut – Gott sei Dank“.
Angesichts der kleinen Räumlichkeiten, der hohen Arbeitslosigkeit in diesem Ort, der klein gewordenen Gemeinde, der Umweltverschmutzung hat mich dieses kurze Statement sehr beeindruckt. In wenigen Worten bringt Olga auf den Punkt, was das Leben wirklich ausmacht: Essen und Trinken und Geborgenheit bei Gott, die in der Gemeinde erfahren wird. Natürlich könnte man noch viel ergänzen, aber dies war Olga am wichtigsten.

Am Tag vor dem Erntedankfest ist diese Begegnung mir nachgegangen und ich wusste: Wenn unsere Hilfe für die Kirche in Sibirien dazu beiträgt, dass Menschen so ihr Leben meistern und Gemeinden Sinn und Aufgabe finden, dann handeln wir in der Mission Jesu.
Ermutigt stiegen wir wieder in den Zug, fuhren nach Tomsk und feierten in ganz anderem Rahmen dort am nächsten Morgen Erntedankgottesdienst.

Mit herzlichen Grüßen

Michael Thiel
Direktor

Südafrika: Präsident entschuldigt sich für Fremdenhass

Hinweise auf Beruhigung der Lage

Eskalierender Fremdenhass in Südafrika beunruhigte wochenlang das ELM und behinderte dabei auch Projekte unserer lutherischen Partner vor Ort.
Nun gibt es Hinweise, dass sich die Lage beruhigt. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat sich derweil bei seinem nigerianischen Amtskollegen Muhammadu Buhari für die fremdenfeindlichen Ausschreitungen vor einem Monat entschuldigt.

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Neue Leitung Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising

Anette Makus übernimmt Abteilungsleitung

Seit dem 1. Oktober 2019 leitet Anette Makus unsere Abteilung „Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising“. Sie hat lange Jahre in der Erwachsenenbildung und Integrations-Projekten gearbeitet und fünf Jahre in der Leitung der Öffentlichkeitsarbeit bei einem großen mittelständischen Lebensmittelhersteller.

Frau Makus freut sich auf die neue Tätigkeit: „Ich arbeite schon seit einem Jahr als Assistentin in der Abteilung und kann deshalb gut einschätzen, welche Aufgaben auf mich zukommen. Ich bin gespannt auf neue Begegnungen und intensive Gespräche, wie wir die Anliegen der weltweiten Kirche gemeinsam nach vorne bringen können.“   

Missionsbasar: Brotbeutel aus ELM-Projekt für Nachhaltigkeit

Guter Besuch sorgt für hohe Einnahmen

Mit über 13.260 Euro lagen die Tageseinnahmen dann auch rund 900 Euro über denen des Vorjahres. Dieses Mal wurde auf Nachhaltigkeit geachtet: So wurde ausschließlich fair gehandelter Tee und Kaffee ausgeschenkt, gleiches gilt für das Angebot der Kunstgewerbeartikel z. B. aus dem Ausland. Dazu kam der Verzicht auf Plastiktaschen - zugunsten von kreativen Alternativen aus Stoff und Papier, die u.a. der Missionsnähkreis produzierte. 
Praktische Brotbeutel (siehe Bild) kamen aus Südafrika und wurden in einem auch vom ELM geförderten Projekt in Hillbrow produziert. Dort bekommen Frauen neue Chancen, durch Näharbeiten ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Wenn auch Sie Interesse an solchen Brotbeuteln haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Info zu Brotbeutel anfordern
ELM-Tagung in Südafrika: Partner gegen Armut

Gemeinsam an Themen arbeiten 

Johannesburg/Südafrika, 12.-19. Oktober 2019

Vertreter*innen aus den Partnerkirchen und Vertreter*innen des ELM sprechen bei einer Tagung in Johannesburg unter dem Stichwort: „Partner gegen Armut“ gemeinsam über Ursachen und Auswirkungen von Armut und die Chancen ihrer Überwindung. Ein Teilnehmer formuliert:
„Der Glaube ist wie ein Vogel. Er kann nur fliegen, wenn er zwei Flügel hat. Unsere Flügel sind das Vertrauen in Gott und die Tat der Nächstenliebe. Wenn wir als Christen nicht aufstehen und etwas gegen die Armut tun, dann sind wir wie ein Vogel mit nur einem Flügel: Er wird nicht fliegen können und wird vielleicht von einem Auto überrollt. Lasst uns aufstehen und beide Flügel nutzen.“

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Fridays for Future: ELM-Freiwillige und -Mitarbeitende dabei

ELM beteiligt sich bei Klima-Demo in Celle

Fridays for Future in Celle: 1.050 Teilnehmer*innen, davon 50 aus dem ELM. Viele davon Freiwillige, die gerade von ihren einjährigen Auslandseinsätzen mit dem ELM zurückgekehrt sind. Nach dem Jahr im Ausland, haben sie die Weltverantwortung besonders im Blick und fordern lautstark ein Umdenken im Umgang mit unserem Planeten.

Video mit Impressionen
Veranstaltungen: Herzlich willkommen ... das ELM für Sie

Gerne treffen wir Sie und laden Sie ein:

26. Oktober 2019 - Die aktuelle Situation in Tansania (Tansaniatag im BikZ Hannover)
weitere Informationen sowie Anmeldung

26. Oktober 2019  - Was macht Kirche relevant?
(ELM-Missionstag in Hermannsburg)
weitere Informationen sowie Anmeldung

2. November 2019 - Fremd sein - anders sein
(Frauentag in Hermannsburg)
weitere Informationen sowie Anmeldung

9. November 2019 - Christliche Gemeinde im Wandel
(Louis-Harms-Konferenz in Farven)
weitere Informationen im Flyer

8.-10. November 2019 - „Im Wandel: Südafrika – Kirche – Partnerschaft" (Südafrika- & Partnerschaftsseminar in Hermannsburg)
Einladung und Tagungsprogramm sowie Online-Anmeldung

16. November 2019 „Geschlechterrollen im Spiegel der Kulturen“ (Studientag Gender im BikZ Hannover)
weitere Informationen sowie Online-Anmeldung

Aktuelles Projekt: Beni/Malawi – „Perspektiven schaffen!“

Beitragen zum heutigen Welternährungstag

Ländliches Malawi: Viele Menschen sind auf der Suche nach Arbeit aufgebrochen. Andere sind "gescheitert" in ihr Zuhause zurückgekehrt. Klimawandel und Dürren verschärfen die Situation. Besonders Frauen und Kinder leiden darunter.
Hier stärkt die ELM-Partnerkirche in Malawi betroffene Familien. Mit sonnenenergiebetriebenem Bewässerungssystem, Arbeitsangebote für den Anbau von Obst und Gemüse und Saatgut sowie Wissensweitergabe sorgt sie dafür, dass Menschen Ernährung sicherstellen können, bei Krankheit versorgt werden, Rücklagen bilden und so die Abwanderung von Menschen verringert wird.

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Georg-Haccius-Str. 9
29320 Südheide
Telefon: +49 (0)5052 69-235
Telefax: +49 (0)5052 69-222


E-Mail: d.freudenthal@elm-mission.net
Internet: www.elm-mission.net