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Dr. Joachim Jeska


Superintendent

 

 

Kirchenkreis Osnabrück

 

Guten Tag,

herzlich willkommen zum 12. Rundflug durch den Kirchenkreis Osnabrück, der ein wenig später kommt als gewohnt. Der Grund ist ganz einfach: Wir sind mit der Superintendentur umgezogen, Sie finden mehr Infos dazu weiter unten. Deswegen startet der Rundflug auch vor den Tür der neuen "Suptur" in der Heger Straße 14, die bereits von einem Adventsstern geziert wird. Noch viel mehr Bewegung haben wir erlebt in den letzten Wochen, nicht nur was unsere Gebäude anbelangt, sondern auch personell. Der einschneidenste Wechsel ist sicherlich der Abschied unserer Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier, die uns zum 1.4.2020 verlässt. Wieder einmal zeigt sich, dass wir eine sich permanent verändernde Kirche sind - trotz aller Traditionen und Beharrungskräfte. Ich finde das gut und freue mich darauf, die weiteren Veränderungsprozesse gemeinsam mit Ihnen allen zu initiieren - wir starten gerade eine Phase, in der wir ein neues Konzept für unseren Kirchenkreis entwickeln wollen und darüber nachdenken, was die Evangelisch-lutherische Kirche 2030 in Osnabrück ausmachen soll. Etwas Neues gibt es schon, Sie haben es längst entdeckt: Wir haben ein neues Logo, von dem wir uns mehr Erkennbarkeit erhoffen und das zudem unsere Offenheit gegenüber Anderen verdeutlicht. Schicken Sie mir gerne Ihre Gedanken dazu, ich bin gespannt. Und nun weise ich am Beginn der Adventszeit gerne auf die 61. Aktion von "Brot für die Welt" hin, wir sammeln in diesem Jahr besonders für die Gerechtigkeit der "verschwundenen Menschen" in Mexiko. Kommen Sie gerne zum Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Zweiten Adventswochende.
Ihnen allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Fliegen Sie mit!

Ihr Joachim Jeska


Öffentliches

Neues Logo für den Kirchenkreis

22.11.2019 Frank Waniek berichtet:
Der Kirchenkreis hat sich ein neues Logo gegeben. Das alte Logo hatte insbesondere zwei Nachteile: Ohne Bezeichnung des Kirchenkreises war es für Externe nicht eindeutig zuzuordnen, und bei kleiner Darstellung war es schlecht erkennbar. Über einen Internet-Wettbewerb wurde deshalb ein neues Logo gefunden. Dieses macht den Kirchenkreis als Wort-Bild-Marke eindeutig identifizierbar und ist auch bei kleiner Darstellung gut erkennbar. Farblich betrachtet nimmt es das Violett unserer Landeskirche auf und ergänzt dieses um Gelb-Orange, eine Farbe, die für Licht und Wärme steht. Das neue Logo ist zugleich einfach und einzigartig: einfach durch die klaren Formen „Kreuz“ und „Kreis“, einzigartig durch das geschwungene Kreuz und den Kreis, der wie mit einem Pinsel gemalt ist. Es steht durch den geöffneten Kreis für die Offenheit des Kirchenkreises gegenüber Anderen; der gelbe Kreis kann gleichsam als offenes Grab und damit als Symbol für die Auferstehung, die Frohe Botschaft, gedeutet werden: rund, sonnig und positiv.
Persönliches

Landessuperintendentin verlässt Sprengel

14.11.2019 Brigitte Neuhaus berichtet:
Unsere Landessuperintendentin, Dr. Birgit Klostermeier, hat bei der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ihren Eintritt in den vorzeitigen Ruhestand beantragt. Am Samstag, 7. März 2020, wird sie von Landesbischof Ralf Meister in einem Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche entpflichtet. Vor fünf Jahren wurde sie dort eingeführt. Sie habe dieses Amt mit Freude und Staunen dankbar ausgeübt. „Es waren fünf erlebnis- und erfahrungsreiche Jahre“, so Birgit Klostermeier. Das Reformationsjahr 2017 und Mut machende Erfahrungen in der Ökumene nennt sie als besonders herausragend. Besuche in den Kirchenkreisen und Gemeinden, Gottesdienste zu verschiedenen Anlässen, Ordinationen, Seelsorge und Visitationen gehörten zu ihren Aufgaben.
      Ihren 60. Geburtstag im kommenden Jahr habe sie zum Anlass genommen, beruflich zu bilanzieren. „Mir ist und bleibt wichtig, dem Evangelium auf der Spur zu sein, dies gemeinsam mit anderen Menschen. Ich kann mir nichts vorstellen, was tröstlicher und aufregender wäre“, schreibt sie in einem persönlichen Brief an die Pastorinnen, Diakone, Beauftragten und Ehrenamtlichen in ihrem Sprengel. Zu verstehen, warum bestimmte Dynamiken in Organisationen oder Institutionen entstehen und welche Rolle der Glaube dabei spielt, das habe sie in all ihren beruflichen Stationen bis heute leidenschaftlich beschäftigt. An diesen Themen will Klostermeier weiter freiberuflich in Beratung, Fortbildung und Forschung arbeiten. „Ich hoffe, dass es Menschen hilft, sich in ihrem Beruf zu orientieren und das Eigene und Notwendige darin zu entdecken.“ Um schwerpunktmäßig so arbeiten zu können, habe sie sich entschieden, vorzeitig um ihre Entpflichtung zu bitten.
www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-ueber-uns/sprengel-kirchenkreise/sprengel-osnabrueck/

Pastor Keller wechselt die Stelle

01.10.2019 Zum 1. Oktober hat Pastor Friedemann Keller die Pfarrstelle der Andreas-Gemeinde Wallenhorst verlassen und ist nunmehr im Kirchenkreis zuständig für Vertretungen und Springer-Dienste. Nach dreieinhalb Jahren zeigte sich, dass es zwischen ihm und dem Kirchenvorstand doch sehr divergente Auffassungen vom Leitungsbild der Gemeinde gibt. Er zog die Konsequenz und wechselte in den übergemeindlichen Dienst.
Die Hauptvakanzvertretung hat Pastor Martin Steinke übernommen, der in unserem Kirchenkreis ja bestens bekannt ist. Momentan ist er Klinikseelsorger in Bad Rothenfelde, wohnt aber in Osnabrück und hilft gerne bei uns aus. Für Beerdigungen zeichnen die Pastoren der Region Nord unseres KK verantwortlich, ich danke allen für diesen geschwisterlichen Dienst und wünsche auch Pastor Keller in seiner neuen Funktion Gottes Segen.
www.andreas-wallenhorst.de

Pastor Heyl geht in Ruhestand

01.11.2019 zum 1. November ist Pastor Hartmut Heyl in den Ruhestand eingetreten. Mehr als 18 Jahre lang war er nach seinem Gemeindepfarramt Klinikseelsorger im Ameos-Klinikum auf dem Gertrudenberg (vorher Landeskrankenhaus), dort bei Patienten und Personal bekannt und beliebt - eine echte "Institution" eben. Pastor Heyl wird uns dankenswerterweise noch aushelfen mit Gottesdiensten in der wunderschönen Gertrudenkirche, und ich wünsche ihm einen gesegneten Ruhestand, in dem er noch viele seiner kreativen Ideen umsetzen kann. Die Seelsorge-Stelle in der Ameos-Klinik hat die Landeskirche leider auf 50 % gekürzt, sie soll alsbald wieder besetzt werden.
www.ameos.eu/standorte/ameos-west/osnabrueck/ameos-klinikum-osnabrueck/ueber-uns/das-behandlungsteam/

Wechsel im Vorstand der Ev. Fabi e.V.

21.10.2019 Melanie Arndt, die Leiterin der Fabi, berichtet:
Bei der letzten Mitgliederversammlung der Ev. Familien-Bildungsstätte e.V. wurden Gaby Sanders und Hinrich Haake feierlich aus dem Fabi-Vorstand verabschiedet.
13 bewegende Jahre konnte Gaby Sanders die Ev. Fabi als Vorsitzende des Vorstands begleiten und mitprägen, immer überzeugt von dem hohen Stellenwert der Familienbildung und geleitet von dem Wunsch, im wertschätzenden Miteinander auch das christliche Menschenbild weiterzutragen. Umbauten, personelle Wechsel, strategische Veränderungen – in ihrem langjährigen ehrenamtlichen Engagement bot Frau Sanders eine große Kontinuität in der Vorstandsarbeit der Ev. Fabi. „Ich habe fachlich und menschlich unheimlich viel gelernt und mir fällt der Abschied aus dem Vorstand nicht leicht“, stellte Frau Sanders in ihren eindringlichen Abschiedsworten fest.
     Sichtlich nicht leicht fiel auch Hinrich Haake der Abschied aus der Vorstandsarbeit nach fünf Jahren, in denen er die Geschäftsführung der Ev. Fabi intensiv begleitet und wichtige Prozesse angestoßen hat. „Die Ev. Fabi ist jetzt auf einem guten Weg“, stellt Herr Haake bei seiner Verabschiedung fest. Die Mitglieder, Vorstandskollegen und Mitarbeiter*innen bedankten sich von Herzen bei Gaby Sanders und Hinrich Haake für Ihren Einsatz für die Ev. Fabi!
     Die Nachfolge im Vorsitz des Vorstands der Ev. Fabi tritt Superintendent Dr. Jeska an, der in der Vorstandsarbeit von Kreisrat Dr. Wilkens und dem Leiter der Psychologischen Beratungsstelle Herrn Langnickel unterstützt wird. „Uns ist aber wichtig, dass sich sowohl im Verein der Ev. Familien-Bildungsstätte als auch im Vorstand wieder mehr Frauen engagieren.“, stellt der Vorstand fest und nimmt daher als eine erste Aufgabe aus der Mitgliederversammlung mit, hier noch intensiver für dieses wichtige ehrenamtliche Engagement zu werben.
www.ev-fabi-os.de/

Majka Wiechelt wird Landeskantorin

30.11.2019 In einem klangvollen Gottesdienst in St. Marien ist Majka Wiechelt als Landeskantorin des Evangelischen Chorverbandes Niedersachsen-Bremen (ECNB) eingeführt worden. „Ich will die Leute zum Singen bringen“, sagt die studierte Kirchenmusikerin mit A-Examen. Das hat man bereits in diesem Gottesdienst gespürt: Mit einem spontan zusammengestellten „Chor der Gäste“ und der von ihr aufgebauten Jugendkantorei St. Marien, mit Wechselgesang zwischen Chören und Gemeinde, mit Dynamik und überraschenden Auftritten. Ich freue mich, dass der Ev. Chorverband nun aus Osnabrück heraus geführt wird und erwarte so manche kreative Idee, die begeisterte Sänger*innen findet. Wir werden davon auch bei uns sicher noch viel hören. Herzlichen Glückwunsch!
     Wer eine Kostprobe erleben möchte von der Arbeit der neuen Landeskantorin, der sei auf einen wunderbaren Film verwiesen, der anlässlich des Festivals junger Stimmen in Osnabrück im September gedreht wurde - die Singfreude der Kinder und Jugendlichen ist fantastisch und animiert zum Mitmachen. Die Leitenden aus dem KK Bramsche und unserem KK haben eine tolle Arbeit geleistet - Vielen Dank dafür!
Schauen Sie mal rein bei YouTube:
youtu.be/Hg_4uLQxSN4
ecnb.de/
Umgezogenes

Superintendentur zurück in der Altstadt

18.10.2019 Weil uns der Vermieter in der Schlossstraße die Büroräume der Superintendentur nach nur 3 Jahren gekündigt hat, waren wir im Sommer auf der Suche nach einem neuen Domizil - das wandernde Gottesvolk ganz praktisch. Wunderbarerweise wurden wir in der Altstadt fündig, dort standen ehemalige Café-Räume mehrere Monate leer, und alsbald wurden wir handelseinig mit dem Vermieter. Seit Mitte Oktober sind wir nun mit "Sack und Pack" umgezogen in die Heger Str. 14, auch "Luther" war im Gepäck. Hilfe hat wir u.a. durch zwei hoch motivierte Flüchtlingskinder, die meine Frau seit langem betreut. Die beiden fanden das besser als jedes Herbstferienprogramm. So langsam haben wir uns eingerichtet, bald wird auch das neue Logo in der Altstadt prangen und ... nach nur sieben Wochen Wartezeit haben wir auch wieder einen telefonischen Festnetzanschluss. Die Einweihung soll gemeinsam mit der Kita-Geschäftsstelle (s.u.) am Samstag 18.1.2020 ab 11.00 Uhr sein. Bitte vormerken!
sup.osnabrueck@evlka.de

Kita-Geschäftsstelle jetzt am Marktplatz

18.10.2019 Zeitgleich mit der Superintendentur ist auch die Geschäftsstelle für die Kindertagesstätten in unserer Trägerschaft in die City umgezogen. Möglich war das, nachdem die Ev. Stiftungen ihre Räume am Markt 26/27 verlassen haben. Dort, über dem Café am Markt finden Sie jetzt unsere Ansprechpartnerinnen für die Ev. Kitas. Mich freut es, dass wir nun sehr viel näher zusammengerückt sind und als ev. Kirche in der Innenstadt sichtbarer werden. Die Einweihung erfolgt gemeinsam mit der Superintendentur (s.o.) am 18.1.2020 ab 11.00 Uhr. Die Geschäftsstelle war bisher im alten Pfarrhaus der Timotheusgemeinde im Widukindland untergebracht.
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Friedliches

Auftakt zum "Kirchlichen Laboratorium"

28.09.2019 Brigitte Neuhaus berichtet:
"Osnabrück wird der 7. Friedensort in der Landeskirche Hannovers. “Wir wollen mit Ihnen ausloten, was es heißt, evangelische Kirche in der Friedensstadt Osnabrück zu sein“, begrüßte Superintendent Dr. Joachim Jeska über 40 interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtgesellschaft und Kirchengemeinden. Passender Ort für das erste „Kirchliche Laboratorium“ war der Ledenhof, Sitz der Deutschen Stiftung Friedensforschung. Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier erinnerte daran, dass am selben Ort vor knapp drei Jahren die Synode, das Parlament der Landeskirche, mit einer Arbeitsgruppe getagt hatte. Die damaligen Beratungen der Landeskirche hatten zu dem Beschluss geführt, sich als Kirche für den gerechten Frieden einzusetzen. „Dieser Frieden schließt ökonomische, ökologische und soziale Gerechtigkeit als Grundbedingung ein“, so Klostermeier. „Was können wir als Kirche dazu beitragen, diesen Diskurs zu initiieren und zu begleiten?“ umschrieb sie die Funktion des „Kirchlichen Laboratoriums“, das Ende September innerhalb der Landeskirche als 7. Friedensort startete.
      Für den inhaltlichen Input sorgten zunächst zwei Gastbeiträge. Den ersten lieferte Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek (Oldenburg), den zweiten Prof. Dr. Christopher Zarnow aus Berlin, der die Verhältnisse von „Kirche und Stadt – Stadt und Kirche“ beleuchtete. Danach kamen die Teilnehmenden ins Gespräch und es gab erste skizzenhafte Überlegungen zur Arbeit des Laboratoriums. Mit einer halben Pfarrstelle unterstützt die Landeskirche das „Kirchliche Laboratorium Friedensstadt Osnabrück“ für drei Jahre. Die zweite halbe Stelle finanziert der Kirchenkreis Osnabrück."

Zum 1.3.2020 wird die Stelle mit einem stellenteilenden Ehepaar aus Stuttgart besetzt, dazu erfahren Sie mehr in den nächsten Rundflügen.
www.evangelische-friedensarbeit.de
Visitiertes

Landessuperintendentin mit Team zu Gast

15.09.2019 Es waren Tage voller Termine: bei den Jugendlichen und in Familienzentren, im Kirchenkreisvorstand und bei der Krankenhausseelsorge, im Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit, mit Vertretern aus der Politik sowie bei zahlreichen Einrichtungen: Nach zwei Wochen markierte der Gottesdienst in der St.-Marienkirche den Abschluss der Visitation unseres Kirchenkreises in den ersten zwei Septemberwochen. Bei den Terminen wurde Visitatorin Dr. Birgit Klostermeier, Landessuperintendentin des Sprengels Osnabrück, durch ein zehnköpfiges Team unterstützt (davon sehen Sie einige auf dem Foto): evangelische, katholische und konfessionslose Personen, die unvoreingenommen ihre Sicht auf den Kirchenkreis wiedergaben. Denn im Mittelpunkt der Visitation stand nicht nur das Verhältnis des Kirchenkreises zu den Kirchengemeinden und Einrichtungen, sondern insbesondere die Frage, wie der Kirchenkreis in die Stadt und in die Gesellschaft hineinwirkt. Für Dr. Birgit Klostermeier stellt Visitation einen geschwisterlichen Besuchsdienst dar: „Bei den einzelnen Terminen gab es viele, tiefgehende Gespräche. Das wichtigste aber waren die Besuche, die gegenseitige Wahrnehmung und Wertschätzung.“
Ich bestätigte diese Einschätzung für den Kirchenkreis sehr gerne, denn es gab viele, gute und auch kontroverse Gespräche. Wir haben die Visitation als sehr fruchtbare Zeit erlebt. www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-ueber-uns/sprengel-kirchenkreise/sprengel-osnabrueck/start-subhome
Synodales

Neues Kirchenparlament gewählt

26.09.2019 In die künftige 26. Landessynode (die 80 Delegierte umfasst, von denen 66 zu wählen waren) wurden 46 Personen zum ersten Mal hineingewählt, 20 gehören bereits der aktuellen Landessynode an. Die erste Tagung der auf sechs Jahre gewählten Synode findet im Februar 2020 statt. Der Anteil der Frauen ist im Vergleich zur Wahl vor sechs Jahren deutlich von 46% auf jetzt 55% gestiegen. In unserem Wahlkreis, dem Sprengel Osnabrück, wurden aus der Gruppe der Pastor*innen wiedergewählt: Martin Steinke und Johanna Schröder, aus der Gruppe der Ehrenamtlichen Stephan Preuß, Christine Lührs und Knut Laemmerhirt. Neu gewählt wurden Leonie Sophie Töpperwien als Ehrenamtliche und Diakon Henning Enge als Vertreter der beruflich Mitarbeitenden. Leider ist keiner der Kandidaten aus unserem Kirchenkreis gewählt worden, ich danke aber allen, die sich zur Wahl haben aufstellen lassen. Die Wahlbeteiligung lag mit 62% etwas höher als im Landesdurchschnitt (58 %).
www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-ueber-uns/landessynode
Feierliches

200 Jahre Christuskirche Belm

22.09.2019 200. Geburtstag der Christuskirche Belm. Das musste gefeiert werden - und in Belm versteht man sich aufs Feiern. Viele waren gekommen, zunächst zum Jubel-Gottesdienst, dann zum Gemeindefest bei bestem Wetter rund um Kirche und Gemeindehaus. Und zu einem solchen Fest gibt es natürlich Geschenke - auf dem Foto sehen Sie die neue Stele vor der Kirchentür mit Symbolen für die Gemeindearbeit. Der Sandstein war früher Teil des Gemeindehauses. Beim Festgottesdienst, in dem Pastor Schipper die Leitung hatte und ich predigen durfte, gab es noch mehr Geschenke: neue Paramente, eine Festschrift und eine neue Außenbeleuchtung. Happy birthday! www.ckbelm.de

90 Jahre Evangelische Fachschulen

22.11.2019 Viele Teile - ein Ganzes. Das war das Motto für den Festgottesdienst zum 90jährigen Jubiläum der Evangelischen Fachschulen Osnabrück in der Lutherkirche. Viele sind gekommen und haben mitgefeiert. Gemeinsam mit einer Schulklasse und Diakonin Birgit Jäger sowie Kirchenmusiker Jörg Spaude habe ich den Gottesdienst gestaltet und auch gerne gepredigt. Ein bebilderter Rückblick über die 90 Jahre von EFS-Leiterin Ulrike Kläfker gab spannende Einblicke in die wechselvolle Geschichte, die im Lutherhaus begann. 1929 hatte Pastor Schmelzkopf (St. Katharinen) das Evangelische Kindergärtnerinnen- und Hortnerinnenseminar gegründet.
      Heute besuchen 398 Schüler*innen zwischen 16 und 58 Jahren  die EFS. Sie werden unterrichtet von 46 Lehrkräften in 18 Klassen und lernen ihren Beruf in Vollzeit oder in einer berufsbegleitenden Ausbildungsform. Momentan laufen die Beratungen zur Übernahme der Trägerschaft durch den Ev. Kirchenkreisverband Osnabrück, ein sinnvoller Schritt.
www.efs-os.de

40 Jahre Telefonseelsorge

06.09.2019 Frank Waniek berichtet:
Sturm auf dem See Genezareth. Jesus steht auf und ruft in das Toben hinein: „Sei still! Schweige!“ Da legte sich der Sturm, und tiefe Stille breitete sich aus. Die frohe Botschaft, die Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier in ihrer Predigt zum 40-jährigen Jubiläum der TelefonSeelsorge Osnabrück aufgriff, lautet: Wir sind im Boot mit Jesus, sogar inmitten höchster Lebenswellen. „Zwei in einem Boot, und das Boot ist die Telefonverbindung“, zeichnete die Regionalbischöfin ein treffendes Bild vom heilsamen Wirken der Telefonseelsorge inmitten der Stürme des Lebens.In dem Jubiläumsgottesdienst in der St.-Katharinen-Kirche wurde es so still wie auf dem See Genezareth, als Sätze von Anrufenden erklangen, vorgetragen aus dem Off: „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“, „Ich habe keinen Kontakt mehr zu meinen Kindern. Das macht mich unfassbar traurig“, „Niemand wird mich vermissen“ oder „Ich weiß, dass ich sterben muss, aber mit meiner Frau kann ich darüber nicht sprechen. Sie ist dann immer so traurig“ – aber auch Sätze wie „Vor einem Jahr haben Sie mir in einer schweren Krise geholfen. Ich möchte dafür einfach mal ‚Danke‘ sagen“ und „Dieses Gespräch hat mir so viel gegeben und meine Situation lebensleichter gemacht“.
www.telefonseelsorge.de/

500 + 2    Die Reformation geht weiter

31.10.2019 Ich habe mich sehr gefreut, dass wir auf lutherische Initiative einen großen Festgottesdienst in St. Marien feiern konnten – unter Verantwortung unserer beiden protestantischen Innenstadtgemeinden sowie des Kirchenkreises. Dass sich dabei Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier und Bischof Dr. Franz-Josef Bode die Kanzel teilten („nacheinander, nicht nebeneinander“ – wie die Landessuperintendentin mit einem Lächeln ankündigte), verstärkte die Freude. Zu diesem feierlichen Anlass boten auch die Musiker einiges auf – Marienkantorei und Bach-Chor versetzten den Kirchraum in Schwingungen, die übersprangen auf die Mitfeierenden. Dass der Feiertag in unserer städtischen Gesellschaft bestens angekommen ist, war an den sehr gut gefüllten Kirchenbänken zu sehen, kaum ein Platz blieb frei.
      Zur Erinnerung an den Beginn der Reformationszeit vor über 500 Jahren besuchte auch Martin Luther in Form einer Handpuppe die Martinskirche in Hellern.  Zusammen mit dem Mädchen Amelie begrüsste er ca. 200 Kinder aus den evangelischen Kindertagesstätten unseres Kirchenkreises. Gemeinsam reisten sie in die Vergangenheit und erklärten den Kindern spielerisch, was sich damals in Wittenberg zugetragen hat: Wie hat Martin zu Gott gefunden, wie war sein Leben als Mönch, warum ist er Pastor geworden? Und was hat dies heute mit uns und unserem Leben zu tun? Eingerahmt wurde die Geschichte von Gebeten und Liedern, untermalt von Klavier und Gitarre durch Mitarbeitende der Kitas und Pastor Stefan Kottmeier.
    Herzlichen Dank an alle Gemeinden bzw. Regionen unseres KK, die ebenfalls den Reformationstag gebührend gefeiert haben - wir sind eine starke Gemeinschaft!
Partnerschaftliches
Reisesegen für die Delegation aus unserem KK für die Partnerschaftsreise in unseren südafrikanischen Partnerkirchenkreis Umfolozi vom 2.-18.10.2019 in der St. Marien-Kirche durch Pastorin Maria Beisel und meinen Stellvertreter Pastor Guido Schwegmann-Beisel. Zu Berichten über die Reise können die Delegierten gerne von allen Gemeinden und Einrichtungen angefragt werden - sie kommen gerne mit Bildern und ihren Erlebnissen.
Kulturelles

AG MuK brilliert mit Musical

02.11.2019 Was für ein Abend!!! Die AG Musik und Kunst unserer Ev. Jugend hat ein sehr anregendes Musical auf die Bühne gebracht - eigene Texte und eigens komponierte Musik. Bravo!. Am 2.11. hatte ich die Gelegenheit, der Premiere beizuwohnen: "P.I.A. Was kann ich für Dich tun?" hieß es da. Die jungen Erwachsenen nahmen das Publikum in der voll besetzten Markuskirche mit auf eine spannende Reise in die Welt der künstlichen Intelligenz. Dabei wurde sehr drastisch auf die Probleme einer Rund-Um-Betreuung durch die KI verwiesen - nur eine Protagonistin verweigerte sich, verliebte sich dann aber erstaunlicherweise in einen künstlichen Menschen. Stoff genug zum Nachdenken - ein Stück absolut für unsere Zeit. Ich danke der AG MuK für diese Inspiration, aber auch für das anschließende Fest zum 25jährigen Bestehen. Weiter so!!! www.ag-muk.de/musical-premiere-und-jubilaeumsfeier/
Öffentliches

Neuer Internetauftritt der ESG

15.10.2019 Pünktlich zum neuen Semesterstart hat die "max-e"-Community Zuwachs bekommen. Frank Waniek hat die neue Homepage der Evangelischen Studierendengemeinde gestaltet und gelauncht - Stöbern unbedingt erwünscht!
Das neue System der Landeskirche ist ein sehr gutes Tool und quasi kostenlos zu haben. Wer sich in unseren Gemeinden oder Einrichtungen Gedanken über eine neue Gestaltung der Homepage macht, sollte das ins Kalkül ziehen.
www.esg-osnabrueck.de
Familiäres

11. Vätertag ein voller Erfolg

11.09.2019 Der Landkreis Osnabrück berichtet:
"Kanufahrten, Kletterwände, Kampfsport: Ein abwechslungsreiches sportliches Programm bot der Vätertag, der auf dem Gelände des Stadtportbundes Am Limberg stattfand. Die Familienbündnisse von Stadt und Landkreis Osnabrück hatten gemeinsam mit unserer Ev. Fabi die Veranstaltung bereits zum elften Mal organisiert. Motto: „Auf die Plätze, fertig, los!“ Den offiziellen Startschuss gab Simone Guss, Geschäftsführerin des städtischen Familienbündnisses, bevor rund 100 Väter und 130 Kinder mit einigen Aufwärmübungen loslegten.
Später gab es die Möglichkeit, Sportangebote wie Hockey, Rugby oder Longboard auszuprobieren. Zwar konnte nicht jeder Workshopwunsch erfüllt werden, berichtete Mitorganisatorin Svenja Vetter von der Evangelischen Familienbildungsstätte Osnabrück: „Im Vordergrund stand aber ohnehin, gemeinsame Zeit zu verbringen.“
2020 wird es natürlich einen 12. Vätertag geben."
www.landkreis-osnabrueck.de
Diakonisch-Adventliches

Ein Jahr "edelKreis" - nun auch Adventsandachten

01.12.2019 Seit einem Jahr gibt es bereits "edelKreis", den Conceptstore für hochwertige gebrauchte Kleidung, Accessoires, Schmuck, Geschirr und gut erhaltene Bücher in der Hasestr. 39/40. Das Besondere: Alle Verkaufserlöse fließen in kirchlich-diakonische Projekte. Und: 80 Ehrenamtliche engagieren sich bereits für und bei edelKreis! Die Namensänderung von ursprünglich "edelMut" war aus rechtlichen Gründen nötig und betrifft alle edelKreis-Läden in unserer Landeskirche (Osnabrück, Hannover, Burgwedel, Hameln). Das einjährige Jubiläum konnte soeben mit einer Modenschau gefeiert werden, nun gibt es an jedem Adventssamstag um 16.00 Uhr eine Andacht im Laden (30.11. Lasup Dr. Klostermeier, 7.12. Sup. Dr. Jeska, 14.12. DIOS-Geschäftsführer Pannen, 21.12. Pastorin Kruckemeyer).
www.diakonie-os.de/helfen-sie-mit/edelkreis.html

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Evangelisch-lutherischer
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Fotos: Petra Jeska (6), Joachim Jeska (3), Frank Waniek (3), Brigitte Neuhaus (1), Andreas-Gemeinde (1), Ev. Fabi (1), Kita-Geschäftsstelle (2), Familienbündnisse der Stadt und des Landkreises Osnabrück (1), Pressreader.com (1)