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Dr. Joachim Jeska

Superintendent

 

 

Kirchenkreis Osnabrück

 

Guten Tag,

Herzlich willkommen zum 7. Rundflug, der im absoluten Tiefstflug beginnt. Oben sehen Sie die Kamera in geringer Höhe über einem Gullydeckel schweben, der erstaunlicherweise eine Lutherrose zeigt. Gesehen haben wir diese famose Schachtabdeckung übrigens im katholischen Polen, genauer gesagt in Swidnica (Schweidnitz) auf dem Areal der dortigen Friedenskirche. 
Nun liegt der Reformationstag 2018 hinter uns. Das neue Gefühl, einen landesweiten Feiertag gestalten zu können, war motivierend, wenngleich die Zeit zur Planung knapp war. Umso großartiger finde ich, dass in unserem Kirchenkreis zahlreiche, auch ökumenische Gottesdienste, Veranstaltungen, Konzerte, Theater u.a.m. stattgefunden haben - und dass die Menschen in großer Zahl kamen. 500+1: daran können wir in den nächsten Jahren anküpfen, gerne ausweiten auf den Brückenschlag hin zu den anderen Religionen (was zum Teil in diesem Jahr bereits gelang), aber eben auch in die gesamte Gesellschaft hinein. Ich freue mich darauf und danke allen, die sich in den vergangenen Tagen engagiert haben. 
Mit großen Schritten eilen wir jetzt auf das Kirchenjahresende zu, "durchwandern" dabei etliche Gedenktage, die 2018 nachdrücklich zum Frieden mahnen. Lassen Sie sich anspornen und helfen Sie mit, von Osnabrück aus die Friedensbotschaft möglichst weit hinaus zu tragen!
Fliegen Sie aber erst einmal mit durch unseren Kirchenkreis und landen Sie sicher.

Ihr Joachim Jeska

Nach dem sehr gut besuchten Festvortrag von Sonja Domröse
zu Christina von Schweden
im Friedenssaal Osnabrück am 31.10.2018:
Superintendent Dr. Joachim Jeska, Pastor Frieder Marahrens (EEB), Festrednerin Pastorin Sonja Domröse (Stade), Bürgermeister Burkhard Jasper (v.l.)

Persönliches

Pastor Heinrich Hoppe im Ruhestand

06.09.2018
Beeindruckendes spielte sich im Berufsschulzentrum Westerberg ab.Viele Wegbegleiter*innen und aktuelle Kolleg*innen von Pastor Heinrich Hoppe fanden sich ein, um in einer bewegenden und heiteren Feierstunde seinen Abschied aus dem aktiven Dienst zu zelebrieren. Mehr als 30 Jahre war Pastor Hoppe an BSZ Westerberg tätig – als Religionslehrer, Schulseelsorger und kreativer Kopf für Musik und Theater. So ließen sich Schulleiter Papenbrock und zahlreiche Lehrkräfte einiges einfallen, um die Feier überraschend zu gestalten. Ich sprach im Namen des Kirchenkreises den großen Dank für Hoppes Tätigkeit in Osnabrück, nicht zuletzt in der Gefängnisseelsorge der JVA Osnabrück aus, wo er regelmäßig Gottesdienste feierte und Gesprächsangebote unterbreitete. Heinrich Hoppe bedankte sich herzlich, ehe die Schulleitung zum Buffet bat.

Pastor Stefan Feldmann eingeführt

 12.10.2018 Nun also ist er zu 100 % in Osnabrück angekommen. Pastor Stefan Feldmann wurde von mir in einem Gottesdienst in der Kapelle der Paracelsus-Klinik in seinen Dienst als Krankenhausseelsorger eingeführt. Im Gottesdienst wirkte auch der katholische Kollege Michael Randelhoff mit. Zusammen mit der halben Stelle am Klinikum Osnabrück bekleidet Pastor Feldmann damit nun eine volle Stelle in der Klinikseelsorge und ist zugleich ein Brückenbauer zwischen Klinikum und Paracelsus-Klinik.Die Kapelle war gut gefüllt, Kolleg*innen aus dem Kirchenkreis feierten ebenso mit wie Mitarbeitende der Klinik, u.a. der Pflegedirektor. Ich freue mich, dass wir nun wieder alle Stellen in der Klinikseelsorge in Osnabrück besetzt haben, um diesen wichtigen Dienst für die Menschen in schwierigen Lebenssituationen leisten zu können.
Jugendliches

Dankeschöngrillen und Dartturnier

 10.09.2018 Kirchenkreisjugendwart Kimm Herlyn berichtet:
Septemberwetter pur konnten wir beim Dankeschöngrillen der Ev. Jugend Osnabrück genießen. Unser Grillteam hat auch ganze Arbeit geleistet und die knapp 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen fix versorgt. Nach einer ersten Stärkung startete das Dartturnier mit 20 Teilnehmer*innen während die anderen in Gesprächen vertieft waren oder die Spieler anfeuerten. Im Finale konnte sich dann der Kreisjugendwart knapp vor Hannah und Julian (beide Ev. Jugend MT-F) und Nico aus Bramsche durchsetzen. Besonders schön war, dass an diesem Abend aus fast allen Gemeinden und AG's Besucher da waren.

KontakTee

 16.09.2018 Und noch einmal unser Kirchenkreisjugendwart:
Die erste Jugendgruppe auf Kirchenkreisebene hat sich im April 2018 gegründet. Im Anschluss an die Juleicaschulung haben wir eine offene Gruppe für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen gegründet. Jeden 2.Sonntag im Monat trifft sich die KontakTee-Gruppe irgendwo im Kirchenkreis Osnabrück. So waren wir schon in der Matthäus-, der Martins-, der Johannesgemeinde. Nach den Sommerferien gab es ein Ostfriesenteezeremonie im Garten vom Kirchenkreisjugendwart und im September haben wir uns dem Dartturnier beim CVJM angeschlossen. Der nächste Termin ist der 11.11. mit dem Treffpunkt am Rathaus um 18 Uhr. Es ist ein Versuch für ein Jahr, ob sich so ein Angebot für den Kirchenkreis lohnt. Zwischen 14 und 25 Leute sind jeweils zu den Treffen gekommen, so das wir im Moment sehr positiv darüber denken, diesen Versuch zu verlängern.

Konfis im Kino

01.10.2018 140 Konfirmand*innen sowie interessierte Erwachsene aus unseren Gemeinden begegneten auf der Leinwand im Cinema Arthouse in Osnabrück 29 geflüchteten Menschen, die ihre Geschichte in dem Dokumentarfilm „Newcomers“ selbst erzählen. Junge und Alte, Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Orientierung; Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen aus über acht verschiedenen Ländern. „Newcomers“ nennt Regisseur Ma’an Mouslli die Geflüchteten, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass sie nicht auf ihre Flucht reduziert werden sollten. Sie erzählen vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen: Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde.Trotz aller Unterschiede zeigen sich Umrisse einer Grunderfahrung des Lebens im Exil. Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war?
Beim anschließenden Gespräch mit dem Regisseur und der Leiterin des Vereins „Exil“ in Osnabrück, Sara Höweler, lernten die Konfis sehr schnell, diesen ungewohnten Begriff „Newcomers“ zu benutzen, der unsere Blicke auf die Gestaltung der Gegenwart lenkt. Herzlicher Dank gilt den Ev. Stiftungen, die nicht nur den Film gefördert haben, sondern auch die exklusive Filmvorführung für die Konfis finanziert haben.
Feierliches

St. Michaelis-Familienzentrum:
Bauabschnitt fertig

 18.10.2018 Aus St. Michaelis erreichte mich folgender Bericht:
Nach einem Jahr Provisorium sind die Kindertagesstätte und die Krippe nun unter einem Dach, durch einen Mehrzweckraum und eine neue Küche auch räumlich verbunden. Ehrengäste wie der Bürgermeister Burkhard Jasper, der stellvertretende Superintendent Guido Schwegmann-Beisel und die Vorsitzende des Eversburger Bürgervereins Ulla Groskurt, nutzten die Gelegenheit, sich im Neubau umzusehen und würdigten die Arbeit des Familienzentrums mit anerkennenden Worten. Die Architektin Astrid Hockemeyer-Stahlhut berichtete davon, dass das Projekt zeitweise ein Kraftakt war: Sie sprach von ungeplanter Bausubstanz, Wasserschäden, gekappten Telefonleitungen… Doch durch die gute Zusammenarbeit der Menschen vor Ort konnte der Bau mit nur leichter Verzögerung fertig gestellt werden. Uwe Dall vom Kirchenvorstand bedankte sich bei dem Team um Leiterin Anne Grosenick für die gute geleistete Arbeit trotz des Provisoriums während der Bauphase. Anne Grosenick hob dankend hervor, dass ohne das Verständnis und die Unterstützung durch die Eltern, die Arbeit an vielen Stellen so nicht möglich gewesen wäre. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass die Eltern und der Förderverein des Familienzentrums aktiv Mittel einwerben, um die Außenanlagen für die Kinder noch abwechslungsreicher und der Konzeption entsprechend zu gestalten. Sie möchten sich ein Bild von uns machen? Dann laden wir herzlich zum Tag der offenen Tür ein: Am 1. Adventssonntag, 2.12.2018 nach dem Familiengottesdienst.

30 Jahre im Dienst für Kinder

 15.10.2018 Die Kinder der Kita Timotheus kamen, auch fast alle Kita-Leiter*innen nahmen Platz, dazu stießen die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle und aus dem Amt und natürlich der Geschäftsführende Ausschuss der Kita-Trägerschaft des Kirchenkreises. Im Fokus aber stand Antje Marotz (die pädagogische Geschäftsführerin der Kitas in KK-Trägerschaft), die seit 30 Jahren im Dienst unserer Kirche für Kinder steht. Ihr Jubiläum begingen wir in der Timotheuskirche mit Andacht, Theater, Grußworten sowie viel Freude und Lachen. Ich danke ihr ganz herzlich und wünsche Ihr noch viele interessante Jahre in ihrem Dienst.
Ausgezeichnetes

Ev. Fabi - doppelt ausgezeichnet

 24.10.2018 Gleich zwei Auszeichnungen bekam die Ev. Fabi in diesem Herbst verliehen:
(1) Vom Netzwerk Bildung wurde das Projekt "Griffbereit"  ausgezeichnet. „Griffbereit“ ist ein Ansatz der kombinierten Elternbildung und Sprachförderung in Kindertagesstätten. Dabei soll eine interkulturelle Erziehung angebahnt werden und die Integration gefördert werden. Unsere Ev. Fabi bietet derzeit drei Gruppen in Osnabrück Stadt und Land an:
- im Gemeindehaus der Thomaskirche Dodesheide
- im Familientreff Süd
- Im Gemeindehaus der Christuskirche in Hasbergen
In einem Festakt am 27. September wurde der mit 2500 € dotierte Preis überreicht, Projektleiterin Frau Helfenstein-Antunes, Fabi-Leitung Frau Kischel und Vorstandsvorsitzende Frau Sanders freuten sich mit Herrn Haake und mir.
(2) Die Familienbündnisse von Stadt und Landkreis Osnabrück haben die Ev. Fabi mit dem Siegel „Familienfreundliche Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Im Museum am Schölerberg überreichten Landrat Lübbersmann und OB Griesert der Leiterin Martina Kischel die Auszeichnung.
Ich freue mich über diese doppelte Prämierung sehr.

Notfallseelsorge erhält Ökumenepreis

 25.10.2018 Bewegender Moment in der Gertrudenkirche: Im Friedensgottesdienst am Osnabrücker Friedenstag überreichte der Vorsitzende der ACK Osnabrück Norbert Kalinsky dem ökumenischen Team der Notfallseelsorge den Ökumenepreis der ACK. Stellvertretend für die 20 Notfallseelsorger*innen nahmen Pastor Thomas Herzberg und Pastoralreferent Michael Randelhoff mit vier Ehrenamtlichen den mit 1000 € dotierten Preis entgegen. Das war ein guter Rahmen, wenngleich mehr Menschen den Gottesdienst hätten mitfeiern können (aber am Friedenstag gibt es einfach viele parallele Veranstaltungen, da gilt es neu zu überlegen, wann wir wo Gottesdienst feiern).
Im Fürbittengebet entzündeten wir viele Kerzen und gedachten der Opfer von Krieg und Gewalt. 
Diakonisches
                    Eröffnung des Ladens "Edelmut"
               am Freitag, 16. November um 17.00 Uhr
                             in der Hasestraße 39.

                 Schauen Sie gerne rein, es lohnt sich!
                Und es geht um diakonische Projekte!!!
Ökumenisches

Münster zu Gast in Osnabrück

 11.09.2018 Sie kamen zwar nicht hoch zu Roß wie die Friedensreiter, aber sie überwanden die Distanz zwischen Münster und Osnabrück - die Delegierten der ACK Münster. Gemeinsam mit dem Vorstand unserer ACK erkundeten sie die serb.-orth. Kirche an der Wersener Straße, ehe wir zu einem Erfahrungsaustausch zusammen kamen. Die Zusammenarbeit läuft seit Jahren gut, so nehmen jeweils Delegationen an den Gottesdiensten zu den beiden Friedenstagen in MS und OS am 24./25.10. teil. Wir wollen im kommenden Jahr noch intensiver die Gemeinschaft pflegen und voneinander lernen.
Interreligiöses

10 Jahre Runder Tisch der Religionen

 17.09.2018 Großer Bahnhof im Friedenssaal - es gab schließlich viel zu feiern. Seit 10 Jahren sitzen leitende Geistliche und Vorsteher verschiedener Religionen an einem Tisch, und zwar regelmäßig. Zu bereden gibt es beileibe genug: Wie hältst Du es mit der Religion? Was ist Dir vorgeschrieben? Warum handelst so und nicht anders? Das Kennenlernen steht im Vordergrund, positiver Nebeneffekt: die Wege zwischen den Religionen werden kürzer, man lernt die anderen zu schätzen, übt Vertrauen ein. Freilich muss ein solches Jubiläum gefeiert werden - der Friedenssaal kommt da gerade recht. Innenminister Boris Pistorius fand deutliche und anerkennende Worte, warnte zurecht vor aufkommender Intoleranz. Ebenso klar und unmissverständlich drückte sich der Sprecher des Runden Tisches, Prof. Dr. Reinhold Mokrosch, aus.
         Darauf erklärten Jugendliche aus Judentum, Christentum, Islam und Bahai, was für sie in der Begegnung mit den anderen wichtig ist. Spontan wurde die Idee eines "Jungen Tisches der Religionen" geboren, den wir nun gemeinsam mit den jungen Leuten initiieren wollen. Hoffentlich gelingt uns dieses Projekt, ich halte es für sehr zukunftsweisend.
Partnerschaftliches

Jugendliche in Südafrika

 13.10.2018 Sie sind weit gereist – die 11 Jugendlichen und 3 Erwachsenen der Andreas-Gemeinde Wallenhorst – bis hin in unseren südafrikanischen Partnerkirchenkreis Umfolozi. Der stellvertretende Superintendent Guido Schwegmann-Beisel spendete am 23.9. in der Andreaskirche den Reisesegen und überbrachte die Spende des Kirchenkreises an die Delegation. Sie wurde zum Kauf von Schuhen und Hemden für die Schuluniformen eingesetzt.
Nach ihrer Rückkehr sprudeln die Jugendlichen nur so vor Erlebnissen. Ein kurzer Auszug des Berichtes von Janna ten Thoren und Laura Dallwig:
In Ekukhanyeni, einem sehr ländlich gelegenen Ort, halfen wir dabei, ein Küchengebäude eines AIDS-Waisenprojektes neben einer Grundschule weiter auszubauen. Hier werden zur Zeit etwa 70 Kinder mit immerhin einer Mahlzeit am Tag versorgt. Bei den Arbeiten konnte so manch eine von uns ihre Fähigkeiten im Zement mischen und Maurern unter Beweis stellen.
Unsere Reise sollte aber vor allem auch dem Austausch mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen unseres Partnerkirchenkreises dienen. In spannenden Gesprächen bekamen wir viele Eindrücke über ihr Leben und ihre Arbeit in der Kirche. Uns fiel auf, dass die Jugendarbeit in der lutherischen Kirche in Südafrika stärker in Strukturen eingebettet ist. Es gibt beispielsweise die sogenannte Youth League, der sich Jugendliche im Alter von 15 bis ca. 35 Jahren anschließen. Von Mitgliederzahlen zwischen 60-100 Jugendlichen in einer Gemeinde können wir hier fast nur träumen. Die Youth League trifft sich wöchentlich zur Feier eines kleinen Gottesdienstes.

Pastorin Chetty im Interview

 31.10.2018 Seit fast zwei Jahren ist die südafrikanische Pastorin Sybil Chetty in der Südstadtkirchengemeinde aktiv. Pastorin Renate Jacob hat sie interviewt. Hier ein Auszug:
Was sollen Schwerpunkte deiner Arbeit in der Südstadtgemeinde in Zukunft sein?
Ich möchte gerne einen bestimmten Platz und eine konkrete Aufgabe haben.  Ich möchte Gottesdienste und auch Beerdigungen und Hochzeiten selbständig machen. Ich möchte gerne Hausbesuche machen, um die Menschen besser kennenzulernen. Vielleicht auch bisschen in der Konfirmandenarbeit mitwirken. Ich möchte auch einen Bibelkreis machen.
Was planst  Du im Kirchenkreis Osnabrück und seinen Gemeinden als Pastorin einzubringen?
Ich möchte gerne Gottesdienste machen so wie in der Südstadt. Pastoren können mich auch einladen, um über verschiedene Themen, über Südafrika und die Kirche zu sprechen. Ich möchte vielleicht auch mit Konfirmanden Seminare machen. Vielleicht auch einen Gottesdienst mit englischen Liedern, die ich mit der Gemeinde singe.
Was wird sich 2021 verändert haben in der Südstadtkirchengemeinde und bei Dir persönlich?
Ich kann nichts ändern, nur Gott kann. Ich muss nur sein Wort predigen und die Menschen lieben, Gott macht weiter. Ich möchte eine gute Beziehung mit den Menschen haben, dann werden sie mich auch verändern. Ich hoffe, dass am Ende Gott mit mir zufrieden sein wird.
Informatives

Who is who im Kirchenkreis?

02.11.2018 Frank Waniek berichtet:
Vor allem die neuen Kirchenvorsteher*innen wurden zu einer Infoveranstaltung im Kirchenamt Osnabrück eingeladen. Unter der Überschrift „Who‘s who im Kirchenkreis“ konnten die Teilnehmer die Organisation und Arbeitsweise ihres Kirchenkreises kennenlernen. Superintendent Dr. Jeska betonte, dass der Kirchenkreis keine abstrakte Größe sei: „Wir alle sind der Kirchenkreis: Sie als Ehrenamtliche, die in den Kirchenvorständen Verantwortung für Ihre Gemeinde übernommen haben, und die Hauptamtlichen, die Sie in Ihrer Arbeit unterstützen.“
Im Vier-Minuten-Takt stellten sich verschiedene Mitarbeitende mit ihren Aufgabenbereichen vor. Das Themenspektrum reichte von der Ausschussarbeit über Fundraising, Jugendarbeit, Kirchenmusik, Inklusion, Sozialarbeit und Kindertagesstätten bis hin zu den Verwaltungsdienstleistungen des Kirchenamtes, in dem rund 90 Mitarbeitende die Kirchenvorstände in ihrer Arbeit unterstützen. „Durch diese Veranstaltung wollen wir dazu beitragen, dass die Kirchengemeinden auf möglichst kurzem Weg Kontakt zum zuständigen Mitarbeitenden bekommen und wissen, an wen sie sich wenden können“, sagt Diakonin und Freiwilligenmanagerin Cornelia Poscher.
Erinnertes

Gedenken zur Pogromnacht

09.11.2018 Mit sehr klaren und eindrücklichen Inszenierungen brachten uns die Schüler*innen der Erich-Maria-Remarque-Realschule am 9. November in der Schlossaula nahe, was es heißt, Menschen auszugrenzen und unwürdig zu behandeln. Wie immer folgte auf die Rede von OB Griesert ein Theaterstück von Jugendlichen, ehe die große Zahl von Menschen den Straßenverkehr auf dem Heger-Tor-Wall "lahmlegte", um zur Gedenkstätte an der Rolandsmauer zu gelangen, wo bis vor 80 Jahren die wunderbare Osnabrücker Synagoge stand. Dort sprach Frau Müllernbach-Michel für die Trägergemeinschaft 9. November, es wurden die sechs Kränze niedergelegt und Michael Grünberg sowie Kantor Baruch Chauskin von der jüdischen Gemeinde trugen das Kaddisch und El male rachamim vor. Ich erlebe das Jahr für Jahr als ein starkes Stück Erinnerungskultur, die besonders durch die Jugendlichen geprägt wird.
"Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage,
der so ruhig und still war an der ganzen Front,
dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte,
im Westen sei nichts Neues zu vermelden.“

Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues, Berlin 1929, S. 288.
Im Gedenken an die Toten des Ersten Weltkrieges,
der vor 100 Jahren beendet wurde.

Verantwortlich für den Inhalt

Evangelisch-lutherischer
Kirchenkreis Osnabrück

Superintendent
Dr. Joachim Jeska

Tel. 0541 28392
sup.osnabrueck@evlka.de

Ephoralsekretariat
Jutta Naumann
Schlossstr. 16
49074 Osnabrück

www.kirchenkreis-osnabrueck.de

Fotos: Petra Jeska (5), Joachim Jeska (5), Kimm Herlyn (2), Frank Waniek (1), Andreas-Gemeinde Wallenhorst (1), St.-Michaelis-Gemeinde (1), ACKOS (1), Südstadtkirchengemeinde (1), BSZW Westerberg (1)