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Dr. Joachim Jeska

Superintendent

 

 

Kirchenkreis Osnabrück

 

Guten Tag,

bereits zum 6. Mal nehme ich Sie mit auf einen Rundflug über unseren Kirchenkreis. Er startet, wie Sie oben sehen, über den Stadtteilen Dodesheide und Haste, in der Mitte ist das Kloster Nette zu entdecken. Und dieser Rundflug führt am Ende des heißen Sommers zu so manchen Aktivitäten unserer Gemeinden und des Kirchenkreises insgesamt. Im personellen Bereich gibt es wenige Veränderungen, wir sind insgesamt sehr gut aufgestellt. Und so war einiges zu feiern, was wir natürlich ausgiebig getan haben. 
      Im ökumenischen Austausch ergeben sich nach dem Jubeljahr 2017 neue Herausforderungen, wir sollten auf jeden Fall weiter diskutieren und gestalten, der neue Feiertag am 31.10. bietet m.E. gute Möglichkeiten dazu. Lassen Sie uns die ergreifen und dabei auch nicht nur innerkirchlich agieren. 
      Es ist zweifellos so, dass wir uns auch in gesellschaftliche Debatten einmischen und unsere christliche Perspektive eintragen; manches wird uns da abverlangt, aber ich freue mich, dass auch Politiker*innen sowie andere Institutionen und Einrichtungen unsere Stimme dezidiert hören wollen. Wir sollten uns nicht verschließen.
      Und ich bin gespannt auf die Innovationen dieses Sommers - die E-Bikes und den Laden "Edelmut". Fliegen Sie mit und landen Sie sicher.

Ihr Joachim Jeska

Persönliches

Bettina Ley ist neue Prädikantin

01.07.2018
Unter großer Gemeindebeteiligung und bei bestem Wetter habe ich am 1. Juli die ehrenamtlich engagierte Bettina Ley in der Matthäuskirche in den Dienst der Prädikantin in unserem Kirchenkreis eingeführt. Vier Weggefährten (Pastor Martin Steinke, Pastor Matthias Groeneveld, Kirchenvorsteher Oliver Dölling und die in Ausbildung zur Prädikantin befindliche Ruth Rehage) sprachen Segensworte. Anschließend predigte Bettina Ley über den biblischen Stammvater Abraham, den in hohem Alter der Ruf zu einem erneuten Aufbruch ereilte: „Ich bin dann mal weg!“ titelte die neue Prädikantin und schlug gekonnt Brücken in unsere Gegenwart. Beim anschließenden Empfang gab es Gelegenheit zu Gratulation und Austausch.

Gedenken an Pastor Hölty

 17.06.2018 Eines besonderen Pastors gedachte bei der Einführung des neuen Kirchenvorstandes die Christusgemeinde Hasbergen. Bereits im Gottesdienst am 17. Juni wurde Karl Hölty in den Fokus gerückt, im Anschluss enthüllte Pastor Guido Schwegmann-Beisel eine Gedenktafel für Pastor Hölty (geb. 1871), der 1937 - nicht zuletzt wegen großer Anfeindungen in der Zeit des Nationalsozialismus - den Freitod gewählt hatte. Vikar Michael Schreiter hatte die Historie rund um den Tod von Hölty ausführlich recherchiert und sprach auch die Gedenkworte vor der Kirche. Verwandte des ehemaligen Hasberger Pastors waren ebenfalls anwesend. Die unter dem link (unten) zu findenden Dokumente machen die sehr gute Hasberger Erinnerungskultur deutlich.

Anna Schlendermann geht nach Lüneburg

 29.06.2018 Eine echte "Ladenkirche" hat Berufspraktikantin Anna Schlendermann in Lüstringen ins Leben gerufen. Im "Laden" des Projektes "Jedes Kind braucht einen Engel" der Petrusgemeinde hat sie ein zweites Gottesdienstprogramm aufgebaut. Die letzte Andacht im Laden vor den Ferien feierte ich mit und war erfreut, dass die Stühle beinahe nicht ausreichten für all die Mitfeierenden - fast 30 Menschen - jung und alt. Ein wunderbar niedrigschwelliges Angebot, das auch weiterbestehen soll, wenn Anna Schlendermann jetzt ihre erste Stelle bei der Kindertafel in Lüneburg antritt. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10jährigen Bestehen des Engelprojektes am 2.9. in der Petruskirche wird sie offiziell verabschiedet.
Jugendliches

Jugendliche in Lutherkirche geehrt

 24.06.2018 Zehn Jugendliche wurde im Rahmen eines Jugendgottesdienstes der Südstadtkirchengemeinde in der Lutherkirche mit dem "Kreuz auf der Weltkugel" geehrt. Diakon Andreas Holthaus ging bei seiner Ansprache darauf ein, wie intensiv sich die Jugendlichen für die Jugendarbeit unserer Kirche als Teamer einsetzen. Stolz präsentierten die zehn jungen Menschen ihre Auszeichnung. Sie sind damit Vorbild für viele weitere Jugendliche. Möge das Engagement weite Kreise ziehen, auch von mir ein herzlicher Dank für den tollen Einsatz.
Gottesdienstliches

"Stay with me"

 17.08.2018 Beinahe 60 Lehrkräfte folgten der Einladung unseres Kirchenkreises, am Schuljahresbeginn einen Gottesdienst zu feiern. Durchatmen, auftanken, gestärkt und gesegnet in die Zukunft starten, das war das Ziel. Mithilfe eines Bibliologes haben Diakon Ferle und Pastor Marks-von der Born die Lehrkräfte in die Predigt mit einbezogen - im Zentrum stand die wegweisende Begegnung zwischen Philippus und dem äthiopischen Finanzminister in Apostelgeschichte 8. Alle Lehrenden und die weiteren Gottesdienstbesucher*innen konnten sich schließlich von Pastorin Schröder oder mir persönlich segnen lassen, was viele gerne taten. Im Anschluss blieben die meisten noch eine ganze Zeit in der St. Katharinen-Kirche, um sich zu begegnen, auszutauschen und neue Pläne zu schmieden. Ich finde es ganz wunderbar, dass aus allen Schulformen Lehrende diesen kirchlichen Auftakt nutzen, um gesegnet in das Schuljahr zu starten. Ich danke ganz herzlich dem Team, zu dem auch Frau Ajineh gehört, sowie der St. Katharinen-Gemeinde für alle Vorbereitung.

Partnerschaftliches

Brief aus Südafrika

 25.05.2018 Nach schwerer Krankheit verstarb im Frühjahr Jabulile, die Frau von Dean (Superintendent) Lwandle aus unserem Partnerkirchenkreis in Südafrika. Gemeinsam mit dem Partnerschaftsausschuss hatte ich ihm unser aller Beileid ausgesprochen, wofür er mit folgenden Worten dankte, die er im Kirchenkreis zu verbreiten bat:
"Many thanks for being with me and my family in your prayers during our hard times of Jabulile's illness and her passing away. Dean Dr. Jeska's letter was read at Jabu's funeral service. It was a great consolation to the family and to our circuit. We thank you very much also for the gift of money we received from you through our partnership committee. May the good Lord bless and strengthen our partnership from generations to generations. Please, convey our gratitude to the Dean, parish pastors, partnership committee and all parishes of the circuit. Wishing you God's richest blessings."
Dean P.S. Lwandle

Südafrika 2019 - Mitreisende gesucht

 22.08.2018 Alle 2 Jahre gibt es eine Begegnung mit unseren Partnergemeinden im Kirchenkreis Umfolozi, Südafrika. 2017 war eine Delegation bei uns im Kirchenkreis. 2019 fliegen wir nach Südafrika. Der Partnerschaftsausschuss hat den Termin festgelegt: 2. bis 18. Oktober 2019 (Herbstferien) reisen 7 Personen nach Umfolozi/Südafrika, um dort die Gemeinden und Projekte unseres  Partnerkirchenkreises zu besuchen und mit unseren Schwestern und Brüdern Glauben und  Leben  zu teilen  Der Partnerschaftsausschuss lädt alle Gemeinden ein, Menschen zu dieser Partnerschaftsreise zu ermutigen. Haben Sie schon von der Partnerschaft mit Umfolozi gehört und sind Sie interessiert? Melden Sie sich gerne.  Sie oder Ihre Gemeinde haben noch keine Berührung mit der Südafrika-Partnerschaft, sind aber neugierig? Gerade Neueinsteiger*Innen sind besonders willkommen. Die Delegation wird eine Mischung sein aus erfahrenen Ausschussmitgliedern und neuen Gesichtern.  Einfache  Unterkünfte, z.T .in Familien, und der Besuch vieler Gemeinden sind anstrengend und auch ein bisschen abenteuerlich,  aber sehr abwechslungsreich und voller unvergesslicher Begegnungen. Haben Sie Interesse an so einer Reise, verbunden mit dem Engagement für die Partnerschaftsarbeit mit Umfolozi/Südafrika? Kennen Sie Menschen,  für die das zutrifft? Sind Interessierte unter den neuen Kirchenvorsteherinnen oder Kirchenvorstehern? Bitte melden Sie sich bis zum 10. November 2018 bei Pastor Guido Schwegmann-Beisel (stellv. Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses - 05405 6191920 oder guido.schwegmann-beisel@evlka.de).  Für Fragen stehen die Mitglieder des Partnerschaftsausschusses gerne zur Verfügung. Fragen Sie nach dem Kontakt in Ihrem Pfarramt. mailto: guido.schwegmann-beisel@evlka.de
Reformatorisches

Reformationstag wird Feiertag

 19.06.2018 Dass der Reformationstag in unserem Niedersächsischen Landtag mit der deutlichen Mehrheit von 100 zu 20 Stimmen (bei 17 Enthaltungen) zum Feiertag erkoren wurde, hat mich überrascht. Im Vorfeld gab es ja gewichtige kritische Stimmen, die wir nun, da wir auch in Osnabrück die Herausforderung annehmen, den neuen Feiertag zu gestalten, nicht überhören werden. Immerhin klang es nach dem Votum von vielen Seiten recht versöhnlich:
Für die katholische Kirche, die für den Buß- und Bettag plädiert hatte, sagte der Leiter des Katholischen Büros, Felix Bernard (Osnabrück), es liege nun bei der evangelischen Kirche, den neuen Feiertag zu gestalten. Wenn dabei ein Mitwirken der katholischen Kirche gewünscht werde, „sind wir in ökumenischer Verbundenheit gesprächsbereit.“ Der Vorsitzende des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden, Michael Fürst, sagte, zwar habe er sich im Vorfeld deutlich gegen den Reformationstag ausgesprochen. Zu einer von manchen heraufbeschworenen Spaltung der Gesellschaft führe die Entscheidung aber nicht. Die jüdischen Gemeinden würden weiter mit der Politik und den Kirchen im Dialog bleiben. An der Gestaltung von Feierlichkeiten zum Reformationstag werde man sich allerdings nicht beteiligen. Ähnlich äußerte sich die Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, Ingrid Wettberg. Die islamischen Verbände forderten die evangelische Kirche auf, den neuen Feiertag zu nutzen, um den interreligiösen Dialog zu fördern. „Wir Muslime sind bereit, unseren Beitrag hierzu zu leisten“, sagte der Schura-Vorsitzende Recep Bilgen dem Evangelischen Pressedienst.

Reformation 2017 - Die Dokumentation

 27.05.2018
Brigitte Neuhaus, unsere Reformations-Beauftragte für das Festjahr 2017 schreibt über die von ihr und Reinhard Molitor (Bistum) erstellte instruktive Dokumentation der Ereignisse des letzten Jahres:
"Ein halbes Jahr nach Abschluss des Reformationsjahres ist jetzt die Dokumentation erschienen. Die 60-seitige Broschüre illustriert in Bildern, kurzen Texten, Predigtauszügen und Gebeten das vergangene Reformationsjahr in der Region Osnabrück.
Das Heft ist im Forum am Dom, im Haus der Kirche (Turmstraße 10-12), in St. Marien und St. Katharinen sowie in der Superintendentur in der Schlossstraße 16 erhältlich. Herausgeber sind Sprengel und Kirchenkreis Osnabrück gemeinsam mit der Abteilung Ökumene des Bistums Osnabrück."
Auf unserer Reformationsseite im Internet steht die Dokumentation zum Download bereit (s.u.).
Ökumenisches

Gemeinsames Abendmahl für konfessionsverbindende Paare?

 10.06.2018 Leider drangen unmittelbar nach dem wunderbaren Katholikentag im Mai mit seinen fruchtbaren ökumenischen Akzenten keine guten Nachrichten aus der Deutschen Bischofskonferenz bzw. dem Vatikan zu uns. Einmal mehr stand das gemeinsame Abendmahl von Paaren in konfessionsverbindenden Ehen im Fokus und wurde deutlich erschwert.
Nun aber kommen hoffnungsvolle Töne aus dem Bistum Osnabrück, für die ich Bischof Bode ganz herzlich danke.
Das Bistum Osnabrück will nämlich protestantischen Ehepartner*innen im Einzelfall die Teilnahme am Abendmahl erlauben. Bischof Franz-Josef Bode begrüßt es, dass eine entsprechende Handreichung jetzt veröffentlicht sei, sagte Bistumssprecher Kai Mennigmann dem Evangelischen Pressedienst: "Wir werden im Bistum Osnabrück in Richtung dieser Orientierungshilfe handeln." Die Thematik werde bei der Herbstvollversammlung der katholischen Bischofskonferenz noch einmal aufgegriffen. Auch aus dem Bistum Hildesheim kamen Signale in Richtung einer Öffnung. Nach der Orientierungshilfe soll evangelischen Gläubigen mit katholischer/m Ehepartner*in ein Weg pastoraler Begleitung offenstehen, bei dem im Einzelfall der Empfang der katholischen Kommunion möglich werden kann. www.bistum-osnabrueck.de/bistum/
Feierliches

Offenes Kirchenamt

 29.06.2018 Strahlend blauer Himmel sorgte bereits für eine gute Stimmung auf dem Weg zum Tag der offenen Tür im neuen Kirchenamt an der Meller Landstraße 55 in Voxtrup. Als der Kirchenkreisverbandsvorsitzende Hans Hentschel und Amtsleiter Detlev Kusserow dann das Band vor der Tür durchschnitten, präsentierte sich auch das Amt selbst in bester Atmosphäre. Viele Mitarbeitende zeigten ihre Arbeitsplätze und die Tagungsräume, daneben gab es Musik, Unterhaltung, Speis und Trank. Ich danke ganz herzlich allen Mitarbeitenden für die Einblicke, die sie einer großen Öffentlichkeit gewährten; es hatten sich nämlich zahlreiche Menschen aus unseren Kirchengemeinden und der Voxtruper Nachbarschaft auf den Weg gemacht. Aus dem Landeskirchenamt in Hannover war Oberkirchenrätin Böttger angereist, um ein Grußwort zu sprechen.

50 Jahre Jakobus-Gemeinde

 19.08.2018 Kirchenvorsteher Frank Waniek berichtet vom Fest: "Mit 50 hätte man das meiste ja eigentlich schon hinter sich, kirchengeschichtlich wäre es aber eher ein Kindergeburtstag, so Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier in dem Festgottesdienst am 19. August zum 50-jährigen Jubiläum der Jakobusgemeinde in Osnabrück. Gegründet 1968, entstand die Idee für eine eigene Kirchengemeinde im Stadtteil Schinkel-Ost bereits zwölf Jahre früher, weil die Paulusgemeinde so rasend wuchs.
Im Anschluss an den Festgottesdienst mit der Landessuperintendentin in der voll besetzten Kirche waren alle Gäste zum Empfang unter freiem Himmel eingeladen. Dabei wurden auch einige Geschenke übergeben: Pastor Simon Kramer aus der Johanneskirchengemeinde in Vehrte brachte einen Präsentkorb mit Leckereien aus dem Vehrter Dorfladen mit, und Dr. Matthias Reitzer, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Paulusgemeinde, überbrachte eine Einladung zum Essen für den Jakobus-Kirchenvorstand. Drinnen konnten sich die Besucher noch eine kleine Ausstellung mit Fotos und Zeitungsausschnitten aus den vergangenen fünf Jahrzehnten ansehen. Ein gelungenes Fest."

Richtfest in Sutthausen

 15.06.2018 Großbaustelle bei der Heilpädagogischen Hilfe in Sutthausen. Einige der Gabäude auf dem großen Areal der HHO sind in die Jahre gekommen. Sukzessive werden sie erneuert und den modernen Ansprüchen angepasst. Dazu gehört auch der eine oder andere völlige Neubau, wie jüngst zu erleben bei einem Werkstattgebäude. Zum Richtfest waren nicht nur Gäste geladen, sondern alle Mitarbeitenden, die kurzerhand aus diesem Event ein wunderschönes Fest machten und lange bei Speis und Trank beisammen saßen. Die freudigen Blicke bei der Erstbegehung des Rohbaus sprachen schon Bände, der Kurs der HHO ist sehr gut.
Natürliches

E-Bikes zum Ausleihen

 24.08.2018 Wir radeln in der Schöpfung - so steht es auf den neuen E-Bikes zu lesen, die unser Kirchenkreis soeben angeschafft hat, um sie Mitarbeitenden zur Verfügung zu stellen. Ein Zeichen zur Minimierung des CO2-Ausstoßes wollen wir setzen und ermutigen Menschen, sich ein Rad für jeweils 4 Wochen auszuleihen, um zu testen und Gefallen an dieser Art der Fortbewegung zu finden. Es handelt sich um eine Initiative der beiden Kirchenkreise Bramsche und Osnabrück, weil die Landeskirche sich bisher nicht hat durchringen können, ein Jobbike-Angebot auf den Weg zu bringen. Wir finden, dass die Zeit reif ist und leiden ja ganz besonders in der Stadt Osnabrück unter dem zunehmenden KFZ-Verkehr. Da kommt das E-Bike-Fahren gerade recht, denn auch aus den Gemeinden oder Einrichtungen am Stadtrand kann man damit bequem und schweißfrei nach Hause oder zu Sitzungen radeln. Nun kommt es auf Sie an: Radeln sie mit! Setzen Sie ein Zeichen! Es macht übrigens auch eine Menge Spaß.
Die Liste der Ausleihenden wird in der Superintendentur geführt, es stehen ein Damenrad und ein Herrenrad zur Verfügung. Großer Dank gilt dem Fahrradhaus Sprenger & Brünink in Wallenhorst, die uns die beiden Räder zu einem Sondertarif verkauft haben. Das Bild von der Übergabe mit Superintendent Hans Hentschel, Juniorchef Brünink, Pastor Grimmsmann und Frau Wolf entstand am 21.8.2018.

Projektwoche Naturschutz & Religionen

01.08.2018 Die Projektwoche „Naturschutz und Religionen“ findet vom 2.-9. September im Rahmen des bundesweiten Projekts „Religionen für biologische Vielfalt“ des Abrahamischen Forums bei uns in Osnabrück statt. Die Woche soll dazu dienen, Religionsgemeinden und Engagierte im Naturschutz an der Basis zu vernetzen, Religionsgemeinden dazu zu animieren, den Themenbereich Naturschutz und biologische Vielfalt aufzugreifen und die Bewusstseinsbildung und die Sensibilisierung für den Naturschutz zu schärfen. Insbesondere unser Runde Tisch der Religionen hat sich dieses Projektes angenommen und zeichnet mitverantwortlich. Das Programm mit seinen 18 Veranstaltungen finden Sie im Internet (s.u.) oder als Booklet in unseren Kirchengemeinden sowie in der Superintendentur.
Diakonisches

"Edelmut" - ein neuer Laden in Osnabrück

 23.08.2018 Eine innovative Kooperation zwischen Kirchenkreis, Diakonie und Frauenwerk: Gemeinsam eröffnen wir den ersten edelMut Laden in Osnabrück. Wir verkaufen dort gespendete Mode mit Stil und Geschichte, Schmuck für glänzende Zeiten, Bücher aus x-ter Hand, Fair-Trade-Genuss und Ausgefallenes wie Schallplatten, Accessoires usw. Alle Erlöse gehen in die kirchlich-diakonische Arbeit in Osnabrück. Zugreifen.Anziehen.Helfen. Das ist edelMut. Wir eröffnen Mitte November in der Hasestr. 39/40 in Osnabrück. Seien Sie von Anfang an dabei, im Verkauf, in der Sortierung der Ware und deren Bewertung, bei der Dekoration unseres Ladens oder in der Organisation. Drei Stunden in der Woche sollten Sie Zeit haben, gern auch mehr. Es erwartet Sie ein lebendiges und freundliches Team, ein Laden, der etwas Besonderes ist und zum Verweilen bei einer Tasse Kaffee einlädt. Entscheiden Sie mit, welche Projekte der Kirche und Diakonie in Osnabrück aus den erwirtschafteten Geldern gefördert werden. Vorkenntnisse sind sehr erwünscht. Vor allem, was Erfahrung im Einzelhandel betrifft. Sie sind allerdings keine Voraussetzung für Ihr Engagement bei edelMut, denn wir lernen natürlich gemeinsam die neuen Aufgaben. Wenn Sie unsere Idee begeistert und Sie neuen Menschen offen und kommunikativ begegnen möchten, sind Sie in unserem Team genau richtig! Lernen Sie "Edelmut" bei einem Informationsabend kennen und entscheiden Sie dann: 26.9. um 18 Uhr oder 28.9. um 18 Uhr im Haus der Kirche in der Innenstadt, direkt über dem Parkhaus Altstadtgarage, Turmstr. 10-12. Rufen Sie an unter 0176 1458 1040 oder schicken Sie uns eine E-Mail an mailto: edelmut@diakonie-os.de

Fassaden-Kunst

01.07.2018 Nachdem die Fassade des Café Connection (Diakonie-Suchtberatung in der Hermannstr. 1) auf übelste Weise mit roter Farbe beschmiert worden war, kam die Idee auf, Graffiti-Künstler mit der Neugestaltung zu beauftragen. Nun ist das Café Connection auch von außen ein echter Hingucker, schauen Sie es sich gerne einmal aus der Nähe an. Und gehen Sie dann ruhig auch hinein und trinken dort einen Kaffee, es handelt sich um ein sehr wichtiges Angebot unseres Diakonischen Werkes.
Gesellschaftliches

Kundgebung vor dem Theater

 23.06.2018 Etwa 400 Menschen fanden sich vor dem Theater ein, wo ich auf einer Kundgebung gegen Islamfeindlichkeit und Antisemitismus aus Sicht der christlichen Kirchen sprach. Ich betonte, dass wir in unseren Kirchengemeinden gerne Christinnen und Christen seien und unseren Glauben mitten in der Gesellschaft leben würden. Und genau deshalb würden wir uns dafür einsetzen, dass auch andere Menschen ihre je eigene Religion ausüben können, auch öffentlich. Dazu gehört für mich, dass man ein Kreuz tragen kann, eine Kippa oder ein Kopftuch.
Das Wort erhoben außerdem Prof. Reinhold Mokrosch, Yilmaz Kilic, Harald Klausing und Vanessa Walker; am Schluss kam überraschenderweise noch der Landesinnenminister Boris Pistorius zum Theater und fand ebenfalls deutliche Worte für Religionsfreiheit und Toleranz. Ein gelungenes Zeichen, das auch die örtliche Presse dankenswerterweise weitertrug.

Gedenken des Deutschen Widerstandes

 20.07.2018 Leider hatten sich beinahe nur "Offizielle" am Gedenktag des Attentates auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 vor dem Mahnmal an der Dominikanerkirche eingefunden. Ich sage "leider", weil ich das Gedenken an die Menschen im Widerstand während des nationalsozialistischen Regimes für sehr wichtig halte. Selbst habe ich stets den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer und den Juristen Helmuth James Graf von Moltke im Sinn. Beide haben nämlich wegweisende Worte verfasst, die sich auch heute - mit dem Blick auf die Zukunft unserer Gesellschaft - zu lesen lohnen. Bei dem Gedenken am 20. Juli geht es m.E. nicht nur um den Rückblick, sondern die Lehren, die daraus gezogen werden müssen. Das machten auch die beiden Redenden deutlich, OB Wolfgang Griesert und Antje Schulte-Schoh. Es wäre wunderbar, wenn zukünftig mehr Menschen dieser Kranzniederlegung beiwohnen würden.

Aktion Seebrücke

 23.08.2018 Dass im Mittelmeer zurzeit viele flüchtende Menschen ertrinken, ist ein unhaltbarer Zustand. Gemeinsam mit vielen Institutionen und Interessengruppen unterstützt unser Kirchenkreis die Aktion Seebrücke. Ende Juli gab es einen sehr instruktiven Vortragsabend in St. Marien mit einem Sea-Watch-Mitarbeiter, der in hohem Maße zur Versachlichung beigetragen hat. Ich habe dort eine Stellungnahme aus christlicher Perspektive vorgetragen und war am nächsten Morgen mit vielen anderen Menschen - auch aus unseren Gemeinden - Teil eines Flashmobs vom Theater zum Nikolaiort. Dort entstand auch das Foto. Inzwischen unterstützen der Kirchenkreis auch den Appell an den Rat der Stadt Osnabrück, sich der Initiative einiger deutscher Großstädte anzuschließen. Wir meinen, dass ein Zeichen der Menschlichkeit notwendig ist und dass die Stadt Osnabrück mutig sagen kann: "Wir nehmen Geflüchtete auf, die in Seenot waren." Natürlich steht außer Frage, dass auch wir alles dafür tun, dass eine gesamteuropäische Lösung gefunden werden kann. Auch zu dieser Diskussion tragen wir gerne etwas bei - wie wir in unseren Gemeinden und Einrichtungen uns ja auch stark für die Integration von Gefüchteten engagieren. Es gibt bei uns ganz wunderbare Projekte und Einzelfallhilfen. Dafür an dieser Stelle allen Engagierten ein ganz herzlicher Dank! www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1413252/osnabruecker-superintendent-verteidigt-seenotrettung
Europäisches Geläut

Glocken als Kulturerbe und Friedenssymbol

 24.08.2018 „Friede sei ihr erst Geläute! -ringing the bells“ ist eine Initiative zu einem europaweiten Glockenläuten am Weltfriedenstag, dem 21. September 2018 überschrieben.
Glocken sind Zeugnisse einer uralten Kulturtradition. Ihr Klang ist gelebtes Erbe. Ihr Ziel: Die Menschen erreichen, verbinden und bewegen. Klänge und Schwingungen erreichen uns über die Glocken in Dorf und Stadt, in Kirchen und Rathäusern, Carillons und Gedenkorten. Glocken waren es, die seit dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren sein Ende fand, immer wieder zerstört und zu Kanonen eingeschmolzen wurden. Welches Kulturerbe wäre besser geeignet, um 2018 in einem großen Miteinander aller Glockeneigentümer und -pfleger am von den Vereinten Nationen deklarierten Weltfriedenstag, dem 21. September 2018 alle Glocken als gemeinsames starkes Zeichen des Friedens, der Ermunterung und der Identifikation mit unserem reichen gemeinsamen Kulturerbe in und für Europa läuten zu lassen. Halten Sie also einen Moment inne, wenn am 21.9. von 18.00-18.15 Uhr die Glocken unserer Kirchen und weltlicher Gebäude läuten.
sharingheritage.de/projekte/friede-sei-ihr-erst-gelaeute-ringing-the-bells/
On Tour

Das Gute liegt so nah!

 15.08.2018 Es müssen nicht immer die weiten Wege sein, um Neues zu entdecken. Mit den Mitgliedern unserer Kirchenkreiskonferenz unternahm ich einen Stadtgang, der nach einem Frühstück in St. Marien und einer Besichtigung der neuen Räume des Ladens "Edelmut" in der Hasestraße direkt auf den Gertrudenberg führte. In der versteckt gelegenen Gertrudenkirche hielten wir eine partizipative Andacht, dort entstand auch das Foto. Bis hierhin kannten sich noch viele Kolleg*innen aus, dann aber führte der Weg über den Gertrudenberg und den Bürgerpark hin zum Hasefriedhof und der wunderbaren Kapelle - hier waren nun doch etliche noch nicht gewesen. Erstklassig geführt wurden wir von Eva Güse, die nicht nur die Friedhofsabteilung der Stadt Osnabrück leitet, sondern auch in der Matthäusgemeinde ehrenamtlich engagiert ist. Sie lotste uns zu den interessantesten Stellen und weckte soviel Neugier, dass so manch eine/r bestimmt noch einmal wiederkommen und Zeit mitbringen wird. Beim abschließenden Grillen in St. Marien genossen wir das Miteinander - ein Ziel dieser ungewöhnlichen Konferenz. Herzlichen Dank an das Team von St. Marien!

Statistisches zum Jahr 2017

Verantwortlich für den Inhalt

Evangelisch-lutherischer
Kirchenkreis Osnabrück

Superintendent
Dr. Joachim Jeska

Ephoralsekretariat
Jutta Naumann
Tel. 0541 28392
sup.osnabrueck@evlka.de

Schlossstr. 16
49074 Osnabrück

www.kirchenkreis-osnabrueck.de

Fotos: Petra Jeska (11), Joachim Jeska (4), Homepage der ELCSA (1), Partnerschaftsausschuss (1); Jakobusgemeinde (1), Landeskirche Hannovers (1), Mediendienst Bramsche (1), Edelmut (1), Kirchenkreis OS (1)