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Dr. Joachim Jeska

Superintendent

 

 

Kirchenkreis Osnabrück

 

Guten Tag,

starten Sie mit mir zum 3. Rundflug durch den Kirchenkreis Osnabrück. Auf dem ersten Bild sehen Sie Osnabrück bei Nacht - zugegeben, etwas verschwommen, aber doch eindrücklich. Der Blick geht von Süden auf die Innenstadt. Aufgenommen am Vorabend von Invokavit 2018, dem ersten Sonntag der Passionszeit. Wir befinden uns damit in den 40 Tagen der Vorbereitung auf Ostern.
Mitten in dieser Phase der Besinnung, am 11. März, wählen wir unsere Kirchenvorstände neu. Ich freue mich, dass es - trotz mancher Schwierigkeiten - wieder in allen Gemeinden gelungen ist, Kandidierende zu finden, die Verantwortung für ihre Gemeinden übernehmen wollen. Mögen all diese Rückenwind dadurch verspüren, dass viele Menschen zur Wahl gehen. Ermuntern Sie bitte Ihre Familien und Freund/innen, die Nachbar/innen und alle weiteren, denn es lohnt sich, für unsere evangelische Kirche Flagge zu zeigen.
Dieser Rundflug ist bestimmt von einigen Abschieden und Neuanfängen, von Feiern und Begegnungen - er bildet das bunte Leben in unserem Kirchenkreis ab. Fliegen Sie mit!

Ihr Joachim Jeska

Brot für die Welt

Sammeln auf dem Weihnachtsmarkt

10.12.2017 Der neue Beauftragte der Kirchenkreiskonferenz für "Brot für die Welt", Pastor Simon Kramer (Vehrte) berichtet, dass an drei Tagen des 2. Adventswochenendes auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt 1.368,93 € gesammelt wurden. Dabei haben auch Konfirmand/innen mitgewirkt, die sich sehr gut haben einlassen können und auch die Erfahrung machten, mal abgewiesen zu werden.

Interreligöses

Feier mit der jüdischen Gemeinde

 17.12.2017 Der große Leuchter zum jüdischen Chanukka-Fest wird seit vielen Jahren vor der Gedenktafel an der Stadtbibliothek entzündet. Das gute Miteinander von Bürger/innen aller Religionen wird hier deutlich. Für die Stadt sprach Bürgermeisterin Strangmann (auf dem Bild neben Michael Grünberg, dem Vorsitzenden der jüd. Gemeinde), im Anschluss konnten wir ein wunderbares Konzert mit jüdischer Musik erleben. Teilhaben an den Festen der anderen - das gehört für mich zu einer offenen und interessierten Gesellschaft.
Bildung

Ein Abend in der Studierendengemeinde

 10.01.2018 Sie wollten mich kennenlernen und überhaupt wissen, was ein Superintendent so zu tun hat. Deshalb lud mich das Leitungsteam der ESG (Evangelische Studierendengemeinde) gemeinsam mit der katholischen Studierendengemeinde in die gut gestalteten Räume der ESG an der Arndtstraße, und wir erlebten einen instruktiven Abend. Wir feierten eine Andacht, speisten miteinander und kamen ins Gespräch über Biografisches, den Glauben und unsere Vorstellungen und Ideen von der Kirche. Spannend!

Osnabrücker Oberstufentage

 20.01.2018 Ein ambitioniertes Programm bereiten die Lehrer/innen von Ratsgymnasium und EMA vor, um mit Oberstufenschüler/innen ein Thema für den Religionsunterricht, v.a. die Abiturprüfung auf intensive Weise zu erarbeiten - bei der 20. Auflage der Osnabrücker Oberstufentage drehte sich alles um die letzte Lebensphase von Menschen und die Diskussion zur "Sterbehilfe". Die Schüler/innen besuchten die Palliativstation des Klinikums Osnabrück und fuhren dann für die Auseinandersetzung mit Positionen der unterschiedlichsten Forschungsdisziplinen in die Akademie nach Loccum. Dort referierte ich aus theologischer Perspektive und hatte große Freude an der regen Diskussion. Belebend!
Kirche auf der Hochzeitsmesse

Traut Euch!

 14.01.2018 Offenbar waren in diesem Jahr insgesamt weniger Aussteller und auch weniger Besucher/innen in der OsnabrückHalle, auf jeden Fall hatten wir einen besseren "Stand-Ort" als vor einem Jahr. Am Samstag haben etwa 250 Menschen den gemeinsamen Stand von evangelischer und katholischer Kirche besucht und dabei je drei rote Bälle in die Abstimmungssäulen geworfen. Am Sonntag dürften es etwa 200 Menschen gewesen sein. Dem Koordinator Pastor Friedemann Keller (Wallenhorst) und all den Pastor/innen, die für Kirche und Trauung werbend gestanden und Fragen beantwortet habt, sei ganz herzlich für den Einsatz und das Zeitgeschenk gedankt! Es ist sinnvoll, dass wir dort gut vertreten sind, schließlich wollen wir viele Paare bei ihrer kirchlichen Trauung begleiten.

Kindertagesstätten

Zertifikat-Übergabe "QMSK"

 19.01.2018 Karin Trütken aus der Geschäftsstelle berichtet: Im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung in den Räumen der Pauluskirche wurde allen 26 Leitungen der Kindertagesstätten im Ev.-luth. Kirchenkreis Osnabrück die erfolgreiche Teilnahme an einer Langzeitfortbildung zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in Kindertagessstätten (QMSK) durch das Diakonische Werk bescheinigt. Dies war ein guter Anlass noch einmal auf die zurückliegenden eineinhalb Jahre zu schauen. Alle Kindertagesstätten in unserem Kirchenkreis haben von April 2016 bis Oktober 2017 QMSK erarbeitet und eingeführt. In insgesamt 8 Bausteinen wurden alle Bereiche von den Leitungen bearbeitet und in ein speziell dafür entwickeltes Qualitätshandbuch übertragen. Auf mehreren Studientagen mit den Teams wurden dann die Inhalte vertieft und angepasst. So konnte abschließend das Handbuch zur Freigabe an die Träger übergeben werden – ein spannender Moment. Viel Arbeit und Engagement ist in diese Handbücher geflossen. Grund genug, die Übergabe der Zertifikate auch gebührend zu feiern. Gottesdienst, Reden, Speisen und Improvisations-Theater ließen alle lang aushalten und jubilieren.

Ev. Kinderkrippe Turmstraße

 19.01.2018
Auch Sabine Busmann, die Leiterin der Kinderkrippe an der Turmstraße (und Paul-Oeser-Straße) in der Innenstadt, der einzigen Kita-Einrichtung, die keiner Kirchengemeinde, sondern direkt dem Kirchenkreis zugeordnet ist, konnte das QMSK-Zertifikat empfangen - als Trägervertreter begleitete ich sie und freute mich mit ihr. kinderkrippe.osnabrueck@evlka.de
Persönliches

Unsere neue Fundraiserin

01.01.2018 Seit Jahresbeginn ist Annette Urban-Engels die neue Fundraiserin unseres Kirchenkreises. Sie wird den Gemeinden und gemeinsamen Einrichtungen in allen Fragen der zusätzlichen Mittelbeschaffung zur Seite stehen. Erste Kontakte sind geknüpft und einige Beratungsgespräche wurden von ihr bereits geführt. Annette Urban-Engels, geboren 1957, ist ausgebildete Bankkauffrau und Ethnologin mit einem Abschluss an der Universität London. Seit 1993 arbeitet sie als Fundraiserin und im Bereich Organisationsentwicklung im Non-Profit-Bereich. Stationen ihres Berufslebens als Fundraiserin waren die v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel und die Henriettenstiftung in Hannover. Einige Jahre hat sie über die GTZ (heute GIZ: Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) auch für eine kleine NGO im Norden Malawis, Ostafrika, gearbeitet.  Darüber hinaus war sie als Geschäftsführerin der Quäker-Hilfe Stiftung, gegründet von den amerikanischen und den deutschen Quäkern, tätig. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie zudem als Studienleiterin für die Fundraising Akademie in Frankfurt ebenso auch für den Bereich Aus- und Fortbildung des heutigen Evangelischen Fundraising Service der Ev.-luth. Landeskirche Hannover.
„Es ist mir eine große Freude, für den Kirchenkreis Osnabrück arbeiten zu dürfen und meine vielfältigen beruflichen Erfahrungen zu teilen und einzubringen, damit weitere Projekte erfolgreich umgesetzt werden können. Fundraising im kirchlichen Kontext bedeutet auch immer, Beziehungen zu pflegen, Menschen stärker zu binden und in Projekte einzubeziehen. Dabei geht es nicht darum, einen Mangel zu beheben, sondern einen Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen,“ so Annette Urban-Engels.
Die offizielle Einführung von Frau Urban-Engels findet am 6. April 2018 in der St. Katharinenkirche um 18 Uhr im Rahmen der Wochenschlussandacht statt. Alle sind herzlich eingeladen an dieser Andacht teilzunehmen.

Diakoniepastorin geht in Pension

06.01.2018 Doris Schmidtke, die Diakoniepastorin des Kirchenkreisverbandes und ehemalige Superintendentin des Kirchenkreises Georgsmarienhütte ist am Epiphaniastag in den Ruhestand verabschiedet worden. Den Gottesdienst in St. Katharinen leitete der theologische Geschäftsführer der Diakonie in Osnabrück Stadt und Land (DIOS), Friedemann Pannen; viele Weggefährt/innen kamen und verabschiedeten sich persönlich. Doris Schmidtke wird weiterhin Aufsichtsratsvorsitzender der DIOS und Delegierte in der Konferenz der Diakonie bleiben, das Amt der Diakoniepastorin aber wird nicht wieder besetzt.

Einführung Pastor Danckwerts

 21.01.2018 Das Hauptamtlichen-Team der Südstadtkirchengemeinde ist wieder komplett. Im Januar konnte ich unter großer Beteiligung der Gemeinde Pastor Hilko Danckwerts in sein neues Amt einführen. Er ist in unserem Kirchenkreis kein Unbekannter, da er sein Vikariat in der Andreasgemeinde absolviert hat und seinen Probedienst in der Nordwestgemeinde. In einem Vorausblick avisiert er: „An der Arbeit in der Südstadtkirchengemeinde Osnabrück motiviert mich besonders der visionäre Blick in die Zukunft unserer Kirche und das Arbeiten in einem großen Team“ Wir freuen uns sehr, dass er mit seiner Frau Julie, die als Krankenhausseelsorgerin in Bramsche arbeitet, und mit seinen drei Kindern in die Heckerstraße gezogen ist und damit an der Lukaskirche und der dortigen Kita samt Familienzentrum wohnt. www.suedstadtkirchengemeinde.de

Ordination Pastor Groeneveld

 21.01.2018 Ein einmaligen Tag erlebte Pastor Matthias Groeneveld, der im Januar in der Matthäusgemeinde von Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier in einem Gottesdienst ordiniert wurde. Damit beginnt nach dem Vikariat in Göttingen sein Dienst als Pastor, und es waren einige Weggefährten im Gottesdienst, um ihm ein Segenswort zuzusprechen. Auch der Kirchenkreis Osnabrück war neben den Menschen aus der Dodesheide gut vertreten, aber selbst aus seiner Heimat in Ostfriesland hatten etliche den Weg nicht gescheut. So war es ein großes und gut besuchtes Fest zur Begrüßung von Pastor Groeneveld und seiner Frau Maren. Damit hat die letzte Gemeindevakanz ein Ende gefunden, die leider eineinhalb Jahre gedauert hat. Die Matthäusgemeinde allerdings konnte in dieser Vakanzzeit auf die Unterstützung von Pastorin Iveta Thamm zählen, die als Kirchenkreispastorin die pfarramtliche Betreuung in ihren Händen hatte. Ich habe sie zu Beginn des Ordinationsgottesdienstes dort entpflichtet, sie wird zukünftig an anderer Stelle tätig sein, wie weiter unten zu lesen ist.

Pastorin ten Thoren geht nach Melle

 26.01.2018 Zwei Jahre war Pastorin Sigrid ten Thoren mit einer halben Stelle Krankenhausseelsorgerin (KHS) in der Paracelsus-Klinik. Nun ist die leidenschaftliche Gemeindepastorin wieder in den Gemeindedienst zurückgekehrt, da sie in der Petrigemeinde in Melle zur Nachfolgerin von Christoph Stiehl gewählt worden ist. Sie verlässt unseren Kirchenkreis nach viele Jahren der Zugehörigkeit, war ja lange in der Paul-Gerhardt-Gemeinde aktiv. Auf dem Foto sitzt sie am Tag ihrer Verabschiedung neben Michael Randelhoff, dem katholischen Kollegen an der Paracelsus-Klinik. Bei einem Empfang in den Räumen der Seelsorge verabschiedete sich das KHS-Team Osnabrück Ende Januar ebenso von ihr wie zahlreiche Mitarbeitende der Klinik. Mich freut, dass die Klinikleitung an der Mitfinanzierung der KHS-Stelle festhält und wir diese zur Besetzung wieder ausschreiben können.

Begrüßung Pastorin Thamm

 11.02.2018 Kirchenkreispastorin Iveta Thamm wird in der kommenden Zeit im Rahmen einer Viertelstelle mit Pastorin Kristin Winkelmann in der Timotheus- und Jakobusgemeinde zusammenarbeiten. Mit einem weiteren Viertel steht sie für Vertretungsaufgaben im gesamten Kirchenkreis zur Verfügung. Mitte Februar konnte ich sie gemeinsam mit den beiden Gemeinden in einem Gottesdienst im Widukindland begrüßen. Sie hat bereits eine Initiative zur Gründung eines Besuchsdienstkreises unternommen.
Foto-Syn-Thesen

Kartenset zu Reformations-Thesen

 25.01.2018 Möchten Sie, dass die Impulse des Reformations-Jubiläums weiter wirken? Hinein in unsere Gemeinden und Einrichtungen? Dann sind unsere Kartensets zu den Thesen der Bürger/innen vm 31.10.2016 (Lichtprojektion an St. Marien und Dom) genau das richtige! Zu 12 ausgewählten Thesen sind 24 Fotokarten entstanden, die anregen zum Nachdenken und Diskutieren, zum Verschenken und Weitergeben. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Jubiläumsjahr wurden die Kartensets im Lutherhaus vorgestellt. Sie können sie über die Superintendentur und die Buchhandlung am Dom beziehen. Es lohnt sich!
Die Schlussveranstaltung der Trägergemeinschaft am 25.1. hat noch einmal sehr deutlich gemacht, wie breit die Veranstaltungen im Jubeljahr aufgestellt waren. Sie wirkten in die Kirchengemeinden hinein, aber eben auch weit darüber hinaus in die Gesellschaft, sie verbanden in ökumenischer Weite die Schwesterkirchen, aber sponnen auch Fäden hin zu Künstler/innen, Handwerker/innen, Schulen, Politik und Diakonie. Wir können darauf sehr stolz sein.

On Tour

ML 55

 20.02.2018 Hinter dem Kürzel "ML 55" verbirgt sich ein großes Projekt, nämlich der Umzug unseres Kirchenamtes von der Eversburger Straße (Foto) an die Meller Landstraße 55 (ML 55). Vom 2.-7. März werden die Kisten geschleppt, wir hoffen, dass alles gut funktioniert, insbesondere die Neuinstallation aller digitalen Technologie, damit das Amt auch am neuen Standort wieder gut arbeitsfähig und erreichbar ist. Wir hoffen in Voxtrup nun einen dauerhaften Standort gefunden zu haben, nachdem das Amt in den zurückliegenden Jahren ja mehrfach umgezogen ist (Arndtstraße - Turmstraße - Eversburger Straße). Im Juni wird es einen Tag der offenen Tür geben, damit Sie alle die neuen Räume in Augenschein nehmen können.

Superintendentur

Bilderwand füllt sich

 21.02.2018 7 Gemeinden / Einrichtungen haben bereits ein Foto im A4-Format in die Superintendentur gebracht, die weiße Wand füllt sich. Lassen Sie sich gerne inspirieren und schicken Sie uns ein Foto als Ausdruck, die Bilderrahmen steuern wir bei. Dann hängen bald viele Bilder an der Wand und zeigen das vielfältige Leben in unserem Kirchenkreis - es sollen ja v.a. Menschen zu sehen sein.

Archiv-Fund
Einen Zufallstreffer landete ich im Archiv der NOZ, als ich wegen einer anderen Geschichte dort etwas nachforschte. Die "kirchlichen Nachrichten" vom 18.9.1910 weisen unsere vier damaligen lutherischen Kirchen in Osnabrück aus und zeigen, dass unsere Vorfahren durchaus Frühaufsteher/innen waren. Zudem ist interessant, dass im "Osnabrücker Tageblatt" sogar der jeweilige Predigttext und das Hauptlied des Gottesdienstes benannt wurden. Und noch eines: "Der Hauptgottesdienst begann immer schon um 10.00 Uhr" ist nach diesem Fund kein Argument mehr.

Verantwortlich für den Inhalt

Evangelisch-lutherischer
Kirchenkreis Osnabrück

Superintendent
Dr. Joachim Jeska

Tel. 0541 28392
sup.osnabrueck@evlka.de

Ephoralsekretariat
Jutta Naumann
Schlossstr. 16
49074 Osnabrück

www.kirchenkreis-osnabrueck.de

Fotos: Petra Jeska (9), Joachim Jeska (5), Brigitte Neuhaus (1), Annette Urban-Engels (1), Landeskirche Hannovers (1),